Wangerland

Seit Ende Juni 2009 und somit seit nunmehr genau fünf Jahren zählt das deutsch-niederländische Wattenmeer zum Unesco-Weltnaturerbe. Im Herbst, wenn der Wind oftmals stürmisch bläst und die schäumenden Wellen höher werden, lässt sich das größte Gezeitengebiet der Welt besonders intensiv erleben. Einzigartig und geheimnisvoll ist die Landschaft, weil sie alle sechs Stunden ihr Erscheinungsbild komplett verändert: Wo das Meer gerade noch große Wellen schlug, hat sich das Wasser wie von Geisterhand zurückgezogen. Sichtbar wird ein weicher und schlickiger, gekräuselter Meeresboden, den man durchwandern kann.

Das Wattenmeer im Wangerland erleben

Mehr als 10.000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten leben im Wattenmeer. Besonders intensiv genießen kann man diese Naturlandschaft beispielsweise im Wangerland mit seiner 27 Kilometer langen Küstenlinie. Diesseits des Deichs breiten sich 180 Quadratkilometer Idylle aus: Äcker und Wiesen, Schafe und Kühe, Windmühlen und kleine Gehöfte, aber auch romantische Cafés. Alle Informationen gibt es bei der Wangerland Touristik GmbH unter Telefon 04426-987110 und unter www.wangerland.de.

Grandioses Naturschauspiel

Im Herbst sorgen die Zugvögel im Wattenmeer für ein grandioses Naturschauspiel, dessen Faszination sich niemand entziehen kann: Zu Millionen queren Pfuhlschnepfen, Alpenstrandläufer und andere Wattvögel die Region. Hier stärken sie sich für den Weiterflug in ihre Winterquartiere in Südeuropa und Afrika, viele nordische Gänse verbringen sogar den ganzen Winter an der Küste. Dem Ereignis widmen sich die Zugvogeltage an der Nordsee vom 11. bis 19. Oktober auf vielfältige Art und Weise, alle Informationen dazu gibt es unter www.zugvogeltage.de. Im Nationalpark-Haus Wangerland etwa ist vom 14. September bis 31. Oktober die Ausstellung „Dies- und Jenseits von Afrika“ zu sehen. Die Künstlerin Elke Debbag setzt sich in Gemälden und Skulpturen fantasievoll mit Afrika, dem Überwinterungsgebiet vieler Zugvögel, auseinander. Das große Abschlussfest der Zugvogeltage findet am 19. Oktober in Horumersiel statt.

Im Wangerland Urlaub machen – und von dort aus Helgoland und Wangerooge erkunden

Wer an der Nordsee Urlaub machen will, kann seine Ferien entweder auf einer der beliebten Inseln verbringen – oder auf dem Festland. Pensionen, Hotels und Ferienwohnungen auf den Inseln sind im Sommer aufgrund des begrenzten Platzangebotes und der hohen Nachfrage schnell ausgebucht und oftmals merklich teurer als Unterkünfte auf dem Festland. Wer beispielsweise im Wangerland Quartier nimmt, muss auf Inselerlebnisse keinesfalls verzichten.

Vom Wangerland nach Helgoland

Die Region im nordöstlichen Winkel Frieslands befindet sich in Sichtweite des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer. Dieser Lage verdankt das Wangerland sein gesundes maritimes Reizklima und die familienfreundlichen Sandstrände. Alle Informationen gibt es bei der Wangerland Touristik unter www.wangerland.de und unter Telefon 04426-9870. Vom Wangerland ist es beispielsweise nur ein Katzensprung nach Wilhelmshaven. Von dort sticht ein Schiff während der Sommersaison täglich in Richtung Helgoland in See. Vom Helgoländer Hafen aus wird man in kleinen Börtebooten auf die Insel gebracht. Vier Stunden lang ist nun Gelegenheit, die Sehenswürdigkeiten und die einzigartige Natur zu entdecken, Shoppingfans nutzen die Möglichkeit zum steuerfreien Einkauf. Ein Abstecher zur „Langen Anna“ ist obligatorisch. Auf dem berühmten Sandsteinfelsen haben sich viele Arten von Seevögeln zum Brüten niedergelassen, auf der vorgelagerten Sanddüne kann man Kegelrobben aus der Nähe beobachten. Alle Fahrzeiten der Schiffe gibt es unter www.helgolandlinie.de.

Ein Ausflug nach Wangerooge

Westlich des Wangerlandes gelangt man in den benachbarten Landkreis Wittmund, in dem sich der Schiffsanleger Harlesiel befindet. Von dort verkehren die Fähren zwischen dem Festland und der beschaulichen Nordseeinsel Wangerooge. Mit einer Fläche von nur 7,94 Quadratkilometern ist es das zweitkleinste Eiland der bewohnten ostfriesischen Inseln. Nach einer etwa 50-minütigen Überfahrt erreicht die Fähre den Wangerooger Anleger und die dort wartende Inselbahn. Informationen und Fahrpläne: www.insel-wangerooge.de

Mit dem Wohnmobil ins Wangerland

Abenteuer, Natur pur und Komfort fast wie zu Hause: Der Urlaub mit dem Wohnmobil liegt nach wie vor im Trend. Wer so reist, übernachtet in den „eigenen vier Wänden“ – und ist trotzdem völlig unabhängig und flexibel. Ein besonders attraktives Ziel für alle Wohnmobilisten ist das Wangerland im Norden Niedersachsens. Es verfügt über eine 27 Kilometer lange Küstenlinie mit der Nordsee und der reichen Natur des Wattenmeers. Diesseits des Deichs breiten sich 180 Quadratkilometer Idylle nach schönster Friesenart aus: Äcker und Wiesen, Schafe und Kühe, Windmühlen und kleine Gehöfte, aber auch romantische Cafés.

Drei attraktive Stellplätze

Im Wangerland befinden sich drei ausgewiesene Stellplätze direkt an der Nordsee mit Blick auf das Weltnaturerbe Wattenmeer. Der Stellplatz „Nordsee-Camping-Schillig“ ist die Wohnmobil-Idylle im Grünen. Die Plätze für die Wohnmobile befinden sich auf einer befestigten Wiese, die Lage ist beschaulich und familiär. In direkter Nachbarschaft erstreckt sich einer der schönsten Sandstrände der Nordsee. Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangebote und Service-Einrichtungen sind in unmittelbarer Nähe. Eine unverfälschte Hafenatmosphäre, der sanfte Wellenschlag der Nordsee sowie eine bequeme, zentrumsnahe Lage – das sind die Vorzüge des Wohnmobilstellplatzes am Yachthafen in Horumersiel. Die Anlage befindet sich als Teil des großen Hafenparkplatzes direkt am Deich. Alle touristischen Einrichtungen sind bequem zu Fuß zu erreichen.

Für anspruchsvolle Wohnmobilisten

Als neuer, moderner Wohnmobil-Stellplatz in bester Lage und mit exzellenter Ausstattung präsentiert sich schließlich das Gelände „An der Ostdüne“ in Hooksiel. Von jedem Stellplatz aus sind es nur wenige Schritte bis zum Wasser. Obwohl erst seit kurzem in Betrieb, ist der Platz bereits „TopPlatz“-zertifiziert. Hier fühlen sich anspruchsvolle Wohnmobilisten besonders wohl.

Alle drei Stellplätze sind bis zum 20. Oktober 2013 geöffnet. Mehr Informationen und einen Campingprospekt zum Blättern gibt es bei der Wangerland Touristik unter www.wangerland.de und unter Telefon 04426-9870.

Ausflüge ins Weltnaturerbe Wattenmeer

Der Anblick eines Wattführers löst mitunter Staunen aus. „Das sieht ja aus wie eine Bergsteigerausrüstung“, hat Wolfgang Gedat schon des Öfteren gehört, wenn er beladen mit einem Feldstecher, einem Kompass, Tupperpott, Sieb, Seil und allerlei weiterem Zubehör auf der Deichkrone ankommt. Gedat und seine Gäste zieht es jedoch nicht in die Höhe. Im Gegenteil, sie bleiben konstant auf und knapp unter Normalnull. Ziel ihrer Wanderungen ist das Weltnaturerbe Wattenmeer.

Spielt das Wetter mit, sind Gedat und seine Wattführerkollegen im Wangerland vom Frühjahr bis weit in den Herbst hinein täglich von Schillig aus unterwegs. Auf ihren Ausflügen erfahren Gäste dabei Details zur Entstehungsgeschichte dieses einmaligen Lebensraumes vor der Küste, hören skurrile Geschichten zu seinen Bewohnern und spüren hautnah, was es bedeutet, sich im Rhythmus von Ebbe und Flut zu bewegen. Die Titel der Expeditionen sind so vielschichtig wie die Wanderungen selbst. Wer ein paar Stunden Zeit mitbringt, wandelt „Auf den Spuren der Vögel“. Kürzer, aber auch emotionaler sind die „Lyrische Abendwanderung in den Sonnenuntergang“ oder das Angebot „Stille im Watt“. Wer es lieber sportlich mag, wandert mit Nordic Walking-Stöcken bis zur Minsener Oog. Und selbst eine Gehbehinderung hält die Gäste im Wangerland nicht von einem Ausflug in den Nationalpark ab. Ein Wattmobil mit großen Reifen steht bereit und ermöglicht eindrucksvolle Erlebnisse im Reich der Muscheln und Priele.

Bevor die Gruppen das Festland verlassen, versammeln sie sich noch einmal im Schutz der Dünen. Mit Blick auf den Schlick erklärt Gedat seinen Gästen, welche Dynamik in dieser nur scheinbar so ruhigen Landschaft steckt. Wind und Wellen formen jederzeit an ihrer Gestalt.

Spätestens beim ersten Zwischenstopp im Wattenmeer wird dann auch klar, warum Wattführer bei ihren Ausflügen so schwer beladen sind. Nach und nach kommt fast jedes Utensil der Ausrüstung zur Anwendung. Da wird mit dem Sieb der Sand gefiltert, mit der Forke nach Würmern gegraben und unter der Lupe nach kleinsten Spuren gesucht. Immer wieder drängen sich die Hobbybiologen im Kreis um Gedat und stecken die Köpfe interessiert zusammen. Am Himmel kreischen die Möwen und Austernfischer.

Mitunter wandern einige der Algen und Kleinstlebewesen wie Schlickkrebse in wasserdichte Behälter. Zurück am Festland, können sie in Schillig sprichwörtlich unter die Lupe genommen werden. Hier, gut geschützt hinter einem Deich, steht seit dem vergangenen Jahr eine Forschungsstation, die in den Ferienzeiten regelmäßig geöffnet hat. Kinder, aber auch Erwachsene, sind willkommen und können mehr über das Leben auf dem Meeresgrund erfahren. Größere Gruppen haben die Möglichkeit sich im Vorfeld anzumelden, um in aller Ruhe Mitbringsel aus dem Wattenmeer unter dem Mikroskop zu erforschen.

Wer die neuen Erkenntnisse dann weiter vertiefen möchte, wird im gut fünf Kilometer entfernten Minsen fündig. Im Nationalpark-Haus Wangerland zeigen Leiter Ralf Sinning und sein Team in einer sehenswerten Ausstellung die Vielfalt des Nationalparks, der seit 2009 auch als UNESCO Weltnaturerbe anerkannt ist. Anhand von Aquarien, Modellen, Seminaren und weiteren Expeditionen erhalten Gäste einen umfassenden Einblick in diesen faszinierenden Lebensraum vor der wangerländischen Küste.

Thalasso-Woche im Wangerland

Meersalzpeeling, Atemgymnastik am Strand und wohltuende Massagen – Gäste, die die ganze Kraft der Nordsee spüren und gleichzeitig ihr Immunsystem an grauen Herbsttagen stärken wollen, sollten sich den 5. November im Kalender rot anstreichen. Dann beginnt in diesem Jahr die Thalasso-Verwöhnwoche im Wangerland. Sieben Tage lang laden verschiedene Anbieter zu einem umfangreichen Wohlfühlprogramm im Zeichen des Meeres.

Gäste, die es bewusst ruhig angehen lassen wollen, können am Fuß des Deiches in der Friesland-Therme in Horumersiel entspannen. Nach dem Gang in die Sauna und einem Bad im Meersalzwasser versprechen Massagen und reinigende Peelings sowie Schlick- und Algenpackungen im Rahmen des „Verwöhn-Dich-Tages“und „Schlick-Tages“ intensive sinnliche Reize. Beim „Sportlich-Tag“ und „Durchatmen-Tag“ soll der Kreislauf dagegen gezielt aktiviert werden. Mit Blick auf die Wellen und das Watt tanken die Teilnehmer direkt am Wasser frische, aerosolhaltige Nordseeluft, während sie walken oder spezielle Atemübungen machen. Begleitet werden diese und alle weiteren Angebote durch geschulte Fachkräfte und Mitarbeiter der örtlichen Kurkliniken und Gesundheitseinrichtungen.

Die Thalasso-Tage im Wangerland sind Teil einer niedersachsenweit an der Nordsee stattfindenden Wellness-Woche. Zwischen Cuxhaven und Emden sowie auf den Ostfriesischen Inseln werden im Zeitraum vom 5. bis 11. November 2012 vielerorts Aktivitäten rund um die heilende Kraft des Meeres angeboten. Wer sich näher zum Programm erkundigen und eine Übersicht zu attraktiven Pauschalpaketen bekommen möchte, erhält detaillierte Auskunft bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wangerland Touristik (Telefon: 04426/987-0). Alle Informationen sind darüber hinaus auf der Internetseite unter www.wangerland.de zu finden.

Übrigens: Der Biomaris-Shop im Horumersieler Haus des Gastes, der ein umfangreiches Sortiment an Beauty- und Wellnessprodukten führt, gewährt während der Thalasso-Woche 20 Prozent Rabatt auf den Einkauf. Alle Kunden erhalten zudem ein Glas Meerestiefenwasser sowie ein Probeset mit Biomaris-Produkten gratis. Geöffnet hat der Shop täglich außer sonntags zwischen 10 und 13 Uhr.

Lichterfest erhellt die dunklen Herbsttage

Kunst, Kultur und Kulinarisches beim 2. Wangerländer Herbst
Mitten hinein in die immer dunkleren Abendstunden zünden die Wangerländer in diesem Jahr ein wahres Unterhaltungsfeuerwerk. „Ob Kolkleuchten oder Zugvogeltage mit Zugvogelfest, Lichter- und Kartoffelfest, der 2. Wangerländer Herbst, verspricht einen stimmungsvollen und abwechslungsreichen Herbst“.

„Alle Gäste sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit uns hier im Wangerland diese stimmungsvolle Jahreszeit zu genießen“, wirbt Ute Draschba, Geschäftsführerin der Wangerland Touristik GmbH (WTG) für einen Besuch an der Nordseeküste. Einen Monat lang finden an vielen Orten der Urlaubsregion Feste und Veranstaltungen statt. Gemeinsames Motto der Aktivitäten ist die stimmungsvolle und bunte Jahreszeit mit seinen kürzer werdenden Tagen.

Dabei wird es „auch in diesem Jahr wieder ein Lichterfest“ geben, kündigt Friedo Gerdes, Marketingleiter der Wangerland Touristik an. Erneut sind alle Gastgeber aufgerufen, mit Kerzen, Strahlern, Laternen und Spiegeln Licht in die dunklen Abendstunden zu bringen. Der Fantasie seien keine Grenzen gesetzt, so Gerdes. Höhepunkt in Horumersiel und Hooksiel sind das Kolk- bzw. das Hafenleuchten am 22. und 23. Oktober. Aber auch in allen anderen Orten wetteifern die Dorfgemeinschaften um die schönste Illumination. Die besten Ideen werden wie im letzen Jahr von einer Jury prämiert.

Der Wangerländer Herbst bietet zudem die Gelegenheit der Natur noch einmal ganz nahe zu sein. Das Nordseehaus Wangerland führt in Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer Exkursionen zu den Rastplätzen der Zugvögel durch. Jedes Jahr im Oktober queren Scharen von Enten, Gänsen, Kormoranen und Limikolen auf dem Weg in ihre Winterquartiere das Wangerland. Das Wattenmeer dient ihnen als Zwischenstation. Im Rahmen der 3. Zugvogeltage vom 22. bis 30. Oktober geben Ornithologen einen Einblick in die Lebensbedingungen und -gewohnheiten der reisefreudigen Tiere. So werden neben Exkursionen in dieser Zeit verschiedene Vorträge, Workshops und Malkurse angeboten. Zum Ausklang des Wangerländer Herbstes und der küstenweit stattfindenden 3. Zugvogeltage sind dann alle Teilnehmer und Gäste am 30. Oktober zu einer zentralen Abschlussveranstaltung in Horumersiel eingeladen.

Frischer Wind am Traualtar- Nordseeromantik

Heiraten am Strand © Wangerland Touristik GmbH Wangerland | Heiraten ist die natürlichste Sache der Welt. Diese Ansicht darf im Wangerland absolut wörtlich genommen werden. Denn auf Brautpaare wartet hier eine der schönsten natürlichen Kulissen, die man sich für das berühmte kleine Wort mit der großen Bedeutung nur wünschen kann: Umgeben von Klarheit und Weite der Nordseenatur können Brautleute ihren Entschluss für eine gemeinsame Zukunft besiegeln. Damit das gegenseitige „Ja“ auch offiziell Bestand hat, ist nicht nur ein strahlend weißes Pagodenzelt, sondern auch der zuständige Standesbeamte am feinsandigen Wangerländer Strand zur Stelle. Und wenige Meter entfernt untermalen die Nordseewellen das Ja- Wort mit sanft rauschender Hochzeitsromantik… „Ja“…

Heiraten unter neuen Vorzeichen: Das traditionelle Eheversprechen genießt wieder wachsende Wertschätzung, doch zugleich zeigt sich das Bedürfnis, die gewohnten Zeremonien modern und fantasievoll abzuwandeln. Das Hochzeitsfest unter freiem Himmel erntet dabei besondere Sympathie und so tritt mittlerweile auch der Nordseestrand in Konkurrenz zu den
standesamtlichen Rathausstuben. Im Wangerland stehen die Sandstrände von Horumersiel-Schillig und Hooksiel für den „frischen Wind“ am Traualtar. Zwischen Deich und Nordseewellen wird hier ein weißes Pagodenzelt aufgeschlagen, das alle hochzeitlichen Voraussetzungen erfüllt. Die
festliche Möblierung ist genauso gewährleistet wie die Anwesenheit des zuständigen Standesbeamten. Der Weg zum „St(r)andesamt ist zu Fuß leicht zu bewältigen. Wer das Schuhwerk schonen will, kann auch in der Pferdekutsche vorfahren. Wer sich der Ehe hingegen lieber gemächlich nähert, heiratet am besten bei Ebbe und gönnt sich vor dem Ja-Wort noch eine entspannte Wattwanderung.

Bei aller Freiheit, die die Nordseenatur den Hochzeiten vermittelt, folgt die Trauungszeremonie selbst den gültigen rechtlichen Vorhaben. Das beginnt bereits mit dem üblichen Vorlauf: Die Brautleute verständigen sich beizeiten mit dem am Ort zuständigen Standesbeamten. Dabei geht es u.a. um den Wunschtermin für die Trauung, um die benötigten Unterlagen und die zu
erwartenden Kosten. Für die genaue Planung des Festverlaufs, für Spaziergänge oder Badevergnügen, mag auch die Frage nach Ebbe und Flut aufkommen. Nicht zuletzt wird sich die Hochzeitsgesellschaft eine unumstößliche Wettervorhersage wünschen. Diese kann der Standesbeamte zwar nicht geben, aber immerhin gilt das Versprechen, dass das Trauzimmer im Rathaus für den Fall der Fälle als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung steht. Für Hochzeiten im Wangerland ist das Standesamt im Rathaus Hohenkirchen zuständig.

Die Verbindung einer romantischen Strandhochzeit mit einer kirchlichen Trauung ist im Wangerland ebenfalls möglich. Die alten friesischen Backsteinkirchen der Region erscheinen vielen Menschen besonders geeignet, um ihrem religiösen Empfinden mit einer kirchlichen Zeremonie den passenden Ausdruck zu geben. Für die Ausgestaltung stehen die örtlichen Pastoren zur Verfügung. Auf Wunsch können die Brautleute aber auch um die Begleitung eines Pfarrers ihrer Heimatgemeinde bitten.

Mit Tatkraft und guten Ideen kümmern sich zahlreiche Experten im Wangerland um hochzeitliche Wunscherfüllung. Zwar folgt die Trauung am Strand einem klaren Regelwerk, das komplette Beiprogramm ist aber Sache des persönlichen Geschmacks. Ob Sie den Weg zur Heirat in der weißen Hochzeitskutsche, im Planwagen, auf dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen wollen, ob Sie einen Fotografen oder ein Meer von Blumen wünschen, ob Sie mit Sekt empfangen und mit einem festlichen Bankett verabschiedet werden möchten – die Dienstleiter im Wangerland haben den Ehrgeiz, keinen Wunsch unerfüllt zu lassen. Als Partner, die Ihr Hochzeitsfest mit Rat und Tat begleiten, stehen Ihnen Unternehmer aus der Gastronomie, Hotellerie und zahlreichen anderen Geschäftsbereichen zur Verfügung. Eine aktuelle Übersicht der beteiligten Geschäftsleute und weitere Detail-Informationen finden Sie im Internet unter www.wangerland.de.