Schloss Evenburg in Leer Ostfriesland

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Bildquelle: jeger / pixelio.de

Das barocke Wasserschloss Evenburg geht zurück bis auf die Jahre 1642-50.
Zum Schloss gehören die Vorburg, der Meierhof und der Elfriedenhof als altes Wirtschaftsgebäude.

Nach dem Krieg wurde die historsiche Fassade des Schlosses vereinfacht wieder aufgebaut. 1975 wurde der Landkreises Leer Eigentümer und restaurierte es aufwändig.
Der Park wurde wieder als englischer Landschaftspark mit Teichen und künstlich angelegten Bachläufen und vielen Busch- und Baumarten hergerichtet. Im Frühling, wenn Narzissen und Buschwindröschen dichte Teppiche bilden, ist der Park traumhaft anzusehen. Das Schloss ist mit seinen Freizeit- und Kulturangebote eine echte Bereicherung an Lebensqualität in Ostfriesland.

Wasserschloss in Dornum

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Das Wasserschloss in Dornum, die sogenannte Norderburg, wurde ebenso wie die Beningaburg wahrscheinlich im 14. Jahrhundert erbaut. Bauherr war vermutlich Olde Hero von Dornum, dessen Sohn und Erbe Lütet mit Ocka tom Brok verheiratet war. Um 1420 gelangte die Norderburg durch Heirat von Lütets Tochter Etta mit Mauritz Kankena in den Besitz der Kankenas. Die Norderburg wurde 1514 – wie auch die übrigen Dornumer Burgen – im Zuge der Sächsischen Fehde zerstört, 1534 wieder aufgebaut.

1556 ging die Norderburg in den Besitz der Familie von Closter über und verblieb bis ins 18. Jahrhundert in deren Eigentum. Der letzte Erbherr, Haro von Closter, baute die Burg zwischen 1698 und 1707 zu einem prächtigen Barockschloss mit Park aus. Er war es auch, der den Spruch „Neid ist mir lieber als Mitleid“ über dem Torbogen im inneren Schlosshof anbringen ließ. Später wechselte die Norderburg mehrfach den Besitzer. 1942 ging das Schloss schließlich in staatliches Eigentum über.

1951 wurde die Norderburg in eine Realschule umgewandelt. Nach einer hervorragend gelungenen Restaurierung durch das Land Niedersachsen erstrahlt die Burg wieder in alter Pracht. Bedeutsam ist der Rittersaal, ein zweistöckiger Raum mit einer umlaufenden Galerie und einem barocken Deckengemälde, das Demeter, die Göttin der Fruchtbarkeit und der Erde, darstellt.

Textauszüge: Wiki pedia

Ostfriesland Pilgerweg Schola Deï – Ein neuer Weg auf alten Spuren

Der rund 40 Kilometer lange Ostfriesland-Pilgerweg verläuft weitgehend über Feld- und Wiesenpfade. Er orientiert sich an einer mittelalterlichen Wallfahrtstrecke. Ausgangspunkt ist das frühere Zisterzienserkloster Schola Deï (Schule Gottes) im Ihlower Wald. Begleitet werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von ausgebildeten Pilgerführerinnen und -führern.

Ein neuer Weg auf alten Spuren
Auf dem Ostfriesland-Pilgerweg finden sich 16 Stationen. Darunter sind neben Kirchen unter anderem die Brücke am Abelitz-Moordorf-Kanal und die Gedenkstätte am ehemaligen Konzentrationslager Engerhafe. Die Schola-Deï-Route wird durch ein eigenes Signet ausgewiesen. Kennzeichen ist das sogenannte Ihlower Weihekreuz. Dieses stammt von einer Altarplatte, die bei Ausgrabungen an der Klosterstätte gefunden worden ist. Der Ostfriesland-Pilgerweg wurde im Mai 2007 eröffnet. Initiator ist der „Arbeitskreis Pilgerweg“, zu dem Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Gemeinden und Kirchen der Region gehören.
Mehr Infos auf Koster-Ihlow.de