Pagels` Garten am Sonntag, den 01. Mai 2016

Wir laden Sie wieder herzlich ein zu unserem beliebten Gartenkultur- und Staudenmarkt in Pagels’ Garten, in die Deichstraße 4 in 26789 Leer. Nicht nur für uns Große sondern auch für Ihre Kinder wird es spannend. Denn wir haben es mit hilfreichen Spenden und vielem persönlichen Einsatz geschafft, die bei Ihren Kindern sehr beliebte Kletteranlage an anderer Stelle im Garten wieder aufzubauen. Auf diesem Wege danken wir allen Geld- und Sachspendern sehr, sehr herzlich.

Aber nicht nur das ist bemerkenswert in diesem Jahr. Zu unserem Gartenkultur- und Staudenmarkt haben sich noch mehr Aussteller als im Vorjahr angemeldet. Zudem dürfen wir Sie in diesem Jahr in der Cafeteria der Tagesstätte Tandem Leer bewirten, in einem sehr ansprechenden und gemütlichen Ambiente. Darüber freuen wir uns sehr.

Das Angebot der Aussteller ist sehr vielseitig. Passend zur Saison finden Sie darunter Gemüsejungpflanzen, Kräuter, Stauden und Gräser. Liebhaber von Rosen, Epimedium-Sorten als auch von Bonsais kommen ebenfalls nicht zu kurz. Neben all der Pflanzenfülle bieten die Aussteller zudem Honig vom heimischen Bienenvolk, eine leckere Auswahl an Ziegenkäseprodukten, Gewürzen, Fruchtaufstrichen, selbstgemachte Schleckereien, Parfüme und palmölfreie Seife sowie Handarbeiten aus Wolle, Glas, Keramik oder Ton an. Räucherwerk und Dufthölzer, Pflanzenstecker und Windspiele, Vogelhäuschen und Blechgießkannen, Sämereien und Zwiebeln, verschiedene Gartenaccessoires für jeden Geschmack, all das wartet auf ihre Liebhaber.

Zudem, so hoffen wir, wird für die Hühnerfreunde unter Ihnen der Geflügelzüchterverein aus Leer wieder seine Hühner präsentieren.

Für Ihr leibliches Wohl ist ebenso gesorgt. Sie können wählen zwischen der allzeit beliebten Bratwurst, frisch gebackenen Waffeln in der Cafeteria der Tagesstätte sowie zwischen einer reichen Auswahl selbstgebackener Kuchen. Neben dem Angebot von Kaffee, Tee, Wasser und Saft können Sie verschiedene Weinsorten an zwei Ständen genießen oder ein kühles Bier zu Ihrer Bratwurst.

Wir, der Freundeskreis von Pagels` Garten, freuen uns auf einen schönen Tag mit Ihnen. Der Garten und unser jährlich statt findende Gartenkultur- und Staudenmarkt ist immer einen Ausflug wert.

Als Eintritt wird eine Spende von 2,- € pro Erwachsenen erbeten. Weitere Spenden sind ebenfalls willkommen, denn die Einnahmen dienen dem Erhalt und der Weiterentwicklung dieses schönen Kleinodes, welches allen Bürgern das ganze Jahr über zum Verweilen und Erholen oder zum Feste feiern offen steht.

Info:
Der Freundeskreis Pagels` Garten besteht aus vielen ehrenamtlichen Helfern und Beetnutzern. Wer Pagels` Garten als Erholungsort für Jeden tatkräftig oder mit Spenden unterstützen möchte ist jederzeit herzlich willkommen. Ansprechpartner vor Ort ist Herr Dieter Henrichs, tel. erreichbar unter 0491-9796693 oder auf dem Postweg, Deichstraße 4 in 26789 Leer.

Radeln mit Meerblick

Die höchsten Berge Ostfrieslands? Das sind die Deiche mit ihrer Höhe von sechs bis acht Metern. Ganz ernst gemeint ist dieser Spruch zwar nicht, doch der typisch-trockene Humor gehört zur Region einfach dazu, ebenso wie der kräftige Tee oder die frisch gepulten Krabben. Und dass die Landschaft so weit und flach ist, hat seine Vorzüge. “Die Region im Nordwesten ist ideal für Radwanderer geeignet. Sowohl entlang der Nordseeküste als auch im Binnenland gibt es viel zu entdecken”, berichtet Reisejournalistin Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Wer Ostfriesland erradeln will, findet dazu unter www.starke-routen.de zahlreiche Anregungen und fünf attraktive Strecken.

Rhythmus von Ebbe und Flut

Das stete Wechselspiel von Ebbe und Flut lässt sich entlang der Küste, etwa auf der 290 Kilometer langen Friesenroute Rad up Pad, erleben. Auch ein Abstecher zum rot-gelb-gekringelten Pilsumer Leuchtturm darf hier nicht fehlen. Der frische Wind, die Luft, die oft nach Meer riecht, Sonnenstrahlen und ausgeglichene Temperaturen schaffen sehr gute Voraussetzungen für entspannte Radwanderungen. Weiße Klappbrücken, langgezogene Kanäle und viele noch erhaltene Windmühlen säumen die 173 km lange Deutsche Fehnroute. Im Fehngebiet erlebt man die Spuren der Moorkultivierung nach nierderländischem Vorbild. Die internationale Dollard-Route führt über 300 Kilometer durch das Weltnaturerbe Wattenmeer, das man hautnah bei der Fahrt über den Dollard und zur Insel Borkum erleben kann.

Grüne, weite Landschaft

Von der Nordsee-Insel zurück ins grüne Binnenland, das von Moorlandschaften, Geest und Wäldern geprägt wird. Weiträumige Anpflanzungen zeichnet die Ammerländer Parklandschaft rund um Bad Zwischenahn aus. Die Ammerland-Route erstreckt sich über 160 Kilometer durch dieses farbenfrohe Paradies. Komplettiert werden die “starken Routen” durch die landschaftlich ebenfalls reizvolle “Tour de Fries”. Hier geht es entlang am Unesco-Weltnaturerbe Niedersächsisches Wattenmeer über 280 Kilometer von Wilhelmshaven über Westerstede, durchs Wangerland nach Jever zurück bis zum Ausgangspunkt.

Aper Herbstmarkt mit zünftigem Grünkohlessen im Festzelt

Zünftiges Aper Grünkohlessen für Gruppen und Jedermann im Festzelt

Vorverkauf startet!

Bald ist es wieder soweit. Wie schon seit über 430 Jahren findet auch in diesem Jahr der Aper Herbstmarkt statt. Dieses Jahr soll es aber anders werden, der Markt wird konzeptionell neu aufgestellt. Besonderer Programmpunkt am Samstag wird die Markteröffnung, die mit einem Ritterumzug vor historischer Kulisse ihren spektakulären Höhepunkt vor dem Glockenturm finden wird. Natürlich darf der traditionelle Bonbonregen für die Kinder und das Freibier nicht fehlen. Im Marktzelt gibt es an allen Tagen verschiedene Attraktionen und Veranstaltungen. Neben dem leiblichen Wohl ist dort auch für gute Unterhaltung gesorgt.
Samstag wird es ein zünftiges Grünkohlessen geben und musikalische Unterhaltung mit den „West Coast Twins“, deren Repertoire für Jung und Alt von bekannten Evergreens bis zu den neusten Hits reicht.

Der Vorverkauf beginnt bereits. Karten können für 15,00 Euro pro Stück bei Möbel Eilers, der Apotheke Apen und im Rathaus erworben werden. Auch der ein oder andere Bezirksvorsteher wird die Karten direkt an der Haustüre anbieten.

Radfahrer können in Ostfriesland ganz spontan buchen

Das Radserviceteam um die 4 Ostfrieslandtouren organisiert auch für kurzentschlossene Gäste schnell und unkompliziert den Radurlaub in Ostfriesland. Die Ostfrieslandtouren erschließen die gesamte ostfriesische Halbinsel nach den Themen „Seeräuber & Häuptlinge“, „Alte & neue Häfen“, Gärten & Schlösser“ und „Wasser & Weite“. Buchungsanfragen unter Tel. 04 91/ 91 96 96 66 oder per Email an ostfrieslandtour@ostfriesland.de. Infos zu den Touren auf www.ostfriesland.de.

Die Radtouren im Überblick:

1. Die Ostfrieslandtour “Wasser und Weite” erschließt den Landstrich östlich des
Dollarts mit den Flüssen Ems, Leda und Jümme (Dreistromland). Die Tour ist geprägt von der typisch ostfriesischen Fehnlandschaft mit seinen schnurgeraden Kanälen und weißen Klappbrücken. Highlights entlang der Tour sind die Überfahrt mit der Pünte (älteste hangezogene Fähre Nordeuropas), der Museumshafen, die historische Altstadt und das Teemuseum in Leer sowie das Fischerdorf Ditzum, die Fahrt mit der Fähre über die Ems und das Emssperrwerk in Gandersum. Detaillierte Infos: http://www.ostfriesland.de/mein-ostfriesland/radurlaub/unsere ostfrieslandtouren/wasser-und-weite.html

2. Ein besonderer Menschenschlag hat auch immer besondere Geschichten – auf der Ostfrieslandtour „Seeräuber & Häuptlinge“ geht man genau diesen Geschichten auf den Grund. Auf der Tour werden geschichtsträchtige Burgen, Schlösser und Kirchen im Nordwesten Ostfrieslands angeradelt. Highlights entlang der Tour sind der geheimnisvolle Störtebekerturm im „Piratennest“ Marienhafe, das Zisterzienserkloster in Ihlow, Greetsiel, die Seehafenstadt Emden mit der Rüstkammer im Ostfriesischen Landesmuseum und das Wasserschloss in Dornum. Detaillierte Infos: http://www.ostfriesland.de/mein-ostfriesland/radurlaub/unsere-ostfrieslandtouren/seeraeuber-und-haeuptlinge.html

3. Die landschaftlich vielfältige Ostfrieslandtour „Gärten & Schlösser“ verläuft durch den Südosten Ostfrieslands. Kennzeichnend ist die Ammerländer Parklandschaft, die insbesondere zur Rhododendronblüte von Mai-Juni ein Höhepunkt ist. Neben den Schlössern und großen Schlossparks, sind besonders
die kleinen Bauerngärten einen Besuch wert. Highlights entlang der Tour sind
der Park der Gärten in Bad Zwischenahn, der Rhodopark Hobbie in Linswege, das
Blumenreich in Wiesmoor, die Schlossparks in Jever, Rastede und Gödens sowie ein Blick hinter die Gartenpforten von kleinen Bauerngärten (z.B. Anke zu Jeddeloh). Detaillierte Infos: http://www.ostfriesland.de/mein-ostfriesland/radurlaub/unsere-ostfrieslandtouren/gaerten-und-schloesser.html

4. Die Ostfrieslandtour „Alte & neue Häfen“ verläuft durch den Nordwesten Ostfrieslands. Nordseeluft, Seemannsgarn und jede Menge Hafenromantik sind hier
garantiert. Neben den historischen Sielhäfen in Carolinensiel, Hooksiel und
Neuharlingersiel wird auf der Tour auch der Container-Tiefwasserhafen JadeWeserPort in Wilhelmshaven angeradelt. Weitere Highlight auf der Tour sind die
Stadt Jever mit Blaudruckerei und dem Friesischen Brauhaus, ein Besuch am
Südstrand in Wilhelmshaven sowie der Vareler Hafen. Detaillierte Infos: http://www.ostfriesland.de/mein-ostfriesland/radurlaub/unsere-ostfrieslandtouren/alte-und-neue-haefen.html

Hinter den Ostfrieslandtouren steht ein kompetentes Radserviceteam, das die Gäste
kostenlos von der Planung, über die Buchung der Unterkunft bis hin zum Gepäcktransport unterstützt. Kontakt: Tel. 04 91 / 91 96 96 66, Email: ostfrieslandtour@ostfriesland.de. Infos zu den Touren auf www.ostfriesland.de in der Rubrik „Radurlaub“. Die Radtouren sind komplett ausgeschildert, dazu gibt es eine
kostenlose Radkarte sowie einen Radtourenführer, der Einkehrtipps, Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes bündelt. Kostenlos zu bestellen unter
folgendem Link: http://www.ostfriesland.de/service/prospekte-bestellen.html
oder unter Tel. 04 91 – 91 96 96 – 60

Eine ganz besondere Tour ist auch der Norseeküstenradweg (North Sea Cycle Route). Auf knapp 6000 km kann man entlang der Nordseeküste von Großbritannien über die Niederlande, Deutschland, Dänemark, Schweden bis nach Norwegen radeln. Der deutsche Abschnitt des Nordseeküstenradweges ist etwas über 900 km lang und führt durch die einzigartige Naturlandschaft des UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeeres. Den ostfriesischen Abschnitt radelt man als Rundkurs am besten in den Etappen: Von Emden nach Greetsiel, von Greetsiel nach Norden, von Norden nach Bensersiel, von Bensersiel nach Jever, von Jever nach Wilhelmshaven, von Wilhelmshaven nach Aurich und von Aurich nach Emden zurück. Wer anstelle des Rundkurses weiter Richtung Osten radeln möchte, der radelt von Wilhelmshaven weiter am Jadebusen entlang. Ein möglicher Tourenvorschlag ist unter folgendem Link zu finden: http://www.ostfriesland.de/buchen/urlaubsangebote/radangebot /angebot/ostfriesland-nordseekuestenradweg.html. Auch hinter dieser Tour steht das Radserviceteam der Ostfriesland Tourismus GmbH. Kontakt: Tel. 04 91 / 91 96 96 66, Email: ostfrieslandtour@ostfriesland.de

„Götter für Ostfriesland“

Mit der Premieren-Lesung eines Ostfriesland-Krimis startet das „Tatort Taraxacum“ aus der Sommerpause in die zweite Veranstaltungs-Halbzeit 2015. Am Freitag, 4. September, stellt die Leeraner Autorin Beate Sommer ihren neuen Roman „Götter für Ostfriesland“ vor.

Zum Inhalt: Heino Westerkamp arbeitet für eine Security-Firma. Sein neuester Job verwickelt ihn in schmutzige Geschäfte um antike Schätze. Er ahnt nicht, wie schmutzig. Westerkamps Nachbarin ist Lehrerin und muss sich gegen eine perfide Kampagne zur Wehr setzen. Sie ahnt nicht, wie perfide. Anwältin Marilene Müller ermittelt. Doch dann erhält sie einen rätselhaften Brief: »Du kannst sie nicht alle schützen…«

»Götter für Ostfriesland«, der fünfte Band der Krimireihe um Rechtsanwältin Marilene Müller, besticht erneut durch fein gesponnene Fäden und Sprachgewalt – er ist Fortsetzungsgeschichte und neuer Fall zugleich, sodass sich das Beziehungsgeflecht zwischen den Figuren kontinuierlich erweitert. Drei Morde hat die Kripo aufzuklären, und diese bleiben im Spiel um Macht, Schuld, Gier und Rache nicht die einzigen Toten. In einem spannenden Finale werden die verschiedenen Erzählstränge aus unterschiedlichen Perspektiven zusammengeführt.

Als Hauptschauplatz fungiert Leer, das die Protagonistin mit den ostfriesischen Besonderheiten konfrontiert. Dennoch ist »Götter für Ostfriesland« nicht nur etwas für Ortskundige, sondern spricht in seiner Vielschichtigkeit eine breite Leserschaft an. Ein weiterer komplexer Fall und ein psychologisches Drama, das durch Tempo, Humor und Spannung begeistert.

Beate Sommer, geboren 1958 in Schleswig-Holstein, verbrachte ihre Kindheit auf Wanderschaft, darunter drei prägende Jahre in den USA. Nach dem Abitur zog sie der Liebe wegen nach Hessen, wo sie zusammen mit ihrem Mann eine Buchhandlung gründete. Die Leidenschaft für Kriminalromane führte zum Wechsel ans andere Ende der »Nahrungskette Buch«, und so lebt sie heute als freie Autorin in Leer.

Karten für die Veranstaltung gibt es für zehn Euro in der Krimibuchhandlung „Tatort Taraxacum“ (Leer, Rathausstr. 23), unter Tel. 0491 / 912 262 86 oder unter buchhandlung@tatort-taraxacum.de

Vom Korn zum Brot

Ähren wiegen sich im Wind, die Gelb- und Grüntöne dominieren – das Oldenburger Münsterland ist ein Getreideland. Hier reift das Korn heran, aus dem später Brot wird. Wie genau, das kann man sich ansehen: bei einer Radtour auf der Boxenstopp-Route, einem rund 300 Kilometer langen Rundkurs durch die abwechslungsreiche Region im Städtedreieck Bremen-Oldenburg-Osnabrück.
Der Weg führt vorbei am Getreidegarten von Paul Arlinghaus. Am Ortsrand von Dinklage hat der Landwirt vor allem historische Arten angepflanzt, zum Beispiel Einkorn, Dinkel oder Emmer. Und natürlich Buchweizen, auch wenn das kein Getreide ist, sondern ein Knöterichgewächs. Der schönste Anblick – zumindest für Nicht-Landwirte – ist das Feld in der Mitte, nicht zuletzt dank Kornblume und Klatschmohn. „Ein Ackerbauer würde vielleicht sagen: Das ist Unkraut. Für mich ist das ein wunderschönes Blumenfeld“, sagt Arlinghaus.
Jedes Jahr im Sommer wird der Getreidegarten von Paul Arlinghaus zu einem beliebten außerschulischen Lernort. Aber auch Familien mit Kindern bekommen bei Arlinghaus eine willkommene Nachhilfe und manchmal auch eine Schippe in die Hand. Anschließend geht es auf dem „Getreidepfad“ zu einer Scheune, in der die Ausstellung „Vom Korn zum Brot“ die Geschichte des Getreideanbaus dokumentiert. Der Rundgang endet bei der Schweger Mühle, einer Galerie-Holländer-Windmühle. Im Backhaus gleich nebenan wird auch heute noch Schwarzbrot gebacken, wenn auch nur an ausgewählten Tagen. Mittwochs und an Wochenenden kann man sich dafür gleich nebenan im Café auf Bussjans Hof stärken, der Klassiker hier: leckere Schwarzbrottorte. Ebenfalls sehr nahrhaft: die Buchweizentorte.
Buchweizen war früher für Moorbauern das Grundnahrungsmittel schlechthin. Im Naturschutz- und Informationszentrum Goldenstedter Moor wird er auch heute noch serviert – als Pfannkuchen. Wobei das vielleicht noch das schwächste Argument für einen Besuch ist, schließlich lockt auch die Fahrt mit der Moorbahn. Und natürlich eine weite, fast baumlose Landschaft, deren Anblick vor allem Stadtbewohner immer wieder fasziniert.
Urlauber, die ein originelles Mitbringsel suchen, sollten zu Schwarzbrot greifen, zum Beispiel bei „Meyer’s Mühle“ in Vechta oder in der „Vollkornbäckerei Schulte“ in Saterland. Hier wird noch nach alter Tradition gebacken. „Ihr Brot ist so schwarz wie der Torf, den sie brennen“, notierte bereits im 18. Jahrhundert ein Schriftsteller, der das Saterland bereiste.
Kinder finden es allerdings viel spannender, selbst ein Brot zu backen. Möglich ist dies im Museumsdorf Cloppenburg. Es ist eines der ältesten Freilichtmuseen in Deutschland und das größte in Niedersachsen. Mit knapp 60 Gebäuden ist es tatsächlich ein kleines Dorf. Im Backhaus gleich neben der Wehlburg, einer repräsentativen Hofanlage, wird immer sonntags der Ofen mit Eichenholz vorgeheizt – nur eines von ganz vielen „Mitmach-Angeboten“. Auskünfte auch zu einzelnen Stationen auf der Boxenstopp-Route erteilt der Verbund Oldenburger Münsterland (04441/95650, www.oldenburger-muensterland.de).

Familienurlaub in Ostfriesland

Ganz viel erleben und sich trotzdem zu Hause fühlen – das ist Ostfrieslands Rezept für einen gelungenen Familienurlaub! Gäste können sich während der Sommerferien in- und outdoor auf tolle Freizeitangebote freuen. Viele Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe sowie Freizeit- und Erlebnisanbieter in Ostfriesland haben ihr Leistungsangebot speziell auf Familien ausgerichtet. In der Rubrik „Tipps für den Familienurlaub“ auf www.ostfriesland.de und im kostenlosen Reiseführer gibt es viele Anregungen für einen erlebnisreichen Familienurlaub. Auf der Suche nach der perfekten Unterkunft, steht den Urlaubern unter www.unterkunft.ostfriesland.de von der Ferienwohnung bis zum Urlaub auf dem Bauernhof ein Pool mit über 10.000 Gastgebern zur Verfügung.

Natürlich aktiv -Tipps für die anstehenden Sommerferien
In Ostfriesland wird das aktive Naturerleben ganz groß geschrieben. Mit dem Wattenmeer hat Ostfriesland einen ganz besonderen Lebensraum vor der Haustür, der wegen seiner Einzigartigkeit 2009 zum UNSECO Weltnaturerbe ernannt wurde. Bei einer Familienwattwanderung kann man gemeinsam auf Tuchfühlung mit Wattwurm & Co. gehen und auch die Nationalpark-Häuser in der Region vermitteln den Kindern spielerisch Wissenswertes über das Wattenmeer und seine Bewohner. Ganz neu in 2015 und unbedingt einen Besuch wert, sind z.B. das Energie-, Bildungs- und Erlebniszentrum (EEZ) in Aurich und die „Wattwelten“ auf Norderney. Für Familien, die ihren Urlaub gerne aktiv und im Grünen verbringen, bietet sich das Naturerlebnis „Paddel & Pedal“ an: An 23 Paddel- und Pedal Stationen können Fahrräder und Kanus gemietet werden, ein gut ausgeschildertes Netz aus Fahrrad- und Wasserwegen bildet dabei die Grundlage zum Rad- und Kanuwandern.

Qualität für die Kleinen wird hier großgeschrieben – Das Qualitätssiegel „KinderFerienLand“
In Ostfriesland haben sich viele Leistungsträger mit dem Siegel „KinderFerienLand“ der Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH zertifizieren lassen. Nach landesweit einheitlichen Kriterien wurden Ausstattung, Service und Sicherheitsaspekte abgeprüft. Betriebe, die das Siegel bereits tragen, sind zum Beispiel die Seehundstation in Norden-Norddeich: Kinder können hier den Tierpflegern bei der Arbeit über die Schultern schauen. Im „Park der Gärten“ in Bad Zwischenahn werden Kinder durch zahlreiche Edutainment-Elemente in der Erlebnisausstellung „Grüne Schatztruhe“ eingebunden, die sich mit der Pflanzenwelt des Parks beschäftigt. Im Leeraner Miniaturland gibt es ständig etwas Neues zu entdecken. Seit der Eröffnung 2011 ist die Ausstellung laufend gewachsen. Auf einer Ausstellungsfläche von 1200 qm können Familien die Ostfriesische Halbinsel im Maßstab 1:87 entdecken und interaktiv auf die Bewegung vieler Miniaturen Einfluss nehmen. Kreative Köpfe können in der Malschule der Kunsthalle Emden in Picassos Malkittel schlüpfen und ihre ersten Werke kreieren. Betriebe mit dem Siegel „KinderFerienLand“ sind auf www.ostfriesland.de

Pagels’ Garten

Am 20. und 21. Juni 2015 nimmt Pagels’ Garten in der Deichstraße 4 in Leer am grenzübergreifenden Sommer-Gartenmarathon Groningen-Drenthe und Nordwestniedersachsen teil. Bei diesem Marathon laden die schönsten Sommergärten von „Het Tuinpad Op / In Nachbars Garten“ zu einem Rundgang ein.

Der Garten des bekannten Staudenzüchters Ernst Pagels präsentiert sich derzeit von seiner schönsten sommerlichen Seite. Entdecken Sie bei einem Spaziergang die Farbenpracht der liebevoll angelegten Beete.

Als Eintritt wird eine Spende von 2,- € erbeten. Weitere Spenden sind ebenfalls willkommen, denn die Einnahmen dienen ausschließlich dem Erhalt dieses schönen Kleinodes, welches allen Bürgern das ganze Jahr über zum Verweilen und Erholen offen steht.

Der Freundeskreis des Gartens erwartet seine Besucher mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und ist gerne jederzeit bereit, Fragen zu beantworten. Geöffnet ist am Samstag und Sonntag von 10 – 17 Uhr.

Weitere Informationen zu „Het Tuinpad Op / In Nachbars Garten“ finden Sie unter: www.innachbarsgarten.de.

Radtouren durch das Störtebekerland

Mit hochseetüchtigen Koggen machte der berühmte Pirat Klaus Störtebeker einst die norddeutschen Küsten unsicher. Wer heute den Spuren des Freibeuters folgen und den nach ihm benannten Landstrich in Ostfriesland erkunden will, kann es deutlich gemächlicher und vor allem friedlicher angehen lassen: Das an die Nordsee grenzende Störtebekerland ist mit seiner weiten, flachen Landschaft wie geschaffen für ausgedehnte Radtouren. Ob man Komplettangebote bevorzugt, lieber individuell plant oder einfach auf gut Glück losradeln möchte – die Region bietet für jeden Urlaubertyp das passende Angebot. Zahlreiche Ideen und Tipps liefert das “Urlaubsmagazin 2015”, das auf www.stoertebekerland.de kostenfrei erhältlich ist.

Abenteuer und Kultur

Der Überlieferung nach suchte Klaus Störtebeker Ende des 14. Jahrhunderts im Hafen von Marienhafe Zuflucht. Ein Besuch des Ortes und des nach dem Piraten benannten Turmes, der heute ein Museum beheimatet, darf daher bei einer Radtour durch Ostfriesland nicht fehlen. Besonders reizvoll ist etwa die dreitägige “Abenteuerliche Kulturroute”: Auf den Spuren von Häuptlingen und Freibeutern entdeckt man Burgen und jede Menge Natur. Die Rundstrecke führt über Hage, Marienhafe, Großheide bis hin nach Dornumersiel entlang sehenswerter Kulturstätten und durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Unterwegs ist ein Abstecher zum größten Hochmoorsee Deutschlands, dem “Ewigen Meer”, reizvoll. Die Parkanlage im Lütetsburger Schlosspark und die einzige ostfriesische Naturbadestelle in Hage sowie historische Windmühlen liegen ebenfalls entlang der 73 Kilometer langen Entdeckertour. Im Pauschalangebot sind zwei Übernachtungen, eine Teezeremonie in Marienhafe, Reiseführer und Radkarte bereits enthalten.

Radwandern ohne Steigungen

Aber auch wer auf eigene Faust mit dem Rad die Region entdecken möchte, hat alle Möglichkeiten dazu – und das bequem ohne jegliche Steigungen. Begleiter sind immer die gute, klare Seeluft und die Ruhe abseits vom Verkehrs- und Großstadtlärm. Über 3.000 Kilometer umfasst das Radwegenetz in Ostfriesland – meist auf Wirtschaftswegen weitab vom Autoverkehr. Grün-weiße Schilder weisen den richtigen Weg. Und wer möchte, kann vorab am heimischen PC mit dem “Ostfriesland Radnavigator” die nächste Tour planen.

Radtouren durch das Störtebekerland

Mit hochseetüchtigen Koggen machte der berühmte Pirat Klaus Störtebeker einst die norddeutschen Küsten unsicher. Wer heute den Spuren des Freibeuters folgen und den nach ihm benannten Landstrich in Ostfriesland erkunden will, kann es deutlich gemächlicher und vor allem friedlicher angehen lassen: Das an die Nordsee grenzende Störtebekerland ist mit seiner weiten, flachen Landschaft wie geschaffen für ausgedehnte Radtouren. Ob man Komplettangebote bevorzugt, lieber individuell plant oder einfach auf gut Glück losradeln möchte – die Region bietet für jeden Urlaubertyp das passende Angebot. Zahlreiche Ideen und Tipps liefert das “Urlaubsmagazin 2015”, das auf www.stoertebekerland.de kostenfrei erhältlich ist.

Abenteuer und Kultur

Der Überlieferung nach suchte Klaus Störtebeker Ende des 14. Jahrhunderts im Hafen von Marienhafe Zuflucht. Ein Besuch des Ortes und des nach dem Piraten benannten Turmes, der heute ein Museum beheimatet, darf daher bei einer Radtour durch Ostfriesland nicht fehlen. Besonders reizvoll ist etwa die dreitägige “Abenteuerliche Kulturroute”: Auf den Spuren von Häuptlingen und Freibeutern entdeckt man Burgen und jede Menge Natur. Die Rundstrecke führt über Hage, Marienhafe, Großheide bis hin nach Dornumersiel entlang sehenswerter Kulturstätten und durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Unterwegs ist ein Abstecher zum größten Hochmoorsee Deutschlands, dem “Ewigen Meer”, reizvoll. Die Parkanlage im Lütetsburger Schlosspark und die einzige ostfriesische Naturbadestelle in Hage sowie historische Windmühlen liegen ebenfalls entlang der 73 Kilometer langen Entdeckertour. Im Pauschalangebot sind zwei Übernachtungen, eine Teezeremonie in Marienhafe, Reiseführer und Radkarte bereits enthalten.

Radwandern ohne Steigungen

Aber auch wer auf eigene Faust mit dem Rad die Region entdecken möchte, hat alle Möglichkeiten dazu – und das bequem ohne jegliche Steigungen. Begleiter sind immer die gute, klare Seeluft und die Ruhe abseits vom Verkehrs- und Großstadtlärm. Über 3.000 Kilometer umfasst das Radwegenetz in Ostfriesland – meist auf Wirtschaftswegen weitab vom Autoverkehr. Grün-weiße Schilder weisen den richtigen Weg. Und wer möchte, kann vorab am heimischen PC mit dem “Ostfriesland Radnavigator” die nächste Tour planen.