Radfahren und Wattwandern an der niedersächsischen Nordseeküste

Flaches Land, gesunde Luft und die weitläufige Natur des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer laden im Frühjahr Fahrradurlauber an die Nordsee ein: Sie radeln auf gut ausgeschilderten Routen vorbei an geringelten Leuchttürmen, alten Mühlen, historischen Gutshöfen und durch urige Fischerdörfer. Dort werden sie mit einem freundlichen „Moin Moin“ begrüßt und können sich mit üppig belegten Fisch- oder Krabbenbrötchen stärken. Von Emden im Westen bis Hamburg im Osten verläuft beispielsweise ein Abschnitt des Nordseeküsten-Radwegs, des wohl längsten beschilderten Radwegs der Welt. Er führt auf insgesamt 6.000 Kilometern durch sechs europäische Länder. Seine ostfriesischen Etappen auf autofreien Radwegen und abgelegenen Landstraßen sind auch für Hobbyradler und Familien geeignet.

Radeln entlang der Störtebekerstraße

Entlang der niedersächsischen Nordseeküste gibt es aber noch viele weitere Radrouten und Rundkurse: Bei Krummhörn etwa radelt man durch sogenannte Warfendörfer, vorbei an Häuptlingsburgen und alten Schlössern zum Campener Leuchtturm. Er ist Deutschlands höchster „Wegweiser“, man genießt eine spektakuläre Aussicht übers weite grüne Land. Auch von Wilhelmshaven aus lässt sich das beschauliche Friesland mit den hübschen Städtchen Hooksiel, Jever und Dangast erkunden. Rund um das Nordseebad Cuxhaven führen die Radwege über den Deich an der Elbmündung entlang. Mit einem Abstecher ins Hinterland lassen sich die Melkhüser entdecken, in denen der eigene Akku mit leckeren Milchspezialitäten aufgeladen werden kann. Unter www.reiseland-niedersachsen.de gibt es mehr Tipps und Informationen zu Touren.

Krebse, Muscheln und Wattwürmer

Bei einem Besuch an der ostfriesischen Nordseeküste sollte man eine Wattwanderung nicht verpassen, bei der man den einzigartigen Lebensraum Wattenmeer aus der Nähe erleben kann. Auf den ersten Blick erscheint der Meeresboden karg, doch bei näherem Hinsehen sind unzählige Garnelen, Einsiedlerkrebse, Muscheln und Wattwürmer zu sehen. Geführte Touren durchs Weltnaturerbe Wattenmeer führen beispielsweise in zweieinhalb Stunden von Neßmersiel bis zur Insel Baltrum oder in sportlichen sieben Stunden von Dangast zum Arngaster Leuchtturm. Spezielle Kinderwattwanderungen gibt es in Eckwarderhörne. Und beim „Nordic Walking im Watt“ reicht der Blick von Cuxhaven aus bis zur Insel Neuwerk.

Radeln mit Meerblick

Die höchsten Berge Ostfrieslands? Das sind die Deiche mit ihrer Höhe von sechs bis acht Metern. Ganz ernst gemeint ist dieser Spruch zwar nicht, doch der typisch-trockene Humor gehört zur Region einfach dazu, ebenso wie der kräftige Tee oder die frisch gepulten Krabben. Und dass die Landschaft so weit und flach ist, hat seine Vorzüge. „Die Region im Nordwesten ist ideal für Radwanderer geeignet. Sowohl entlang der Nordseeküste als auch im Binnenland gibt es viel zu entdecken“, berichtet Reisejournalistin Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Wer Ostfriesland erradeln will, findet dazu unter www.starke-routen.de zahlreiche Anregungen und fünf attraktive Strecken.

Rhythmus von Ebbe und Flut

Das stete Wechselspiel von Ebbe und Flut lässt sich entlang der Küste, etwa auf der 290 Kilometer langen Friesenroute Rad up Pad, erleben. Auch ein Abstecher zum rot-gelb-gekringelten Pilsumer Leuchtturm darf hier nicht fehlen. Der frische Wind, die Luft, die oft nach Meer riecht, Sonnenstrahlen und ausgeglichene Temperaturen schaffen sehr gute Voraussetzungen für entspannte Radwanderungen. Weiße Klappbrücken, langgezogene Kanäle und viele noch erhaltene Windmühlen säumen die 173 km lange Deutsche Fehnroute. Im Fehngebiet erlebt man die Spuren der Moorkultivierung nach nierderländischem Vorbild. Die internationale Dollard-Route führt über 300 Kilometer durch das Weltnaturerbe Wattenmeer, das man hautnah bei der Fahrt über den Dollard und zur Insel Borkum erleben kann.

Grüne, weite Landschaft

Von der Nordsee-Insel zurück ins grüne Binnenland, das von Moorlandschaften, Geest und Wäldern geprägt wird. Weiträumige Anpflanzungen zeichnet die Ammerländer Parklandschaft rund um Bad Zwischenahn aus. Die Ammerland-Route erstreckt sich über 160 Kilometer durch dieses farbenfrohe Paradies. Komplettiert werden die „starken Routen“ durch die landschaftlich ebenfalls reizvolle „Tour de Fries“. Hier geht es entlang am Unesco-Weltnaturerbe Niedersächsisches Wattenmeer über 280 Kilometer von Wilhelmshaven über Westerstede, durchs Wangerland nach Jever zurück bis zum Ausgangspunkt.

14. EWE-Nordseelauf

Vom 6. bis 13. Juni 2015 veranstaltet Die Nordsee GmbH zum 14. Mal den EWE-Nordseelauf. Mehr als 1.200 Laufbegeisterte haben sich bereits angemeldet, davon 310 für die gesamte Tour. Ein paar freie Startplätze für kurzentschlossene Läufer und Walker sind noch vorhanden. Anmelden, aufwärmen und die niedersächsische Nordsee im Laufschritt erleben!

Auch für die Stimmbänder gibt es ein kleines Aufwärmprogramm zum Tour-Auftakt in Dornumersiel: Läufer, Zuschauer und Organisatoren stimmen sich gemeinsam mit der Nordseelauf-Hymne „An der Nordseeküste“ auf die acht Etappen ein. Weitere Laufstrecken führen die Teilnehmer über die Inseln Juist, Norderney und Spiekeroog sowie durch die Orte Norden-Norddeich, Varel-Dangast und entlang der Wurster Nordseeküste. Die Schlussetappe am 13. Juni bildet der traditionelle Wattlauf von Neuwerk nach Cuxhaven.

Neben Teilnehmern aus Deutschland starten in diesem Jahr Läufer aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Irland, Luxemburg, Frankreich und Belgien. „Nicht nur Profisportler tragen sich diesen Termin fest in ihrem Kalender ein, auch viele Hobbysportler sind wiederholend dabei“, sagt Holger Kohls, Geschäftsführer der Nordsee GmbH und Veranstalter des EWE-Nordseelaufs. Neben ihm freut sich der Hauptsponsor EWE auf das Lauf-Event. Der Energiekonzern ist mit knapp 50 Mitarbeitern beim Lauf vertreten. Auch die „Kirche im Tourismus – Region Nord“ ist als Sponsor und Motto-Geber wieder dabei.

Wer ebenfalls dabei sein möchte, sollte sich auf der Internetseite www.nordseelauf.de einen Überblick über die insgesamt 80 Laufkilometer verschaffen.

Der maritime Kalender 2015

An der niedersächsischen Nordseeküste trifft die rauhe und unverfälschte Natur auch in diesem Jahr auf zahlreiche nordische Veranstaltungen. Die sieben Inseln und 13 Küstenorte der Region, die jeweils mit ihrem ganz eigenen Charme bestechen, haben für jeden Geschmack etwas zu bieten. Ob kulinarisch, sportlich, kulturell oder ganz außergewöhnlich – die besten Events entlang der Küste finden Urlauber im maritimen Kalender 2015 auf www.die-nordsee.de.

Lecker: Kulinarische Highlights
Ein köstlicher Höhepunkt ist die große FISCHParty am 25. und 26. April in Bremerhaven, dem größten Fischfest an der Küste. Hier schlendern Besucher gemütlich über die Bummelmeile entlang des Hafenbeckens und genießen die vielfältige Auswahl aus Neptuns Reich. Dazu gibt es auf zwei großen Bühnen jede Menge Entertainment. Ebenfalls kulinarisch rund geht es bei den Hooksieler Heringstagen vom 23. bis 25. Mai. Die Veranstaltung findet ganz traditionell am Pfingstwochenende am historischen Hafen statt. Neben einem Handwerkermarkt und vielen friesischen Herings- und Matjesspezialitäten können sich Urlauber auf Live-Musik, Fahrgeschäfte und zahlreiche weitere Attraktionen freuen. Einen kulinarischen Hochgenuss versprechen auch die Hooksieler Krabbentage vom 31. Juli bis 2. August. Neben etlichen friesischen Spezialitäten ist der alljährliche Krabbenpulwettbewerb der absolute Höhepunkt.

Außergewöhnlich: Events der Extraklasse
Die Ebbe macht es möglich: Im Watt, und somit direkt auf dem Meeresgrund, braten die Chefköche der Gastronomiekooperation „Die Seesterne“ fangfrische Schollenfilets. Das musikalisch umrahmte Gourmeterlebnis Schollenbraten im Watt findet am 23. Juli in Schillig und am 6. August in Hooksiel statt. Einen Riesenspaß versprechen zudem die 44. Krabbenkutter-Regatta vom 31. Juli bis 2. August in Budjadingen und das dazugehörige Fest im Kutterhafen Fedderwardersiel. Neben zahlreichen kulinarischen Angeboten, wie Fischbraterei und Räucherfisch, haben Besucher die Gelegenheit für Rundfahrten mit den traditionellen Krabbenkuttern. Außerdem ankert ein Rettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im Hafen und lädt zur Besichtigung ein.

Ab in die Fluten: Sportliche Höhepunkte
Sportfans kommen in diesem Jahr nicht an einem Besuch der beliebten Nordseeinsel Norderney vorbei. Vom 21. bis 23. August strömen die besten Kitesurfer Deutschlands zum großen Finale der Kitesurf Masters auf die Insel. Sportlich geht es auch beim Inselschwimmen am 30. August zu. Zuschauer sind herzlich willkommen, wenn sich circa 300 Athleten in die Fluten der Nordsee stürzen und acht Kilometer vom Festland bis nach Norderney schwimmen.

Viel Spaß und gute Laune: Stadt- und Hafenfeste
Das Wochenende an der Jade, eines der größten norddeutschen Stadt- und Hafenfeste, findet vom 2. bis 5. Juli in Wilhelmshaven statt. Die ganze Stadt ist auf den Beinen und feiert mit Gästen rund um den Hafen ein maritimes Fest. An der Wurster Nordseeküste können sich Urlauber auf das legendäre Strandfest in Dorum-Neufeld freuen. Vom 31. Juli bis 2. August erleben Gäste bereits zum 50. Mal ein buntes Rahmenprogramm mit Höhenfeuerwerk und vielem mehr.

Schiffe: Windjammer und Traditionssegler
Bei der SAIL Bremerhaven vom 12. bis 16. August nehmen mehr als 200 Traditions- und Großsegler Kurs auf die Küstenstadt. Die SAIL startet mit einer beeindruckenden Parade, die von der „Alexander von Humboldt II“ angeführt wird. Neben dem Bundespräsidenten werden rund eine Million Gäste erwartet. Auch Wilhelmshaven setzt beim 14. JadeWeserPort-CUP vom 2. bis 4. Oktober die Segel. Bei der Regatta haben Besucher die Möglichkeit, in die spannende Welt der Traditionssegler hineinzuschnuppern und sogar Teil einer Crew zu werden. Neben dem Wettstreit auf dem Wasser sorgen an Land unter anderem Live-Musik und Hafenrundfahrten für beste Unterhaltung.

„Vom Schollenbraten im Watt bis zum Finale der Kitesurf Masters: Im Jahr 2015 gibt es für Urlauber viel zu erleben an Niedersachsens Nordsee“, verrät Holger Kohls, Geschäftsführer der Nordsee GmbH. „Die sieben Inseln und 13 Küstenorte haben sich einiges einfallen lassen, um kleine und große Besucher zu begeistern. Unseren vollständigen maritimen Kalender gibt es auf unserer Website unter www.die-nordsee.de.“

Wo Theodor Storm Geschichte schrieb

Husum mit seiner Umgebung inspirierte den bekannten Lyriker und Novellisten Theodor Storm bereits im 19. Jahrhundert. Seine Werke wie „Der Schimmelreiter“, „Pole Poppelspäler“, „Der Häwelmann“ und „Eine Halligfahrt“ wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Viele der Schauplätze in seinen Werken sind noch heute zu finden, liest man in seinen Büchern, wird man einige schnell erkennen. Einzig das seiner Heimatstadt gewidmete und bekannte Gedicht „Die Stadt“ hat nicht mehr viel mit dem heutigen Husum gemeinsam, denn die „Graue Stadt am Meer“ ist heutzutage alles andere als grau.
Mit seiner wohl berühmtesten Novelle „Der Schimmelreiter“, befasste sich Storm über Jahrzehnte. Auch wenn der Deichgraf Hauke Haien nicht in der Realität existierte, so lehnte Storm die Personen in seiner Novelle Menschen aus seiner Umgebung an, ebenso wie die Schauplätze, die vielen Orten in der Hattstedtermarsch ähneln. So gelten als Vorlage für Hauke Haien der Landmann, Mechaniker und Mathematiker Hans Momsen aus Fahretoft und die Deichgrafenfamilie Iwersen-Schmidt, deren Gehöft ein Abbild in der Novelle zu sein scheint. Auch die Ideen des in Nordfriesland tätigen Deichbaufinanzierers Jean Henri Desmercieres spiegeln sich wieder, er gilt als der Erbauer des Sophien-Magdalenen Kooges, des Desmerciereskooges und des Elisabeth-Sophien-Kooges. Ob mit dem Fahrrad, PKW, individuell oder geführt, eine Reisen auf den Spuren des Schimmelreiters ist eine Begegnung von Realität und Literatur.
Im Poetenstübchen Theodor Storms
In Husum können Besucher viele ehemalige Wohn- und Arbeitsstätten bis hin zur Grabstätte des berühmten Sohnes der Stadt besichtigen. Diese sind u.a. bequem zu Fuß auf dem Husumer Kulturpfad zu finden. Auch der Schreibtisch, an dem Theodor Storm einst seine Novellen und Gedichte schrieb, ist im Theodor Storm Haus in Husum ausgestellt und zu besichtigen. In seinem „Poetenstübchen“ findet man noch heute die etwas düstere, trauliche Stimmung, die er zum Schreiben brauchte. Die Wände sind dunkelrot gestrichen, die Decke mit dunklem Holz vertäfelt und ein kleines Fenster eröffnet den Blick zum Garten. Es wirkt geradezu, als habe der Dichter den Raum nur kurz verlassen. www.storm-gesellschaft.de
Entdeckungsreise durch das Schimmelreiter-Land
Auf eine geführte „Entdeckungsreise durch das Schimmelreiter-Land“ können Interessierte mit Husum Tourismus gehen. Mit dem historischen Postbus wird ein Streifzug durch das „Schimmelreiter-Land“ angeboten. Bei einem Stadtrundgang zu ausgewählten Schauplätzen Theodor Storms und dem Besuch des Storm-Hauses wird die Geschichte lebendig und auch an das leibliche Wohl ist mit der lokalen Spezialität, der Friesentorte sowie einem Abendessen mit Lesungen und Erzählungen in gemütlicher Atmosphäre gedacht. www.husum-tourismus.de
Internationale Storm-Tagung für Freunde der Literatur
Im nächsten Jahr wird die Theodor-Storm Gesellschaft Husum zum ersten Mal mit der Thomas-Mann-Gesellschaft Lübeck eine Doppeltagung vom 4. – 6. September in Husum und 10. – 13. September in Lübeck durchführen. Zugleich ist eine große Ausstellung zu beiden Dichtern geplant. Die internationale Storm-Tagung findet bereits seit Jahren im September

statt. Hierbei treffen sich Freunde der Literatur und des Schaffens des großen Dichters aus aller Welt in seiner Heimatstadt Husum. www.husum-tourismus.de

Thalasso-Gesundheitswoche an der Nordsee

In vielen niedersächsischen Küstenorten und auf den Ostfriesischen Inseln findet vom 3. bis 10. November 2013 zum zweiten Mal die Thalasso-Gesundheitswoche statt. Ein vielfältiges Programm lädt Einheimische und Gäste dazu ein, die Heilkraft der Nordsee zu entdecken: An acht Tagen bieten 16 Orte und Inseln zahlreiche Gesundheitsvorträge, Thalasso-Anwendungen und Schnupperkurse an. Alle Veranstaltungen sowie attraktive Reiseangebote finden Interessierte unter www.meergesund.de.

Wenn die Nächte länger und die Temperaturen kühler werden, dann beginnt für viele der alljährliche Kampf gegen Wintermüdigkeit und Erkältungswelle. Gerade der graue Monat November ist bestens dazu geeignet, etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Denn der Spätherbst ist der ideale Zeitraum, um mit Thalasso die eigenen Akkus wieder aufzuladen und die Immunabwehr gezielt zu stärken. Das gesunde Nordseeklima wirkt jetzt in seiner ganzen Vielfalt: Wenn die Wellen von herbstlichen Windböen an den Strand getrieben werden, reichert sich die reine und allergenarme Seeluft mit feinsten Meerwassertröpfchen an. Jetzt lässt sich die Gesundheitsregion Nordsee ganz bewusst erleben: ob beim Nordic Walking am Strand oder bei außergewöhnlichen Thalasso-Anwendungen mit reinem Meerwasser und original Nordseeschlick.

Im Mittelpunkt der Gesundheitswoche steht die Bewegung an der frischen Luft. Morgengymnastik und Fitness direkt am Strand, Klima- und Wattwanderungen sowie geführte Fahrradtouren sind Bestandteil des umfangreichen Programms. Ausgebildete Klimatherapeuten vermitteln während der Gesundheitswoche in Kursen direkt am Strand, wie man sich richtig abhärtet. Die Sole- und Meerwasserbäder laden nicht nur zum Schwimmen ein, sondern bieten auch Wassergymnastik in Form von Aqua-Fitness und Aqua-Jogging sowie Thementage in ihren Saunalandschaften an. Wer einfach nur abschalten und sich mit reinem Meerwasser und original Nordseeschlick verwöhnen lassen möchte, findet im Veranstaltungskalender eine Auswahl besonderer Anwendungen. Mehrtägige Arrangements zu den Themen Bewegung, Entspannung, Entschlackung und Klimatherapie können unter www.meergesund.de gebucht werden.

Die Nordsee bietet hervorragende Segel-, Wind- und Kitesurf-Reviere

Segelsportler, Wind- und Kitesurfer finden an der niedersächsischen Nordseeküste und auf den Ostfriesischen Inseln abwechslungsreiche Reviere für Einsteiger und Profis. Der Wassersport im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer unterliegt besonderen Anforderungen an die Sportler. Wind und Wellen sorgen jedoch für unvergessliche Erlebnisse.

Windsurfen: Im Rausch der Geschwindigkeit
Seit dem 15. August organisiert der örtliche Windsurfing-Club-Wesermünde e.V. die 5. Wurster Speedmeile. Jeder Windsufer mit zugelassenem GPS-Gerät kann seine Geschwindigkeit in den Surfrevieren vor Dorum und Wremen messen und unter www.GPS-Speedsurfing.com einstellen. Die Seite bietet auch eine Aufstellung der aktuellen TOP-10-Geschwindigkeiten. Wer sich traut, kann sich noch bis 31. Juli 2014 anmelden, um seinen ganz eigenen Rekord auf der Wurster Speedmeile aufzustellen.

Der Januskopf am Norderneyer Nordstrand zählt zu den bekanntesten Surfrevieren der Nordsee. Seit fast drei Jahrzehnten trifft sich hier, was in der Windsurf-Szene Rang und Namen hat: Alljährlich zu Pfingsten wird am Nordstrand der Deutsche Windsurf-Cup ausgetragen. Ein Heimspiel für den Windsurf-Profil Bernd Flessner, denn der mehrmalige Deutsche Meister wurde auf Norderney geboren.

Kitesurfen: Drachensport im Nationalpark
Die niedersächsische Nordseeküste und die Ostfriesischen Inseln befinden sich am bzw. im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. In dieser geschützten Naturlandschaft unterliegen Drachensportarten besonderen Regeln. Kitesurfer sollten sich im Vorfeld unbedingt über die ausgewiesenen Kitespots informieren. Auf der Internetseite der Nationalparkverwaltung steht ein allgemeines Informationsblatt zum Herunterladen bereit.

Der Kitespot am Badestrand von Baltrum ist seit Jahren ein beliebtes Ziel. Bei Niedrigwasser finden die Kitesurfer ruhige Flachwasserzonen, gut geeignet für Anfänger. Bei Hochwasser bietet sich den Profis eine Brandungszone, die keine Wünsche offen lässt. Kite-Kurse sowie die Möglichkeit Material auszuleihen bietet beispielsweise die VDWS Kite- und Surfschule direkt am Badestrand. Absolutes Highlight in der Drachenreiter-Szene: der 6. Aloha KiteCup vom 12. bis 15. September – für alle Könnerklassen.

In Cuxhaven finden sich gute Spots für fortgeschrittene Kitesurfer. An speziell dafür vorgesehenen und vom Badebetrieb abgegrenzten Strandabschnitten in Sahlenburg und im Bereich der Kugelbake kann der sportliche Höhenflug gestartet werden.
Neu auf Norderney: Von April bis Oktober darf auf der Seeseite zwischen den Strandaufgängen „Nordbad“ und „Weiße Düne“ gekitet werden. Bereits seit dem vergangenen Jahr hat der Küstenort Dornumersiel eine neue Kitesurf-Zone – ebenfalls für die Zeit von April bis Oktober. Der Kitespot ist 80 Hektar groß und mit Bojen gut sichtbar gekennzeichnet.

Auch am Strand wird der frische Wind zum treuen Sportskameraden
Die Insel Borkum bietet einen der schönsten Kitebuggy-Plätze in Deutschland. Getrieben von Naturkräften sausen die Buggys mit ihren bunten Drachen über den Strand. Der Sand knirscht unter den Rädern und der Wind zieht an den Leinen. Wenn dann noch der Rausch der Geschwindigkeit dazu kommt, ist man den Reizen des Kitebuggy-Sports endgültig erlegen. Wer es selbst ausprobieren möchte, kann alle wichtigen Informationen unter www.windsurfing-borkum.de einsehen.
Und noch ein besonderer Tipp: Vom 10. bis 14. September 2013 findet die European Kitebuggy Championship 2013 auf Borkum statt.

Wer auf der Nordsee segeln kann, …
… kann auf der ganzen Welt segeln“, so lautet eine bekannte Redewendung unter Skippern. Die kleinen Häfen der Küstenorte und Inseln sind ideale Ausgangspunkte für Segeltörns in die Deutsche Bucht. Das Revier gilt als anspruchsvoll und einzigartig. Wer die notwenigen Segelkenntnisse ganz in Ruhe erlangen möchte, ist auf dem wangerländer Hooksmeer, einem tideunabhängigen Binnenmeer, gut aufgehoben. Die dort ansässige „Nordsee Segelschule“ bietet Kurse und Abschlussprüfungen für alle gängigen Segelscheine an. Die idyllisch gelegene Marina im Hooksmeer bietet Gästen bis zu 400 Liegeplätze für alle gängigen Schiffsgrößen.

Segeltörns und Kurse bietet auch die Segelschule „Wilhelmshaven maritim“ in der Stadt am Jadebusen an. Wer mal „Seeluft schnuppern“ möchte, findet bei der Wilhelmshaven Touristik und Freizeit GmbH das passende Angebot: einen zweistündigen Segeltörn in den Sonnenuntergang inkl. Abendessen im Restaurant „Seglerheim“.

Und wenn der Wind mal Pause macht, …
… dann bietet sich das Stand-Up Paddling an. Auch dafür werden an der niedersächsischen Nordsee Kurse angeboten. Für große Gruppen eignet sich beispielsweise das Angebot des DJH-Resorts in Neuharlingersiel. Die professionelle Einweisung über 1,5 Stunden direkt auf dem Gelände des DJH-Resorts kostet 29 Euro pro Person. Übernachtungsmöglichkeiten und Materialverleih können nach Wunsch hinzugebucht werden. Alle notwendigen Informationen gibt es auf www.djh-resort.de

Barrierefrei reisen: Grenzenloses Urlaubsgefühl an der niedersächsischen Nordsee

Sieben Inseln, 15 Küstenorte und ein umfassendes Angebot für jedermann: Die niedersächsische Nordsee versteht sich als Urlaubsregion für alle Gäste − ob mit oder ohne Handicap. Die barrierefreien und zum Teil speziell ausgebauten Maßnahmen reichen von der Anreise über die Unterkunft bis hin zu den Veranstaltungsangeboten. Mobilitätseingeschränkte Urlauber können hier einen unbeschwerten Aufenthalt genießen.

Endlich angekommen…
Die Anreise zum Urlaubsort ist für Menschen mit Handicap oftmals eine Herausforderung. An der niedersächsischen Nordsee ist der Reiseweg behindertenfreundlich ausgelegt. So startet ein Inselurlaub auf Borkum mit einer entspannten Fährüberfahrt mit der Reederei AG „EMS“: Ebenerdig gelegene Einrichtungen, stufenlose Gangways und der Gepäckservice der Reederei erleichtern den Urlaubsstart.

… und dann Koffer auspacken
Die barrierefreien Beherbergungsbetriebe bieten Reisenden mit Handicap unbeschwerte Zugänge und einen behindertengerechten Service. Unmittelbare Natur erleben Urlauber auf dem Strand- und Familiencampingplatz im Nordseeheilbad Bensersiel. Die Stellplätze des Vier-Sterne-Platzes liegen teilweise direkt am Wasser und bieten mit den nahegelegenen Sanitärgebäuden einen optimalen Zugang für Mobilitätseingeschränkte. Wer nicht auf Luxus verzichten möchte, quartiert sich in das komfortable Vier-Sterne-Hotel COLUMBIA in Wilhelmshaven ein. Die speziell auf Rollstuhlfahrer ausgerichteten Zimmer mit Ausblick auf den Banter See sind ganz auf die Bedürfnisse gehandicapter Gäste angepasst. Die Einrichtung der Badezimmer ist barrierefrei angelegt und kann bequem auf individuelle Wünsche angepasst werden. Eine Verbindungstür zum nebengelegenen Zimmer bietet sich ideal für Begleitpersonen an.

… und das breite Freizeitangebot nutzen
Zahlreiche Kulturangebote finden in barrierefreien Veranstaltungsherbergen statt: Zahlreiche Museen in Cuxhaven, die Kulturinsel auf Borkum und das Deutsche Luftschiff- und Marinefliegermuseum „Aeronauticum“ in Nordholz sind nur einige Beispiele für rücksichtsvoll aufgebaute und leicht zugängliche Lokalitäten. Letzteres bietet zudem ein Audio-Guide-System, um auch Hörgeschädigten Museumsführungen anzubieten. Erholungssuchende sind in den modernen Thermen genau richtig: Im Freizeitbad „Gezeitenland“ auf Borkum sind Sauna- und Wellnessdeck problemlos über Rampen erreichbar.Die Nordseetherme Bensersiel verfügt über einen mobilen Lift, mit dem Rollstuhlfahrer in jedes Becken gelangen.

… und jetzt ab zum Strand
Der einmalige Ausblick auf das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer befreit und verleiht neue Kraft für den Alltag − mit den „Wattmobilen“ ist dies auch für gehbehinderte Urlauber möglich. Diese speziellen Wagen mit drei breiten Rädern ermöglichen denjenigen, die nicht so gut zu Fuß sind, das Watt zu erkunden. Schlickige Erkundungswanderungen sind so etwa an der Wurster Nordseeküste, in Butjadingen und im Wangerland kein Problem mehr. Ein niedrig angebrachter Sitz ermöglicht mit den Händen den Wattboden zu berühren und Muscheln zu sammeln. Während die „Wattmobile“ geschoben werden, gibt es auf Spiekeroog die „Inselmobis“ mit Elektroantrieb. Bis zu drei Personen gelangen auf der autofreien Insel von A nach B. Auf Norderney wird Rollstuhlfahrern Abwechslung pur geboten: Das Baden im Meer stellt mit dem kostenfreien „Ballonrollstuhl“ kein Problem mehr dar, denn das Mobil kann direkt vom Strand ins Wasser gefahren werden. Noch mehr Mobilität erlaubt das „cad.weazle“: Das aufladbare Gefährt speist seine Energie durch eine Batterie, die an ein Solarsonnendach gekoppelt ist, und bietet gleichzeitig Schutz vor Sonne und Regen.

… und genau informiert sein
Für eine gezielte Reiseplanung bietet die Datenbank unter www.barrierefreie-nordsee.de einen guten Überblick. Die Eingruppierung unter verschiedenen Kriterien hilft Gästen, die für unterschiedliche Behinderungsarten relevanten Informationen zu Anreise, Unterkunft, Gastronomie oder Kultur zu filtern. Zudem stellen viele Orte Flyer und Broschüren online zum Download bereit, in denen Hinweise und Tipps rund um einen barrierefreien Urlaub zusammengetragen sind.

„Unser Wunsch ist es, den Urlaub in unserer Region für jeden angenehm und hürdenlos zu gestalten“, erklärt Oliver Melchert, Pressesprecher der Nordsee GmbH. „Mit den barrierefreien Einrichtungen und Angeboten an Niedersachsens Nordsee ermöglichen wir eine nahezu uneingeschränkte Zugänglichkeit.“

Maritime Veranstaltungen an Niedersachsens Nordsee

Fangfrische Krabben vom Kutter zum Selbstpulen und Genießen, traditionelle Musik zum Lauschen und Schunkeln oder sportliche Aktivitäten zum Mitmachen und Mitfiebern − die niedersächsische Nordsee präsentiert ihre Veranstaltungs-Highlights für den Sommer 2013. Ob Regatten, Musik-Festivals oder Strandfeste für Groß und Klein: Mit bunten Rahmenprogrammen rund um alles Maritime haben sich die sieben Inseln und 15 Küstenorte etwas Besonderes für ihre Gäste ausgedacht.

Sport im Watt − ob Segelboot, Krabbenkutter oder Schlickschlitten

Außergewöhnliche Veranstaltungen finden sich rund um das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer immer wieder − aber das Schlickschlittenrennen am 18. August ist ein besonderer Höhepunkt. Die „größte Schlammschlacht“ im Uplewarder Watt ist in der Sport-Szene bereits Kult und zieht jedes Jahr tausende Besucher an. Mit Schnelligkeit, farbenprächtigen Kostümen und − neu in diesem Jahr − ausgefallenen, selbst gebastelten Schlickschlitten kann der begehrte Schlickschlittenpokal ergattert werden. Wer lieber vom trockenen Boden aus zuschaut, fiebert bei der Borkum-Helgoland-Regatta mit. Vom 6. bis 8. Juni suchen deutsche und niederländische Segler die sportliche Herausforderung. Bereits zum zwölften Mal erleben interessierte Besucher den JadeWeserPort-CUP in Wilhelmshaven vom 16. bis 18. August. Die Regatta der Traditionssegler lockt mit einem großen Schlemmermarkt am Bontekai, maritimen Accessoires für zu Hause, Hafenrundfahrten und vielem mehr, bevor das Fest um 20 Uhr mit einem eindrucksvollen Feuerwerk und musikalischer Unterstützung feierlich endet.

Genüssliche Feste − für Gaumen, Augen und Ohren

Mit einer Vielzahl von maritimen Events lädt die niedersächsische Nordsee ihre Urlauber ein, die Region mit all ihren Facetten kennenzulernen − von Kulinarik über Hafenfeste bis hin zu Musik-Festivals. Am 18. und 19. Mai essen sich Fischliebhaber beim traditionellen Cuxhavener Fischerfest an den Schätzen aus Neptuns Reich satt. Das bunte Treiben bietet ein riesiges Büfett mit zahlreichen Meeresspezialitäten und musikalische Umrahmung zum Schunkeln. Bei der ersten Krabbenwoche in Greetsiel tischen viele gastronomische Betriebe vom 1. bis 10. August außergewöhnliche Krabbengerichte auf. Abwechslungsreiche Gaumenfreuden finden Gourmets auch auf dem 5. Dwarsloeper-Festival vom 15. bis 30. Juni. Der gemütliche kulinarische Marktplatz eröffnet das Fest der Leckerbissen. Von hausgemachten Fischgerichten bis hin zu „freilaufenden Mettwürsten“ − lokale Produzenten, Gastronomen und Köche haben sich unter dem Motto „regional und saisonal“ zusammengetan, um Köstlichkeiten aus der Region zu präsentieren. Wer schon immer mal typische Nordseekost probieren wollte, ist am 20. Juli in Wilhelmshaven auf dem größten Labskausessen der Welt genau richtig. Zum 13. Mal steht die Seemannskost im Vordergrund: Hier wird geschlemmt, was das Zeug hält. Das „Wochenende an der Jade“, das größte Stadt- und Hafenfest im Nordwesten, findet vom 4. bis 7. Juli statt. Seefahrtbegeisterte erkunden beim Open Ship deutsche und ausländische Marineeinheiten, Dampf-, Museums- und Arbeitsschiffe von innen und stechen mit Großseglern in See. Mit Open-Air-Bühnen, fantasievollen Kinderprogrammen und buntem Höhenfeuerwerk ist für jeden etwas dabei. Musikalisch wird es in Bremerhaven, wenn beim Deichspektakel vom 18. bis 20. Mai Stars der Popmusik und Klassik auftreten und Comedians das große Beach-Picknick zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Auf der Nordseeinsel Norderney feiern Topacts wie Unheilig und Nena beim Summertime@Norderney-Festival vom 14. bis 18. August in der großen Arena direkt am Meer und sorgen für ausgelassene Stimmung.

Familienabenteuer − im Watt, auf dem Wasser und in der Luft

Das Lüttje Strandfest in Esens-Bensersiel bietet viel Unterhaltung am Pfingstwochenende vom 18. bis 20. Mai: Mitmachlieder für die ganze Familie, eine lange Bastelstraße für alle Kinder und ein Kabarett-Programm für Erwachsene sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung. Auf der Nordseeinsel Spiekeroog tauchen die Kleinen in die Welt der Seeräuber ein, wenn es auf den Piratenfahrten ab dem 2. Juli wieder „Aye, aye, Kapitän“ heißt. Mit waschechter Piratenausstattung und etwas Schminke für den richtigen Look singt die Crew lustige Piratenlieder und erzählt spannende Geschichten rund um den verlorenen Schatz. Bei der 8. Spiekerooger Papierboot-Regatta treten kleine und große Matrosen am 20. August gegeneinander an. Mit selbst gebastelten Booten aus Papier, Pappe und Kleister gilt es, anspruchsvolle Parcours mit Stechpaddel zu meistern − bis zum Untergang.

„Ein Urlaub in unserer Region bedeutet Augen-, Gaumen- und Ohrenschmaus für jedermann“, erklärt Oliver Melchert, Pressesprecher der Nordsee GmbH. „Mit zahlreichen maritimen Sommerveranstaltungen dreht sich auch in diesem Jahr wieder alles um Niedersachsens Nordsee.“

Im Nordseebad Otterndorf wird das Leben vom Wasser bestimmt

Die frische Nordseebrise schnuppern, im Sand buddeln, auf den Wellen reiten oder in aller Ruhe die Sonne anbeten – wer dies im Sommer ohne den üblichen Trubel in den großen Nordseebädern erleben möchte, ist im idyllischen Nordseebad Otterndorf genau richtig. 18 Kilometer von Cuxhaven entfernt, ist die grüne Stadt im Mündungsbereich der Elbe vor allem ein Urlaubsparadies für Wasserfreunde.

Traumziel für Wassersportsportler

Durch seine Lage am Weltschifffahrtsweg Elbe blickt das Nordseebad Otterndorf auf eine lange Seefahrertradition zurück. Lagen im Hafen früher in erster Linie Fischerboote und Handelsschiffe der Hanse vor Anker, ist er heute als geschützter Seglerhafen unter Skippern als Etappen- oder Reiseziel beliebt. Aber auch Surfer und Kitesurfer finden hier ideale Bedingungen für ihren rasanten Sport. Mit der neuen Wakeboard-Anlage „Wakegarden“ am Badesee kommen nun auch die Anhänger dieses Trendsports auf ihre Kosten. Wer es beschaulicher mag, schnappt sich ein Kanu-, Tret- oder Ruderboot und schippert auf der Medem, die sich bedächtig durch Otterndorf zieht, ins tiefer gelegene Sietland oder direkt zum Elbdeich. Weitere Informationen, Angebote und Pauschalen gibt es im Internet unter www.otterndorf.de oder bei der Tourist-Information im Historischen Rathaus unter Telefon 04751-919131.

Spielen und baden

Gleich hinter dem Deich liegen die Seen und Wasserläufe des Otterndorfer Wasser- und Landschaftsparks mit gemütlichen Ferienhäusern im skandinavischen Stil. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Freizeitanlage „See Achtern Diek“ mit vielen Spielmöglichkeiten und tideunabhängigem, gefahrlosen Baden im Süßwasser des „Nordsees“. Während die „Seelandhallen Achtern Diek“ mit ihren vielen Veranstaltungen auch eine Tennishalle (saisonal), das Kinder-Abenteuerland „Spiel- & Spaß-Scheune“ sowie „Satz & Spiel“(saisonal) mit Freizeitangeboten für Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren beherbergen, können die Erwachsenen in der Sole-Therme mit Schwimmbad und Saunalandschaft im toskanischen Stil abschalten.