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Archiv der Kategorie Nordseeküste

Bade- und Stranderlebnisse der besonderen Art auf der Halbinsel Butjadingen

Wattwanderungen zu Fuß oder mit dem Wattmobil, Radtouren entlang der grünen Küstenregion, Buddeln im Sand, Piratenspiele am Friesenstrand, Schwimmen in der Nordsee oder Planschen im Salzwasserbadesee: Ein Urlaub auf der Halbinsel Butjadingen verspricht Spaß und Erholung für die ganze Familie. Unter www.butjadingen.de gibt es alle Informationen.

Das Watt erleben

Die Halbinsel liegt eingebettet zwischen Jadebusen, Nordsee und Weser und ist somit von drei Seiten vom Wasser umgeben. Mit 35 Kilometern Küstenlinie entlang des Unesco-Welterbes Wattenmeer lädt sie auch zur Erkundung des Meeresbodens ein. Wer Interessantes über das Wattenmeer und seine Lebewesen wie Muscheln, Krebse und Wattwürmer erfahren will, bucht am besten eine geführte Wattwanderung. Auch Familien mit kleinen Kindern oder ältere Personen müssen dank der vier kostenlosen Wattmobile auf dieses Erlebnis nicht verzichten. Spannend sind außerdem Fahrten mit dem Ausflugsschiff MS Wega II ins Wattenmeer, etwa zum Leuchtturm Robbenplate oder zu einer der größten Seehundbänke an der Küste. Ein Höhepunkt ist die Erlebnisfahrt “Nationalpark Wattenmeer”, bei der das Schiff direkt auf eine Sandbank auffährt und der Kapitän danach die Teilnehmer zu einer Wanderung auf dem Meeresgrund mitnimmt.

Badevergnügen und Radlspaß

Das Bade- und Strandvergnügen steht auf Butjadingen im Vordergrund: Auch hier kann die Halbinsel mit etwas Besonderem aufwarten. Schwimmen ist nämlich nicht nur in der Nordsee, sondern auch im großen Salzwasserbadesee der Nordseelagune (www.nordseelagune.de) möglich - und zwar unabhängig von den Gezeiten. An den flachen Strandabschnitten finden Kinder sichere Bade- und Spielmöglichkeiten. Ein großer Wasser-Abenteuerspielplatz, Fußball- und Beachvolleyballfelder sowie ein Tretbootverleih sind nur einige der Annehmlichkeiten, welche die Lagune zu bieten hat. Bei einem Radwegenetz von mehr als 250 Kilometern Länge lassen sich Land und Leute auf Butjadingen auch ausgezeichnet mit dem Drahtesel kennenlernen.

Zehn Tipps für einen unvergesslichen Urlaub an Niedersachsens Nordsee

Meistens ist es das Meer, das Reisende an die niedersächsische Nordsee lockt. Mit gutem Grund, denn wenn eine Region wie das Wattenmeer als Weltnaturerbe ausgezeichnet wird, muss es schon etwas ganz Besonderes sein. Aber nicht nur die unverfälschte Landschaft mit ihrer Artenvielfalt macht die Faszination aus. Auch das Land hinter den Deichen besitzt seine Reize. Die sieben Ostfriesischen Inseln und 15 Küstenorte haben sich auch in diesem Jahr wieder ganz auf ihre Urlaubsgäste eingestellt. Neues gibt es zu entdecken und Bewährtes gilt es, neu zu erkunden. Gute Tipps haben die sympathischen Bewohner immer für ihre Gäste parat. Die zehn besten garantieren, dass der Urlaub zur schönsten Zeit des Jahres wird:

1. Die grenzenlose Freiheit des Wattenmeers erleben
Oft reicht der Blick im Alltag nicht weiter als vom Bürostuhl bis zum Computerbildschirm. Vielen wird das erst bewusst, wenn sie am Strand stehen und kilometerweit dorthin blicken, wo Meer und Horizont ineinander übergehen. Die Weite des niedersächsischen Wattenmeers kombiniert mit der salzigen Luft, dem rauhen Wind und der wärmenden Sonne lässt Urlauber dieses unvergleichliche Gefühl von Freiheit erleben. Eine schönere Möglichkeit, um Kraft zu tanken, gibt es kaum. Neben dem Naturerlebnis bietet das Weltnaturerbe noch viel mehr: Urlauber können zum Beispiel im Wangerland als „Wattdetektiv“ aktiv werden oder der „Lyrik im Watt“ lauschen.

2. Das Wattenmeer von Bord aus erkunden …
Kapitän Anton Tapken kann seinen Gästen eine Menge erzählen, wenn er mit seiner „Etta“ im Wattenmeer unterwegs ist. Die „Etta“ ist das Nordsee-Erlebnisschiff Etta von Dangast, das regelmäßig zu zahlreichen Ausflugsfahrten im Wattenmeer aufbricht. Und weil Wattwandern und Nordseeurlaub einfach zusammengehören, haben Urlauber von August bis Oktober die Möglichkeit, nach ihrer geführten Wanderung zum Arngaster Leuchtturm bequem mit der „Etta“ zurückzufahren.

3. … oder sich in Weltnaturerbe-Besucherzentren informieren
Wer die einzigartige Naturlandschaft Wattenmeer besser verstehen möchte, kann das aber nicht nur bei einer Wattwanderung tun, sondern auch in den neuen Weltnaturerbe-Besucherzentren. In Cuxhaven und Wilhelmshaven sind für die Besucher des Weltnaturerbes zwei Anlaufstellen entstanden. Sie bieten wechselnde Ausstellungen und spannende Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene.

4. Die wohltuende Kraft des Meeres genießen
Berühmt für seine Thalasso-Therapie, bei der unter anderem Meerwasser, Algen, Schlick und Salz das körperliche Wohlbefinden fördern, ist Norder-ney. Damit künftig die ganze Familie die faszinierende Begegnung mit Meerwasser und allem, was die Nordsee sonst zu bieten hat, genießen kann, eröffnet auf der Insel im Sommer 2012 das Familien-Thalasso-Bad. Eine typisch ostfriesische Thalasso-Anwendung bietet das BadeWerk Neuharlingersiel. Hier ist der Schlick-Dampfer unterwegs und verspricht Wellness vom Feinsten: 400 Jahre alter Naturschlick wird auf den Körper aufgetragen. Während der anschließenden Bedampfung verflüssigt er sich und entwickelt seine feine Peelingfunktion.

5. Die Ostfriesischen Inseln erobern
Raus aus dem Alltag und spontan einen Urlaubstag auf Borkum verbringen – das geht mit dem DiMiDo-Familiy-Ticket der AG EMS. Es kann für 45 Euro gelöst werden und gilt am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag für Eltern oder Großeltern mit maximal zwei Kindern von vier bis elf Jahren. So erfüllt sich in den Schulferien der Traum vom Tag am Strand im Handumdrehen.

6. Das Land von oben entdecken
Möglichkeiten, die Region zwischen Ems und Elbe von oben zu entdecken, gibt es viele. Zum Beispiel bei einem Rundflug mit den Luftflotten der LFH Inselflieger, der OLT Ostfriesische Lufttransport GmbH oder der FLN Frisia Luftverkehr GmbH – ein einmaliges Erlebnis in luftiger Höhe ist garantiert. Aber auch die zahlreichen Leuchttürme ziehen die Besucher immer wieder in ihren Bann. Von Borkum bis Cuxhaven gibt es viele Türme, die höhentauglichen Besuchern einen grandiosen Ausblick bieten. Eine echte Attraktion an der Wurster Nordseeküste – und auch Geheimtipp bei heiratswilligen Paaren – ist der „Kleine Preuße“. Der Leuchtturm erhielt seinen Namen aufgrund der geringen Größe von nur zehn Metern und dem Anstrich in den preußischen Farben schwarz-weiß.

7. Dem „Schietwetter“ trotzen
Kein Grund, Trübsal zu blasen, wenn es einmal regnet. Vielfältige Kulturangebote versprechen Abwechslung – zum Beispiel im Deutschen Auswandererhaus in Bremerhaven. Hier eröffnet im Frühjahr 2012 eine neue Dauerausstellung über die Einwanderungsgeschichte von 1685 bis heute.

8. Auf zwei Rädern aktiv sein
Wer im Urlaub am liebsten auf der faulen Haut liegt, findet an der niedersächsischen Nordsee zwar viele gemütliche Plätzchen, versäumt aber jede Menge. So finden Radfahrer herrliche Reviere, um in die Pedale zu treten. In und um Cuxhaven führen mehr als 200 Kilometer Radwege über Deiche, durch Wälder oder die Marschlandschaft. Auf zehn Touren können Urlauber das Nordseeheilbad und seine Umgebung entdecken. Die Tourentipps hält die Stadt kostenlos für ihre Gäste bereit.

9. Nordisch lecker genießen
Die Nordsee liefert viele Genüsse, aber ohne die Krabbe geht hier fast gar nichts. Krabbenbrot – frisch gepulte Krabben auf Schwarzbrot mit Zitrone, Salz und Pfeffer serviert – lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wer es deftiger mag, probiert das Fischerfrühstück mit Kartoffeln, Speck, Ei und natürlich Krabben. Das steht in fast jedem Gasthaus auf der Karte.

10. „die nordsee“ anfordern
Noch mehr Tipps gibt es in der neuesten Ausgabe des Magazins „die nordsee, sieben Inseln – eine Küste“. Die Publikation der Nordsee GmbH bietet Geschichten, Urlaubsangebote und Informationen für die Reiseplanung. Die Beilage „Ankerplätze“ stellt Unterkünfte für jedes Budget vor. Das Magazin gibt es kostenlos hier oder telefonisch unter (0 44 21) 95 60 99-1.

„Auch in diesem Jahr wollen wir nur eins – unseren Gästen einen erholsamen und abwechslungsreichen Urlaub bieten“, betont Oliver Melchert, Presse-sprecher der Nordsee GmbH. „Dank vielfältiger Angebote können Urlauber zu jeder Jahreszeit über richtig entspannen und sich einfach nur wohlfühlen.“

Der ostfriesische Winter - Wildgänse, Wattenmeer und Winterblüte

Klare Winterluft und ein frisch aufgebrühter Ostfriesentee passen hervorragend zusammen. Gerade im Winterhalbjahr bietet Ostfriesland viele besondere Naturerlebnisse. Bis zu 70.000 artische Wildgänse überwintern zwischen Ende September und Anfang Mai am UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer Wattenmeer. Die NABU-Ortsverbände bieten verschiedene naturkundliche Führungen an und stellen das Naturschauspiel der rastenden Gänse vor. Das Angebot reicht dabei von vogelkundlichen Wanderungen bis hin zum Frühstück bei den Wildgänsen. Und Ostfriesland hat noch viele weitere Naturerlebnisse in petto: Den einzigartigen Lebensraum des Wattenmeeres kann man auch im Winter mit den Nationalpark-Wattführern erkunden. Warm eingepackt und mit Gummistiefeln ausgestattet, geht es dann auf die Suche nach Wattwurm und Co.! Auf Langeoog gibt es spezielle sternenkundliche Wanderungen und Spiekeroog bietet mit der Wintermixt(o)ur eine Wattwanderung für alle Sinne. In Horumersiel-Schillig und in Hooksiel geht es jeden Dienstag an der Seite eines erfahrenen Wattführers in die Salzwiesen oder ins Watt zu Prielen und Muscheln. Für Botaniker und Pflanzenfreunde ist der Park der Gärten in Bad Zwischenahn ein besonderer Tipp. Zur Sonderöffnungen lädt der Park ein, um die „Winterblüte im Park“ (19. Februar ganztägig) zu erleben oder bei der Führung „blühende Winterheide im Park“ (11. März um 11 Uhr) zu bestaunen. Nach zwei bis drei Stunden Wanderung durch die Natur ist dann ein heißer Ostfriesentee genau das Richtige zum Aufwärmen. In den Teestuben Ostfrieslands kann man die traditionelle Teezeremonie mit Kluntje (Zucker) und Wulkje (Sahne) dann stilecht zelebrieren.

Jetzt wird’s gemütlich: Beim Boßeln, Schöfeln und Plattsprechen ausgiebig entspannen

Wenn die Krabbenkutter im Hafen liegen und Winterpause halten, laden einsame Strände, von Rauhreif bedeckte Dünen und die klare Wintersonne zum Spaziergang ein. Ab-schalten, Luft holen und Kraft tanken, so lautet jetzt die Devise für alle Nordsee-Urlauber. Anschließend bleibt genügend Zeit, in einem der gemütlichen Cafés oder urigen Kneipen bei einer Tasse Ostfriesentee den Tag ausklingen zu lassen. Wer mag, kann aber auch bei Ostfrieslands Nationalsport Nummer 1, dem Boßeln, eine ruhige Kugel schieben. In diesem Winter bietet die Region von Emden bis Otterndorf ihren Gästen traditionelle Unterhaltung der besonderen Art. Urlauber werden überrascht sein, wie viel die niedersächsische Nordsee auch in der kalten Jahreszeit zu bieten hat.

Was fällt den meisten Deutschen als Erstes ein, wenn sie an die niedersächsische Nordsee denken? Leuchttürme, Krabbenkutter, Watt – aber was ist mit den Traditionen in der Region, die jahrzehnte- oder sogar jahrhunderte-lang überlebt haben und noch heute intensiv gepflegt werden?

Eine der ältesten Bräuche ist das Boßeln. Der Sport, der den Landwirten einst als Zeitvertreib in der langen Winterzeit diente, ist an der Nordseeküste heutzutage ein beliebter Freizeitspaß für Jung und Alt: Man bilde zwei Teams, nehme eine Kugel und schleudere sie möglichst weit weg – so simpel ist der Volkssport der Ostfriesen. Als Spielflächen dienen asphaltierte Straßen. Die Mannschaft, die mit den wenigsten Würfen am Zielpunkt eintrifft, gewinnt. Unterstützung erhalten die Teilnehmer in der Regel von hochprozentigen Heißgetränken, die in einem mitgeführten Bollerwagen gelagert werden. Da im November traditionell die Grünkohlsaison in Nord-deutschland beginnt, endet die sportliche Runde meist in einem urigen Gasthof. Urlauber, die schon immer mal die Boßelkugel schieben wollten, können am 28. Dezember 2011 und am 22. Februar 2012 von jeweils 14 bis 16 Uhr im Nordseeheilbad Neuharlingersiel die Sportart testen. Auch in Bremerhaven und Krummhörn-Pilsum haben Gäste die Möglichkeit, das Erlebnis Boßeln für sich zu entdecken.

Dornumersiel lädt zum Schöfeln und Bohntjesopp ein.
Ist es draußen richtig kalt und eisig, können Urlauber auf den zugefrorenen Kanälen rund um Dornumersiel und auf dem Mahlbusen des Nordseebades ihr Schöfel-Talent unter Beweis stellen (plattdeutscher Ausdruck für Schlittschuhlaufen). Und wen es danach noch fröstelt, besucht einfach das Reethaus am Meer. Als Präsent gibt es hier eine traditionelle Spezialität, die Bohntjesopp. Dabei handelt es sich keineswegs um eine Suppe, sondern um in Branntwein eingelegte Rosinen, die auch heute noch zur Geburt eines Kindes getrunken werden.

Platt für Anfänger.
„Moin, moin“ – diesen Gruß kennt jeder, der in der Region zwischen Ems und Elbe Urlaub macht. Damit erschöpft sich aber meist auch schon der plattdeutsche Wortschatz der Nordseegäste. Wer gern mit den Einheimischen Platt schnacken möchte, hat ebenfalls im Reethaus am Meer in Dornumersiel die Möglichkeit dazu. Jeden Montag von 11.30 bis 13 Uhr können Interessierte den Feriensprachkurs „100 Worte Platt“ absolvieren und sich einen Grundwortschatz der ostfriesischen Mundart aneignen. Übrigens: In vielen Geschäften an der niedersächsischen Nordsee wird mit einem Hinweisschild „Wi proot ok Platt“ (Wir sprechen auch Platt) geworben. An Gelegenheiten, die neu erworbenen Kenntnisse in der Praxis einzusetzen, wird es also nicht mangeln.

Abwarten und Tee trinken.
In Ostfriesland geht nichts ohne eine Tasse Tee. Hier wird bis zu sechs Mal am Tag die „Teetied“ zelebriert – und zwar mit jeweils drei Tassen, denn „drei sind Ostfriesenrecht“. Neben einer speziellen Zubereitung folgt auch der Verzehr einem eigenen Ritual: Da kommt erst der Kluntje in die Tasse, dann der heiße Tee und zum Schluss das Wölkchen Sahne – Umrühren ist verboten. Also „eben schnell eine Tasse Tee trinken“ wird es in Ostfriesland nicht geben. Ein Geheimtipp für alle Teeliebhaber: Im Alten Turm auf
Borkum können Urlauber in aller Ruhe und ganz nach friesischer Sitte den Tee zur „Teetied“ genießen – der Blick auf die einzigartige Naturlandschaft ist inklusive.

Weihnachtlich und maritim.
Zum Winterprogramm an der niedersächsischen Nordsee gehört auch das traditionelle Jahresabschlusskonzert des Shanty-Chores Carolinensiel. Am 30. Dezember 2011 um 11 Uhr präsentiert der Chor in der Konzertmuschel am Hafen seine schönsten Seemannslieder, Shantys und Winterlieder.

„Die Region von Emden bis Otterndorf ist in den kalten Wintermonaten besonders reizvoll“, so Oliver Melchert, Pressesprecher der Nordsee GmbH. „Gerade in dieser Zeit können Urlauber auf den Ostfriesischen Inseln und in den Küstenorten viele friesische Traditionen kennenlernen und sich kulinari-schen Genüssen hingeben.“

Weihnachtsmärkte an Niedersachsens Nordsee laden Besucher zum Staunen und Genießen ein

In der kalten Jahreszeit spüren Spaziergänger an den fast menschenleeren Stränden die Kraft der Nordsee, das Salz des Meeres und den oft strengen Wind am besten. Wenn sich die kalte Luft ab Ende November mit dem herrlichen Duft von gebrannten Mandeln, Lebkuchen, Tannennadeln, Glühwein und Grog mischt, beginnt hier eine besonders reizvolle Zeit – für Naturliebhaber ebenso wie für Genießer. Die Menschen in den Küstenorten und auf den Inseln verstehen es perfekt, Kälte und Dunkelheit in den Wintermonaten zu trotzen und sorgen mit klassischen Weihnachtsmärkten, aber auch jeder Menge Kuriosem dafür, dass sie sich auch in dieser Jahreszeit richtig wohlfühlen. Das Beste daran: Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich willkommen.

Wer bisher dachte, der Weihnachtsmann kommt mit dem Schlitten, war in der Adventszeit noch nicht im Fischerdorf Greetsiel. Dorthin kommt er am 3. Adventssonntag (11.12.2011) mit einem Fischkutter und beschenkt – begleitet von Fackelträgern – Kinder mit süßen Leckereien. Der „Lüttje Greetmer Wiehnachtsmarkt“ findet hier auch schon am 2. Adventswochenende (3./4.12.2011) statt. Rund zehn Kilometer entfernt können Urlauber am 4. Dezember 2011 ihr „Schöfel“-Talent unter Beweis stellen. Bei entsprechen-den Minusgraden lädt der Ort Pewsum seine Besucher zum Schlittschuhlau-fen auf der eigens dafür angelegten „Schöfelwiese“ ein. Übrigens: „Schöfeln“ – eine Volkssportart in Ostfriesland – ist der plattdeutsche Ausdruck für „Schlittschuhlaufen”.

Die 450 Quadratmeter große Eisbahn ist auch der Besuchermagnet auf dem „Emder Engelkemarkt“, der bis zum 23. Dezember 2011 in der Stadt am Meer stattfindet. Die Museumsschiffe und Traditionssegler inmitten des maritimen Emder Stadtzentrums machen den „Engelkemarkt“ zu einem besonderen Adventsausflugsziel.

Wo Tannenbäume schwimmen können
Mit einem schwimmenden Weihnachtsbaum überrascht das Nordseebad Hooksiel seine Gäste. Er sorgt zusammen mit den Feuerkörben auf dem „Hooksieler Weihnachtsmarkt“ am 3. und 4. Dezember 2011 garantiert für Weihnachtsstimmung. Auch das vorweihnachtliche Otterndorf versinkt vor Weihnachten im Lichterglanz. Vom 9. bis 11. Dezember 2011 ist es Zeit für den diesjährigen „Otterndorfer Sternenmarkt“ in der historischen Altstadt.

Typisch Ostfriesisch
Curling als Wintersportart ist den meisten bekannt. Was sich hinter dem Begriff „Ostfriesencurling“ verbirgt, nämlich das Eisstockschießen mit Bügelei-sen, erfahren Wilhelmshavens Gäste in der Nordfrost EisArena. Wer es weniger sportlich mag – der Wilhelmshavener Weihnachtsmarkt verlockt bis zum 24. Dezember 2011 mit vorweihnachtlichen Genüssen.

Einen außergewöhnlichen Eindruck vom Leben an der niedersächsischen Nordsee bekommen Gäste auch beim Plattdeutschen Predigtgottesdienst am 2. Adventssonntag (4.12.2011) auf der Nordseeinsel Langeoog. Auch für die Insulaner ist dieser Gottesdienst etwas Besonderes, denn Gottdienste in Plattdeutsch sind auch in dieser Region selten. Am 2. Adventswochenende (3./4.12.2011) findet auf Langeoog auch ein Adventsmarkt statt – jeweils ab 14 Uhr im „Haus der Insel“.

Stimmungsvolle Zeit zwischen den Jahren
Während in vielen Regionen Deutschlands die Märkte pünktlich zu den Weihnachtstagen schließen, bauen die fleißigen Friesen im Nordseeheilbad Horumersiel-Schilig ihren Markt auf: Vom 28. bis 30 Dezember 2011 steht hier das „Winterdorf“ und erwartet die Gäste mit typisch friesischen Spezialitäten – zum Beispiel „Bomboisjes“, in Fett gebackene Hefeteigspezialitäten. Lecker!

Ebenfalls erst nach Weihnachten öffnet der beliebte „Duhner Festtagsmarkt“ auf der Strandpromenade im Cuxhavener Kurteil Duhnen seine Tore. Vom 26. Dezember 2011 bis 1. Januar 2012 laden die Duhner hierzu ein.

Bevor in vielen Orten die großen Bälle und Feiern steigen, geht es mittags in Esens-Bensersiel für die ganze Familie auf zur Silvester-Wattwanderung durch das UNESCO-Weltnaturerbe. Übrigens auch eine gute Gelegenheit, um nach den Feiertagen wieder ein paar Pfunde loszuwerden.

„Die Advents- und Winterangebote an der niedersächsischen Nordsee sind so vielfältig und abwechslungsreich wie die Naturerlebnisse, die unsere Gäste hier erwarten. Wer die letzten Tage des alten Jahres oder die ersten des neuen ganz entspannt genießen möchte, findet in den Küstenorten und auf den Inseln die perfekte Kulisse – zum Aktivsein ebenso wie zum Nichtstun“, betont Oliver Melchert, Pressesprecher der Nordsee GmbH.

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