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Archiv der Kategorie Museen - Kultur
Dörpmuseum Münkeboe
18.6.2010 von admin.
Das Dörpmuseum Münkeboe bietet die Möglichkeit, einen Einblick in das Leben und Arbeiten der Bewohner eines kleinen Moorranddorfes Ostfrieslands in vergangenen Tagen zu gewinnen.
Hier können Sie im wahrsten Sinne des Wortes mit den Händen begreifen, welche Kraft beispielsweise ein Schmied aufwenden musste, um aus glühendem Eisen Werkzeuge und Geräte herzustellen. Greifen Sie mal zu einem Schmiedehammer und lassen Sie den Amboss “singen”. An den Arbeitstagen (siehe Veranstaltungskalender) stehen Ihnen hierbei die “alten” Handwerker mit Rat und Tat zur Seite.
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Moormuseum in Moordorf
18.6.2010 von admin.
Das Moormuseum Moordorf ist sicherlich eines der eigenwilligsten Museen in Nordwestdeutschland und daher zu einem Anziehungspunkt vor allem für Urlaubsreisende geworden. Das Museum ist eines der meist besuchten Museen in Ostfriesland. Das „Museum der Armut“, wie es auch genannt wird, stellt in urwüchsiger Moorlandschaft die schwierige 200- jährige Entwicklungsgeschichte einer ostfriesischen Moorkolonie dar.
Das Freilichtmuseum ist idyllisch gelegen am Rande eines Hochmoores. Dargestellt wird hier die Entwicklungsgeschichte Moordorfs sowie der Lebens- und Arbeitsbereich der Moorkolonisten: Wohnen, Torfabbau, Moorbrand, Handwerks- und Arbeitstechniken.
Das Museum besteht vor allem aus stilecht nachgebauten Lehmhäusern bzw. –hütten. Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein gab es in Moordorf viele solcher kümmerlichen Behausungen.
In der Ausstellungshalle gibt es eine Sammlung z. B. von alten Haushaltsgegenständen und Geräten zum Torfabbau, dort erhält man Informationen und Hintergrundgerichte. Warum siedelten die Kolonisten im Moor? Weshalb gab es diese schlechten Lebensbedingungen?
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Musikalischer Sommer in Ostfriesland
16.6.2010 von admin.

Vom 16. Juli bis zum 08. August 2010 lädt die Ostfriesische Landschaft zum 26. Musikalischen
Sommer in Ostfriesland und Groningen ein.
Virtuos führen bekannte und neue ausgesuchte Instrumentalisten durch 48 Veranstaltungen und warme wostfriesische Sommernächte. Auftakt für die dreiwöchige Sommerreise ist am 16. Juli die Beethoven-Sonate Appassionata, die Leidenschaftliche. Dabei ist das Festival erstmals mit dem Eröffnungskonzert in der Ludgerikirche in Norden zu Gast.
Die Veranstaltungsreihe, die für Ihre Vielsietigkeit bekannt ist, wird in diesem Jahr mit
Kammermusik, Jazz, Pop, Klezmer, Theater und Kunst das Publikum begeistern. Beim Benefizkonzert in der Sparkassen-Arena verbindet sich A-capela-Musik akustisch mit Rock-Pop-Rhythmen und klassischen Klängen.
Erneut bieten zehn ausgewählte Konzerte in der traumhaft schönen deutsch-niederländischen Ems-Dollart-Region den Zuhörern die Gelegenheit zu grenzüberschreitenden Begegnungen. Veranstaltet werden die Grenzkonzerte gemeinsam mit dem Peter de Grote Festival aus Groningen.
Nach seinem großen Erfolg im letzten jahr ist der Schauspieler und Publikumsliebling Christoph
Dostal diesmal mit seiner Satire-Adaption “Der Knochenmann” zu Gast im Wasserschloss Dornum.
Für die Freunde klassischer Kammermusik hat der musikalische Leiter Wolfram König wieder
zahlreiche Virtuosen aus einem internationalen Künstlerfundus eingeladen.
Jazz-Liebhaber kommen natürlich wieder auf Ihre Kosten. Nach den umjubelten Auftritten in den Vorjahren ist Joost Swart TETRA mit einem eigens für den musikalischen Sommer konzipierten Programm in Gut Horn Gristede zu erleben. Die Violistin Eldbjorg Hemsing und die Jazzformation um den Trompeter Mathias Eick sind HOT-Talente (Heroes of Tomorrow) des Hauptförderes Statoil. Sie werden in Emden und Horsten das Publikum verzaubern.
Nachdem sich Krzysztof Dobrek mit seinem Dobrek Bistro bereits treues Publikum in Ostfriesland
erspielt hat, können ihn Zuhörer jetzt mit dem Dobrek Projekt erleben. Thematisch schließt sich
das Duo “klezmer reloaded” mit einer Mischung aus französischem Chanson, orientalischen Klängen und ukrainischer Volksmusik daran an.
Höhepunkt und Ausklang des 26. Musikalischen Sommers sind die beiden Abschlusskonzerte mit
Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Sebastian Bach, Antonin Dvorak und Felix
Mendelsohn Bartholdy in der wunderschönen Johannes a Lasco Bibliothek in Emden.
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Fahrten mit der Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland von Norden nach Dornum
28.4.2010 von admin.
Die Strecke der Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland
ist das westliche Teilstück der ehemaligen Bahnlinie „Emden - Norden- Jever- Wilhelmshaven“ und liegt auf der ostfriesischen Halbinsel im äußersten Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland.
Es erwartet Sie eine 17 km lange beschauliche Fahrt durch eine abwechslungsreiche Landschaft: Im Bummelzugtempo geht es aus dem Norder Bahnhof heraus entlang des südöstlichen Stadtrandes. Der mitten im Lütetsburger Nordholz gelegene Haltepunkt Lütetsburg ist die erste Zwischenstation. Von hier ist es nur ein kurzer Fußweg bis zum Lütetsburger Schloßpark. Nur einige Bahnkilometer weiter ist man im historischen Marktflecken Hage, von wo es nach einem kurzen Zwischenhalt durch den Berumer Wald hinaus in die weite Marschenlandschaft geht. Nach dem Halt am Haltepunkt Westerende ist dann einige Kilometer weiter die alte „Herrlichkeit“ Dornum erreicht.
Der Verein Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland e.V. betreibt die Museumsbahn auf ausschließlich ehrenamtlicher Basis. Eisenbahnverkehrsunternehmer (EVU) und Eisenbahninfrastrukturunternehmer (EIU) im eisenbahnrechtlichen Sinne ist die Gemeinde Dornum, ohne selbst dabei aktiv in Erscheinung zu treten. Mit der Betriebsführung ist der MKO e.V. beauftragt. Eigentümer der 17 km langen Strecke sind die Anliegergemeinden, von denen die MKO e.V. die Bahnanlagen zur Durchführung des Betriebes gepachtet hat.
Neben der Organisation und Durchführung des Eisenbahnbetriebes warten die Mitglieder den Fuhrpark, restaurieren weitere Fahrzeuge für einen späteren Einsatz und bauen die eisenbahntechnische Sammlung des Museums weiter aus. Der Verein ist auch für die Instandhaltung der Gleisanlagen, sämtlicher dazugehörigen technischen Einrichtungen und die angemieteten Baulichkeiten, also der so genannten Infrastruktur verantwortlich.
Mehr Infos bei Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland e.V.
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Kleine Teekunde vom Teemuseum Norden
27.4.2010 von admin.
Schwarzer und grüner Tee wurden ursprünglich von der chinesischen oder der indischen Teepflanze gewonnen, heute ausschließlich aus Kreuzungen beider Grundsorten. Der Teestrauch kann je nach Sorte zwei bis zwanzig Meter hoch werden, in den Teegärten wird er aber für die handlichere Ernte stets auf ca. 1,20 m Höhe gehalten. Geerntet wird von den jungen Trieben jeweils die Spitze, die aus der Blattknospe und den beiden darunter befindlichen noch hellgrünen Blättern besteht. Die Blätter werden noch auf der Plantage weiterverarbeitet: Die Blätter müssen anwelken und werden dann sanft zerstoßen, rollen nennt das der Fachmann. Dabei wird die Blattstruktur aufgebrochen, die blatteigenen Enzyme verbinden sich mit dem Sauerstoff der Luft und es setzt ein Oxydationsprozeß ein. Bei dieser sogenannten Fermentation entstehen die Aromen, die später den Geschmack des Tassenaufgusses beeinflussen. Nach wenigen Stunden wird die Fermentation durch Hitzezufuhr abgebrochen, der Tee wird ein letztes Mal getrocknet und ist nun fertig zum Versand. Die Blätter, die grünen Tee ergeben sollen, werden sofort stark erhitzt und anschließend gerollt und getrocknet. So unterbleibt der Vorgang der Fermentation, der die Blätter schwarz einfärben würde. Der zerkleinerte und getrocknete Tee wird nun noch nach Blattgröße sortiert, verpackt und auf Teeauktionen verkauft. Im Bestimmungsland wird der Tee je nach Landesgeschmack noch aromatisiert oder es werden unterschiedliche Sorten zusammengemischt. Hierbei haben sich inzwischen lange Traditionen herausgebildet, die fest in den jeweiligen Teetrinkerregionen verwurzelt sind. Die Zusammenstellung von Tees unterschiedlicher Anbaugebiete zu einer ganz eigenen Geschmacksrichtung richtet sich heute nach den Vorlieben der Verbraucher. Dabei ist das Mischen eine Kunst für sich: Tee ist niemals gleich Tee und je nach Witterungseinfluß wird die Ernte vom gleichen Teestrauch jedes Jahr anders ausfallen. Damit der Teegenießer einen immer gleichen Geschmack in seiner Tasse vorfindet, muß ein hoher Aufwand betrieben werden: Aus vielen ähnlich schmeckenden Sorten muß ein Teetester jedes Jahr nach der neuen Ernte den für die Mischung typischen Geschmack neu zusammenstellen, eine Arbeit, die langjährige Erfahrung und höchste Konzentration erfordert. Ein angenehmer Nebeneffekt des Teemischens ist dabei, daß eine stets gleich bleibend hohe Qualität der verwendeten Teesorten garantiert ist. Guter Tee ist die Grundlage jeder Teekultur, die sich in Europa seit dem frühen 18. Jahrhundert herausgebildet hat. Bei einem Gang durch das Museum werden Sie ihre ganze Vielfalt kennenlernen.
Text: Teemuseum Norden
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Kunst-Halle Emden, Stiftung Henri + Eske Nannen, Schenkung von Otto van de Loo
27.4.2010 von admin.
1986 baute der „Stern”-Gründer Henri Nannen in seiner Heimatstadt Emden ein Haus für seine Sammlung der Kunst des 20. Jahrhunderts. Sammelleidenschaft ließ eine umfangreiche Kollektion von ganz eigenem Profil entstehen. Sammlung und Ausstellungstätigkeit machten die Kunsthalle in Emden zu einem beliebten Ziel für Kunstfreunde aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Der deutsche Expressionismus und die Malerei der Neuen Sachlichkeit bilden das Herzstück der Sammlungs- Bestände. Zu den Glanzstücken der Sammlung zählen Arbeiten der „Brücke”-Künstler Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff, Pechstein, Mueller und Nolde, aus dem Kreis des „Blauen Reiters” von Jawlensky, Münter, Marc und Macke sowie Gemälde von Beckmann, Feininger, Kokoschka, Rohlfs, Hofer, Radziwill und Modersohn-Becker. Im zeitgenössischen Bereich sind neben einer einmaligen Auswahl russischer Kunst der „Glasnost”-Zeit, realistische Positionen und Werke der sogenannten Neuen Wilden vertrete Hervorzuheben sind etwa die Künstler Hödicke, Zimmer, Richter, Damisch, Altmeppen sowie der Russe Kantor. Die Kunsthalle in Emden hat eine Zusammenarbeit begründet mit der Sammlung der Familie Wiebe, die ihre Sammlung über die Kunsthalle in Emden Zwecken der Forschung und Volksbildung nutzbar macht.
Der Münchner Galerist und Sammler Otto van de Loo gab durch die großzügige Schenkung seiner hochkarätigen Kunstsammlung den entscheidenden Anstoß zur Erweiterung der Kunsthalle. Mit den Werken der Schenkung erfährt die Sammlung der Kunsthalle in Emden eine kongeniale Erweiterung in die Zeit nach 1945. HP Zimmer - sowie wichtige Künstler Die „Pilot”- Galerie Otto van de Loo war seit 1957 ein international wichtiges Forum und Refugium für unkonventionelle künstlerische Positionen, die aus heutiger Sicht die Malerei der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt haben. Insbesondere gehören Arbeiten der Künstler der Gruppe CoBrA wie Jorn, Appel, Constant, Alechinsky, die Mitglieder der Künstlergruppe SPUR - Fischer, Prem, Sturm und des internationalen Informel wie Tàpies, Saura und Schumacher zur Schenkung Otto van de Loo. Doch auch Künstler der jüngeren Generation wie Arnulf Rainer, Miriam Cahn oder Gunter Damisch sind mit wichtigen Werken vertreten.
Texte: Kunsthalle Emden
Geschrieben in Emden Seehafenstadt, Museen - Kultur | Comments Off