Unheimliche Klänge sorgen für mörderische Spannung

Eine Mischung aus intensiver literarischer Spannung und kulinarischem Genuss bietet die Krimibuchhandlung „Tatort Taraxacum“ am Sonnabend, 24. September (19 Uhr): Frank Posiadly, unter anderem Drehbuch-Autor der ARD-Serie „Tatort“, stellt seinen neuen Kriminalroman vor. Der Titel: „Die Stille nach dem Tod“.

Zum Inhalt des Romans: Nele Hagen ist Streifenpolizistin in Hamburg St. Georg. Sie ist die erste am Tatort, als eine junge Mutter mit einer schweren Kopfverletzung aufgefunden und ins Krankenhaus gebracht wird. Was zunächst wie ein Haushaltsunfall aussieht, nimmt bald eine dramatische Wendung. Denn ein Unbekannter dringt in die Intensivstation ein und hinterlässt am Bett der sterbenden Frau eine unheimliche Visitenkarte: düstere Musik, die nur aus Geräuschen besteht. Geräuschen, die der Täter aufgenommen hat, als er ihr heimlich nachstellte und sie schließlich brutal in ihrer Wohnung niederschlug.

Bald schon taucht ein zweites Musikstück auf. Der Täter hat es an Nele Hagen geschickt. Ist die junge Polizistin sein nächstes Opfer?

Frank Posiadly, 1967 in Delmenhorst geboren, ist Drehbuchautor und Psychologe. Das Handwerk des Schreibens hat er zunächst an der Axel Springer Journalistenschule und dann in der Drehbuchklasse im Filmstudium Hamburg unter der Leitung von Hark Bohm gelernt. Seine Kurzfilme haben den Deutschen Filmschulpreis in Silber (2002), den Shock Award (2002) und den Short-Tiger (2001) gewonnen. Er hat ebenso für den Tatort wie für das ZDF-Herzkino geschrieben und Serienerfahrungen bei Notruf Hafenkante und Unser Charly gesammelt. Frank Posiadly lebt seit vielen Jahren mit seiner Frau und seinem Sohn in Hamburg.

Die Buchpräsentation findet im Rahmen eines Vier-Gänge-Menüs statt. Der Eintritt incl. Menü kostet 33,- Euro. Karten gibt es in der Krimibuchhandlung „Tatort Taraxacum“ in der Leeraner Altstadt, unter Tel. 0491 / 912 262 86 oder unter buchhandlung@tatort.taraxacum.de

Shantybilly-Konzert am 12. Juni in Leer

Ein außergewöhnliches Konzert steht im „Tatort Taraxacum“ bevor: „The Sailin‘ Bahlikolaf“ treten auf der Bühne im Leeraner Krimibuchladen auf. Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 12. Juni, um 20 Uhr.

Der einzigartige Musikstil der Gruppe nennt sich „Shantybilly“, und die Texte stammen zum Teil aus der Feder des niederdeutschen Lyrikers Oswald Andrae. In ihren Songs und Geschichten nehmen „The Sailin´ Bahlikolaf“ ihre Zuhörer mit auf die Wellen des Atlantischen Ozeans. Sie verzaubern mit eigenen Andrae-Vertonungen und machen ordentlich Dampf mit ihrem ureigenen Stil.

Der Drummer Bahli Bahlmann, der Sänger und Gitarrist Iko Andrae, ein Sohn von Oswald Andrae, und der Bassist Olaf Liebert standen schon in verschiedenen Formationen auf der Bühne, so mit der „Reise in einem Cocktailshaker“ und zuletzt in der Band von Helmut Debus.

Was die Fans handgemachter Livemusik im Tatort Taraxacum erwartet, ist die Essenz aus Rockabilly und Folk, Shanty-Anleihen, neuer Singer-Songwriter-Musik und erdigem Blues. Das alles serviert mit gesalzenen Ukulele-Klängen und vielem mehr – was einem auf langen Seereisen eben so in die Hand und in den Kopf kommt. The Sailin´ Bahlikolaf sind erfrischend anders als die Mehrzahl dessen, was täglich aus dem Radio quillt.

Der Eintritt kostet 12,- Euro. Karten gibt es in der Krimibuchhandlung Tatort Taraxacum, Rathausstraße 23 in Leer, unter Tel. 0491 / 912 262 86 oder unter buchhandlung@tatort-taraxacum.de

Miniatur der Woltera liegt jetzt vor Juist

Das Leeraner Miniaturland ist wieder um eine Attraktion reicher geworden: Franz-Bernd Kruthaup aus Papenburg, ehrenamtlicher Mitarbeiter bei den Seenotrettern der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger), hat mit viel Liebe zum Detail das Seenotrettungsboot „Woltera“ im Miniaturmaßstab nachgebaut und die dem Original zum Verwechseln ähnliche Miniatur im Juni 2014 zur Freude der Besucher des Leeraner Miniaturlands „vor Juist zu Wasser gelassen“. Begleitet wurde er bei der Schiffsübergabe von Frau Bents aus Leer, ebenfalls ehrenamtliche Mitarbeiterin der Seenotretter. Das Schiff ist im Original 9,5 Meter lang, hat 320 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 18 Knoten. Wir freuen uns sehr über so viel Verbundenheit zum Leeraner Miniaturland und bedanken uns vielmals für diese interessante Bereicherung unserer Miniaturanlage – einen besseren Ausstellungsort konnte man dafür kaum finden.
Mhe Infos: www.leeraner-miniaturland.de

Teemuseum im ostfriesischen Leer

300 Liter Tee trinkt ein Ostfriese durchschnittlich im Jahr. „Der höchste Verbrauch weltweit“,
teilte der Deutsche Teeverband kürzlich mit. Wieso, weshalb, warum das so ist, kann man
im Bünting-Teemuseum in Leer erfahren. Im Teeseminar, beim Tea-Tasting oder bei einer
echten ostfriesischen Teezeremonie werden alle Sinne der Besucher gefordert. So wird die
Historie des Tees mit der Gegenwart verknüpft und lecker in ein paar Koppkes Tee mit
Kluntje und Wulkje verpackt. In der Ausstellung erfahren die Besucher Wissenswertes über
den modernen Anbau und die Herstellung von Tee. Weißer-, Grüner-, Roter-, Schwarzeroder
Oolong-Tee: Hier können sie die Unterschiede erfahren. Darüber hinaus finden die
Gäste Geschichten über Teenotzeiten und den Teeschmuggel in Ostfriesland und natürlich
viele Informationen über die Teekultur in Ostfriesland.
Wer wissen will, wie viele Sorten Tee in einer echten Ostfriesen-Mischung stecken, kommt
ins Bünting Teemuseum in die Brunnenstraße 33. Nach dem Museumsbesuch sind alle
Besucher eingeladen, den echten Museum-Tee zu probieren und zu genießen.
Im Anschluss an den Museumsbesuch können unsere Gäste im nostalgischen Museums-
Winkel einkaufen wie in einem „Tante Emma Laden“. Ostfriesen Tee steht hier an erster
Stelle, aber auch die wichtigen Utensilien für eine echte ostfriesische Teezeremonie wie
Rahmlöffel und Kandiszange sind in dem altehrwürdigen Geschäft zu finden. Leckereien rund
um den Tee, Teedosen und Zubehör zur Tee-Zubereitung runden das Angebot ab.
Kontakt: Bünting Teemuseum, Celia Hübl, Brunnenstraße 33, 26789 Leer, Tel: 0491 / 9922044
oder mobil: 0151 12297756, Fax: 0491 / 99757845, E-Mail: celia.huebl@buenting.de

Sonderausstellung zur Milchgeschichte Ostfrieslands

Milch ist alles andere als langweilig und steht im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung des Heimatmuseums im ostfriesischen Leer. Unter dem Titel „Die MilchMacht. Ostfriesische Milchgeschichte gestern-heute-morgen“ erwartet die Besucher vom 23. September bis zum 31. Dezember 2012 eine spannende Ausstellung über die Milch als ein Lebensmittel mit langer Tradition und die Milchwirtschaft in Ostfriesland.

Seit Jahrtausenden kennt und nutzt der Mensch das Lebensmittel Milch. Schon Tacitus wusste zu berichten, dass die Germanen gerne geronnene Milch verzehrten. Im Mittelalter gewinnen Butter und Käse an Bedeutung. Kunstvoll verzierte und zur Schau getragene Butterberge kennzeichnen die Tafel wohlhabender Bauern und Bürger in der Frühen Neuzeit. Für die ostfriesische Wirtschaft wurde und ist die Produktion von und der Handel mit Käse wichtig. Seit den 1960er Jahren gewann die Produktion von Milchpulver zunehmend an Bedeutung.
Auch heute gehören Kühe zum gewohnten Bild der ostfriesischen Weiden. Und nicht nur Kinder wissen, dass sie (nicht) lila sind und „die Extraportion Milch müde Männer munter macht“. Der ostfriesische Milchbauer lächelt oft über die Auswüchse der Milch-Werbeindustrie. Für ihn ist die Erzeugung eines der wichtigsten Lebensmittel der Welt ein hartes Geschäft. Im Spannungsfeld zwischen Stall und Weide, Ökonomie und Ökologie, Region und Europa ist heute nur wenig Raum für sonnige Kuhromantik. Dabei kommt dem Nutztier als auch der Milch mit all ihren vielseitigen Produkten – Butter, Käse, Joghurt, Quark, Butter und zunehmend auch Milchpulver – eine essentielle Bedeutung zu.

Grund genug für das Leeraner Heimatmuseum sich dem Thema zu widmen. Die Sonderausstellung „Die MilchMacht“ gewährt einen Rück- und Einblick in die Geschichte der Milch in Ostfriesland und zeigt die Entwicklung der Milcherzeugung und -verarbeitung in der Region von der Römerzeit bis in unsere Gegenwart hinein. Dabei werden sowohl wirtschaftliche und soziale Aspekte angesprochen, als auch politische und ökologische Fragen aufgeworfen. Vor allem der Übergang von der traditionellen, extensiv betriebenen Milchwirtschaft „von Hand auf dem Land“ hin zur modernen, industriellen Verarbeitung und Vermarktung von Milchprodukten in den Molkereien stehen dabei im Blickpunkt. Die Ausstellung ist als Lern- und Mitmachausstellung konzipiert und so können kleine und große Besucher erleben, wie gemolken, gebuttert, Sahne geschlagen und mit der Handzentrifuge umgegangen wird. Neben Einblicken in die historische Milchverarbeitung auf den Bauernhöfen, wird gleichermaßen die Arbeitsweise moderner Molkereien vorgestellt. Spezielle Angebote für Kindergärten und Schulen (Sonderführungen, Workshops, Milchrallye, Milchquiz) sowie Aktionstage und Betriebserkundungen runden das Angebot ab.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 11.00 bis 17.00 Uhr
Montag nur nach Anmeldung
Führungen für Gruppen sind jederzeit nach telefonischer Anmeldung möglich.

Kontakt:
Heimatmuseum Leer
Neue Strasse 12-14
26789 Leer

Tel.: 0491-2019
Fax : 0491-9995754
E-Mail: info@heimatmuseum-leer.de

Schloss Evenburg in Leer Ostfriesland

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Bildquelle: jeger / pixelio.de

Das barocke Wasserschloss Evenburg geht zurück bis auf die Jahre 1642-50.
Zum Schloss gehören die Vorburg, der Meierhof und der Elfriedenhof als altes Wirtschaftsgebäude.

Nach dem Krieg wurde die historsiche Fassade des Schlosses vereinfacht wieder aufgebaut. 1975 wurde der Landkreises Leer Eigentümer und restaurierte es aufwändig.
Der Park wurde wieder als englischer Landschaftspark mit Teichen und künstlich angelegten Bachläufen und vielen Busch- und Baumarten hergerichtet. Im Frühling, wenn Narzissen und Buschwindröschen dichte Teppiche bilden, ist der Park traumhaft anzusehen. Das Schloss ist mit seinen Freizeit- und Kulturangebote eine echte Bereicherung an Lebensqualität in Ostfriesland.