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Archiv der Kategorie Dornum "Herrlichkeit"

Musik und Kunst im Schloss Dornum

Am Sonntag 24.07.11 um 11 Uhr veranstaltet der Kunst- und Kulturverein Dornum im Rahmen der 20. Dornumer Kunsttage eine Jazz-Matinee im Wasserschloss. Gute–Laune–Musik vom Feinsten präsentiert die ursprünglich aus Esens stammende Jazz-Band Ain’t we sweet, hinter der sich mehr als 10 Jahre swingende Jazzmusik verbergen. Die Formation setzt sich aus erfahrenen Musikern des Oldtime-, des Bigbandjazz sowie der Rock- und Folkszene zusammen. Zum Repertoire der siebenköpfigen Band gehören Jazz- und Swingstandards, Rhythm & Blues–Titel, Latin-Rock und Bossa-Nova. Ihre Interpretationen von “Summertime”, “Sunny”, “Mas Que Nada” oder “Sweet Home Chicago” begeistern gerade bei Live-Auftritten das Publikum immer wieder.

Bis zum 30.07.11 können sich Kunstinteressierte die Ausstellung im Dornumer Wasserschloss noch anschauen. 12 Künstler aus fünf europäischen Ländern präsentieren Werke zum Thema Lebenswege – Lebenslinien. Alle ausgestellten Werke können käuflich erworben werden. Auf einer bereitliegenden Wahlkarte können Besucher ihren Lieblingskünstler oder ihre Lieblingskünstlerin ankreuzen um damit den Kunstpreisträger Dornum 2011 zu wählen. Während der Finissage am 30.07. um 15 Uhr wird der Kunstpreis 2011 verliehen. Eine Führungen durch die Kunstaustellung wird noch am 28.07.11 um 18 Uhr angeboten. Die Kunstausstellung ist täglich von 11 – 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Kunstausstellung ist frei. Für die Jazz-Matinee bezahlen Erwachsene 5 € und Jugendliche 2 €.

20. Dornumer Kunsttage vom 9. bis 30. Juli im Wasserschloss Dornum

Dornum. “Lebenswege – Lebenslinien“ dienen in diesem Jahr als Leitthema für die Kunsttage Dornum. Unter diesem Motto öffnet sich Dornumer Realschule vom 09. Juli bis 30. Juli in den Sommerferien kunstinteressierten Besuchern. Die Gemeinde Dornum und der Verein der Kunst- und Kulturfreunde Dornum e.V. veranstalten eine dreiwöchige Gruppenausstellung in den Räumen des barocken Wasserschlosses. Aus rund 70 Bewerbungen wurden fünf Künstlerinnen und sieben Künstler aus Deutschland, Österreich, Griechenland, Frankreich und den Niederlanden ausgewählt. Mehr als 130 Werke der Malerei, Grafik und Fotografie werden im barocken Wasserschloss zu sehen sein. Installationen und Plastiken ergänzen das Thema. Alle Werke können während der Ausstellung käuflich erworben werden. Wie in jedem Jahr schließt die Ausstellungsreihe mit der Verleihung des Dornumer Kunstpreises ab.

Die Kunsttage Dornum gehören als alljährliche Veranstaltung zu den hervorragenden Kulturereignissen in Ostfriesland. Die Ausstellung orientiert sich an einem gestellten Thema, zu dem nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler sich bewerben können, in diesem Jahr erstmals auch online über die Homepage des Kunstvereins www.arte-schloss-dornum.de. „Wichtig ist uns bei der Auswahl der Künstler nicht nur eine große Bandbreite, sondern dass Besucher auch die Möglichkeit haben, mit den Künstlern in den Dialog zu treten,“ so Wolfgang Jacobs, Vorsitzender des Vereins. Ziel ist auch, ein aktuelles Bild der Gegenwartskunst in den Bereichen Malerei, Plastik, Grafik, Fotografie und neue Medien widerzuspiegeln.

Ausstellen wird der in Hannover und Norden lebenden Zeichner und Druckgrafiker Christophe Carbenay, die in Berlin lebende Fotografin und Performance-Künstlerin Tina Cassati, die freischaffende Künstlerin Ursula Commandeur aus Castrop-Rauxel mit ihren Porzellan-Skulpturen, sowie die niederländische Malerin Catharina de Rijke. Fotorealistische Darstellungen zeigt Michael Engelhardt aus Erlangen, Holzschnitte der in Hamburg lebende Peter Fetthauer, Popart der Bochumer Stephan Geisler und Zeichnungen in Wachs präsentiert Heike Jeschonnek aus Berlin. Installationen, Malerei und Plastiken von der in Herdecke lebenden Griechin Sofia Kouldakidou werden ebenso zu bewundern sein wie die feinen, altmeisterlichen Gemälde des Österreichers Josef Krichbaum aus Wien und die Außenskulpturen von Bernd Moenikes aus Dortmund. Thorsten Poersch aus Borken schließlich zeigt nicht gegenständliche Malerei.

Abschließender Höhepunkt dieser ausgewählten Veranstaltung ist die Verleihung des Dornumer Kunstpreises. So haben die Besucher auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, mit ihrer Stimme ihren Favoriten zu wählen. Ostfriesen, Urlauber, nationale und internationale Gäste versammeln sich alljährlich zahlreich, wenn am Samstag, den 30. Juli im Rahmen der Finissage der Preis an den Gewinner überreicht wird.

Das größte mittelalterliche Event an der ostfriesischen Nordseeküste findet in der Herrlichkeit Dornum statt

Mittelalter Markt

Das historische Wasserschloss der Herrlichkeit Dornum lädt zum 10. Ritterfest ein.

Ritter auf prächtigen Pferden werden mit Speer, Schwert und Schild kämpfen. Edeldamen mit ihren edlen Begleitern werden mit ihrem Gefolge prächtige Zelte aufschlagen und vielfältige Einblicke in die mittelalterliche Lebensart geben.

Auf dem Schlossplatz bieten Handwerker und Händler Ihre Waren an. Gaukler und Musikanten werden das mittelalterliche Leben um das Schloss fröhlich gestalten. Schankwirte lassen euch mit allen Sinnen das Mittelalter erleben. Jede Menge Mitmachaktionen bei den Handwerkern sorgen für Spaß und Spannung bei den Kindern.

Das 10. Dornumer Ritterfest lädt ein vom 12. bis 14. August und vom 19. bis 21. August 2011

Wasserschloss in Dornum

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Das Wasserschloss in Dornum, die sogenannte Norderburg, wurde ebenso wie die Beningaburg wahrscheinlich im 14. Jahrhundert erbaut. Bauherr war vermutlich Olde Hero von Dornum, dessen Sohn und Erbe Lütet mit Ocka tom Brok verheiratet war. Um 1420 gelangte die Norderburg durch Heirat von Lütets Tochter Etta mit Mauritz Kankena in den Besitz der Kankenas. Die Norderburg wurde 1514 – wie auch die übrigen Dornumer Burgen – im Zuge der Sächsischen Fehde zerstört, 1534 wieder aufgebaut.

1556 ging die Norderburg in den Besitz der Familie von Closter über und verblieb bis ins 18. Jahrhundert in deren Eigentum. Der letzte Erbherr, Haro von Closter, baute die Burg zwischen 1698 und 1707 zu einem prächtigen Barockschloss mit Park aus. Er war es auch, der den Spruch „Neid ist mir lieber als Mitleid“ über dem Torbogen im inneren Schlosshof anbringen ließ. Später wechselte die Norderburg mehrfach den Besitzer. 1942 ging das Schloss schließlich in staatliches Eigentum über.

1951 wurde die Norderburg in eine Realschule umgewandelt. Nach einer hervorragend gelungenen Restaurierung durch das Land Niedersachsen erstrahlt die Burg wieder in alter Pracht. Bedeutsam ist der Rittersaal, ein zweistöckiger Raum mit einer umlaufenden Galerie und einem barocken Deckengemälde, das Demeter, die Göttin der Fruchtbarkeit und der Erde, darstellt.

Textauszüge: Wiki pedia

Nachtorgel im Kerzenschein in der St. Bartholomäus-Kirche zu Dornum

Die St. Bartholomäus-Kirche zu Dornum (Ostfriesland) freut sich, Ihnen auch in diesem Jahr wieder ein besonders attraktives Konzertprogramm präsentieren zu dürfen. An unserer wertvollen Gerhard-von-Holy-Orgel von 1710/ 11 werden wie gewohnt hochkarätige, internationale Solisten und Konzertorganisten Platz nehmen.

Gerhard-von-Holy-Orgel von 1710/ 11 Virtuose Blockflötenklange zum Auftakt und europäische Orgelmusik zum Abschluss, dazwischen Stars der Alten-Musik-Szene wie Dorothee Mields, Ludger Rémy, José Luis Gonzales Uriol und Claudio Astronio, sowie abwechslungsreiche Solistenkonzerte mit der jungen Weimaraner Gambenprofessorin Imke David und Christoph Bossert, der uns in ungeahnte Klangwelten entführt, und mit der beim Musikalischen Sommer letzten Jahres mit stehenden Ovationen gefeierten jungen hochbegabten Sopranistin Gudrun Sidonie Otto. Im Jubiläumsjahr wird sie Schumanns Liederzyklus Myrten und Lieder von dessen großem Vorbild Bach anrührend zu Gehör bringen, begleitet von Wolfgang Brunner am Hammerflügel und Andreas Liebig an unserer historischen Holy-Orgel von 1710/11. In diesem Jahr steht die Nachtorgel zudem ganz im Zeichen des Vaters der europäischen Orgelmusik, Antonio de Cabezón (1510-1566): Klangmystik aus dem Goldenen Zeitalter Spanischer Orgelkunst.

Freuen Sie sich auch auf ein Wiederhören mit Publikumslieblingen wie Andreas Böhlen, Bas de Vroome und Aart Bergwerff. Erleben Sie Meisterwerke europäischer Orgelkunst in unserer mit Kerzen stimmungsvoll erleuchteten mittelalterlichen St. Bartholomäuskirche! Herzlich willkommen!!

Fahrten mit der Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland von Norden nach Dornum

Die Strecke der Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland
ist das westliche Teilstück der ehemaligen Bahnlinie „Emden - Norden- Jever- Wilhelmshaven“ und liegt auf der ostfriesischen Halbinsel im äußersten Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland.

Es erwartet Sie eine 17 km lange beschauliche Fahrt durch eine abwechslungsreiche Landschaft: Im Bummelzugtempo geht es aus dem Norder Bahnhof heraus entlang des südöstlichen Stadtrandes. Der mitten im Lütetsburger Nordholz gelegene Haltepunkt Lütetsburg ist die erste Zwischenstation. Von hier ist es nur ein kurzer Fußweg bis zum Lütetsburger Schloßpark. Nur einige Bahnkilometer weiter ist man im historischen Marktflecken Hage, von wo es nach einem kurzen Zwischenhalt durch den Berumer Wald hinaus in die weite Marschenlandschaft geht. Nach dem Halt am Haltepunkt Westerende ist dann einige Kilometer weiter die alte „Herrlichkeit“ Dornum erreicht.

Der Verein Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland e.V. betreibt die Museumsbahn auf ausschließlich ehrenamtlicher Basis. Eisenbahnverkehrsunternehmer (EVU) und Eisenbahninfrastrukturunternehmer (EIU) im eisenbahnrechtlichen Sinne ist die Gemeinde Dornum, ohne selbst dabei aktiv in Erscheinung zu treten. Mit der Betriebsführung ist der MKO e.V. beauftragt. Eigentümer der 17 km langen Strecke sind die Anliegergemeinden, von denen die MKO e.V. die Bahnanlagen zur Durchführung des Betriebes gepachtet hat.

Neben der Organisation und Durchführung des Eisenbahnbetriebes warten die Mitglieder den Fuhrpark, restaurieren weitere Fahrzeuge für einen späteren Einsatz und bauen die eisenbahntechnische Sammlung des Museums weiter aus. Der Verein ist auch für die Instandhaltung der Gleisanlagen, sämtlicher dazugehörigen technischen Einrichtungen und die angemieteten Baulichkeiten, also der so genannten Infrastruktur verantwortlich.

Mehr Infos bei Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland e.V.

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