Museum Helgoland präsentiert „Ente gut – alles gut“

Donald Duck und Micky Maus – zwei Figuren aus der Comic-Welt, die fast jeder kennt. In dieser Ausstellung lernen Sie die drei genialen Künstler hinter den Figuren kennen: Carl Barks,

Al Taliaferro und Floyd Gottfredson. Sie haben die bekanntesten Disney-Comics über Jahrzehnte gezeichnet und fast alle Nebenfiguren um Micky und Donald erfunden. Die Sonderausstellung zeigt über 60 Arbeiten von 1933 bis 1995 aus der Sammlung von Ina Brockmann und Peter Reichelt: wertvolle Originale, Bleistift- und Tuschezeichnungen, Tagesstrips und Sonntagsseiten, Aquarelle und Lithographien. Die Entwicklung des Entenkosmos wird sichtbar und historische Disneydokumente geben einen Einblick in die Produktionsbedingungen dieser Zeit.

Carl Barks, Al Taliaferro und Floyd Gottfredson sind die Urheber einer Figurenwelt, die bis heute Teil unseres kollektiven Gedächtnisses und unserer Alltagskultur ist. Diese drei Künstler haben seit den 1930er Jahren das Genre der Comics im Unternehmen von Walt Disney entscheidend entwickelt und geprägt. Mit den gezeichneten, getexteten und oft mit Sprechblasen versehenen Bildergeschichten wurden ihre Comics ein ökonomisch erfolgreiches Lizenz-Produkt des Disney-Konzerns in Abgrenzung zur Trickfilm-Produktion.

Carl Barks (27. 3.1901 – 25. 8. 2000), der kongeniale Zeichner und Texter, übernahm 1943 die Figur Donald Duck und entwickelte als erster Autor mehrseitige Disney-Comicgeschichten mit mehr als 10 Seiten. Neben seiner romanhaften Phantasie ist sein Zeichenstrich und das Aufbrechen der Seitenarchitektur bis heute legendär. In 24 Jahren erfand er über 850 Disney-Comics und das berühmte Entenhausen mit all seinen Bewohnern, u.a. Dagobert Duck und Daniel Düsentrieb.

Alfred „Al“ Taliaferro (29.8.1905 – 3.2.1969) hat eine namenlose Ente aus der Trickfilmproduktion genommen und aus ihr die uns heute so bekannte Figur Donald Duck entwickelt. Er spendierte ihm neben vielen anderen Verwandten auch die Neffen Tick, Trick und Track. In 38 Arbeitsjahren bei Disney zeichnete er bis zu seinem Tod insgesamt 10.312 Tagesstrips und 2.089 Sonntagsseiten.

Floyd Gottfredson (5.5.1905 – 22.7.1986) ist der eigentliche Vater von Micky Maus und des Mausiversums. Kein Disney-Zeichner hat länger als er kontinuierlich an einer Figur gearbeitet. In diesen knapp über 45 Jahren zeichnete und textete er über 15.000 Tagesstrips und Sonntagsseiten, ausschließlich mit der Micky Maus. Die Identität der Schöpfer von Donald, Micky und ihrer Kollegen wurde über Jahrzehnte hinweg hinter der Corporate Identity des Disney-Konzerns geheim gehalten.

Die künstlerische Arbeit wird nun den wahren Urhebern zugeordnet und das hartnäckige Gerücht aus der Welt geschafft: „gezeichnet Walt Disney!“ Erst kurz vor seinem Tod erkennt Al Taliaferro: „I feel I have been a ghost long enough…“.

Die Erdkugel auf Helgoland

Sie ist 1,15 m im Durchmesser und die Bronze hat längst eine schöne Patina. Etwas schwerfällig dreht sie sich immer noch und viele Kinder sind schon auf ihr herum geklettert, auf der Erdkugel vor dem Gebäude der Biologischen Anstalt Helgoland. Aber niemand wusste bisher genau, wo sie eigentlich her kommt, wer sie geschaffen hat oder wie lange sie dort schon steht. Hat sie vielleicht sogar einen Namen?

Beim letzten Inselfest wurde Andreas Strutz von Frau Hannemann (sie betreut die Künstlerin in Wilhelmshaven) angesprochen, die zu Recht darauf hinwies, dass die Weltkugel keinerlei Hinweis oder Kennzeichnung aufweist.

Auf diese Art und Weise konnten dann also alle Fragen letztendlich beantwortet werden. Diese Kunst hat einen Namen: „Erdkugel mit dem Relief von zehn Meeresstiefen“, 1958 geschaffen von der Künstlerin Inge Seyffart. Inge Seyffart, geboren 1919 in Altenburg / Thüringen, hatte ihre größte Schaffenszeit in den 1960er und 1970er Jahren. Neben Kleinplastiken in Bronze, Grabmäler und Türgriffen schuf sie auch Altarkreuze und Portale. Und eben diese Erdkugel im Auftrag der Biologischen Anstalt Helgoland. Die Künstlerin lebt heute in Wilhelmshaven. Und zum Andenken ihres großartigen Schaffens bekam die Erdkugel in einer gemeinsamen Initiative von AWI und der Kurverwaltung Helgoland (endlich) wieder einen Namen. Ein kleines Messingschild erinnert an die Künstlerin Inge Seyffart.

Neue Helgolandfähre nimmt im Oktober ihren Dienst auf

Der Name ist Programm: Das Neubauschiff MS “Helgoland“ setzt neue Maßstäbe für Umwelt und Reisekomfort, ein wichtiger Meilenstein für die Cuxhavener Reederei Cassen Eils und die Insel Helgoland.

Die ursprünglich für Juli geplante Übergabe der neuen Helgolandfähre der Reederei Cassen Eils soll nach aktuellen Planungen der Fassmer-Werft (Berne) in der zweiten Oktoberhälfte 2015 stattfinden.

Die Firma Fassmer nennt dafür unterschiedliche Gründe, die im Wesentlichen mit der innovativen und komplexen LNG-Technik in Zusammenhang stehen. Anders als bei Schiffen mit herkömmlichen Antriebs- und Energieversorgungsanlagen gibt es bezüglich der hier installierten LNG-Technik noch keine Industriestandards.

Mit dem Ziel, ein Höchstmaß an Sicherheit für die Passagiere und Besatzung zu gewährleisten, sind für alle denkbaren und mit der LNG-Technik in Zusammenhang stehenden Eventualitäten automatisch ablaufende Sicherheitsvorkehrungen installiert worden. Die damit in Zusammenhang stehende schiffsspezifische Sensorik und Reglungstechnik aller Sicherheitssysteme konnte erst im Rahmen der Inbetriebnahmen von der Programmierung und Einstellung her abgeschlossen werden. Insbesondere dieser Vorgang hat leider auch zu Verzögerungen geführt, die so nicht absehbar waren. „Das war für uns so nicht planbar“, erklärt Harald Fassmer, Geschäftsführer der Fassmer GmbH.

Darüber hinaus handelt es sich bei den LNG-betriebenen Bordstromaggregaten um Prototypen, die zum ersten Mal an Bord eines Schiffes zum Einsatz kommen und dadurch bedingt einen zeitaufwendigen Genehmigungsprozess durchlaufen. Dr. Bernhard Brons, Geschäftsführer der Reederei Cassen Eils erklärt dazu: „Wir sind uns dessen bewusst, dass wir es mit einem Pilotprojekt zu tun haben. Die Unterstützung der EU für die LNG-Technik haben wir nicht ohne Grund erhalten.“

Die Firma Fassmer ebenso wie die Reederei Cassen Eils sind zuversichtlich, die umfangreichen Herausforderungen, die im Rahmen dieser Neuentwicklung zu meistern waren und sind, innerhalb der nächsten Wochen erfolgreich abschließen zu können.

Der Schiffsneubau überzeugt auf der einen Seite durch seinen modernen umweltfreundlichen Flüssiggas(LNG)-Antrieb. Mensch und Umwelt profitieren durch den enormen Emissionsrückgang, denn LNG mindert den Ausstoß von Stickoxid und Schwefeloxid jeweils um ca. 90% sowie von Kohlendioxid um ca. 20%.

Auf der anderen Seite lässt die Ausstattung des Schiffes im Passagierbereich in Hinsicht auf Reisekomfort keine Wünsche offen. In insgesamt acht Salonbereichen und einem Atrium über drei Decks wird die Überfahrt nach Helgoland unter dem Motto „Nordsee neu erleben“ zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Ergänzt wird das Angebot an Bord durch verschiedene gastronomische Angebote in den Salons und an Deck, mit einer Bar mit Aussicht auf das Achterdeck sowie das Sonnendeck und die exklusive Skybar (individuell buchbar für bis zu 20 Personen). Für jeden Geschmack ist hier etwas dabei und alle Decks sind – das ist einmalig im Helgolandverkehr – barrierefrei über einen Fahrstuhl erreichbar.

Barrierefreiheit herrscht ebenfalls beim Aus- und Einsteigen auf MS „Helgoland“. Das Schiff macht direkt im Helgoländer Hafen fest, sodass mobilitätseingeschränkte Fahrgäste leichter an und von Bord gelangen können.

Ein weiterer wichtiger Pluspunkt für den Reisekomfort sind dynamische Schiffs-Stabilisatoren, die das Rollverhalten bei erhöhtem Seegang deutlich reduzieren und für ein ruhigeres Fahrverhalten von MS „Helgoland“ sorgen.

Mit der Inbetriebnahme des neuen Schiffs verbindet die Reederei Cassen Eils die traditionellen Helgoland-Fahrten mit modernster Technik und nimmt in Sachen Umweltschutz und Reisekomfort eine Pionierstellung ein.

Mit großer Spannung und Vorfreude wird das neue Schiff auf Helgoland erwartet: „Anfangs schien das Projekt ‚neues Schiff‘ eine Utopie zu sein“, so Insel-Bürgermeister Jörg Singer, „denn die anfängliche Zurückhaltung der Reedereien war offensichtlich. Jedoch die gute Inselentwicklung und zahlreiche Zukunftsinvestitionen auf der Insel führten dazu, dass die Reederei Cassen Eils im April 2014 die Entscheidung traf, die Partnerschaft mit Helgoland für die nächsten Jahrzehnte zu festigen.“

Für Helgolands Tourismusdirektor Klaus Furtmeier stellt die Investition von ca. 32 Millionen Euro „ein klares Bekenntnis in die nachhaltig gute Tourismusentwicklung auf Helgoland dar.“

Informationen und Fahrpläne der Reederei Eils: www.cassen-eils.de

Urlaubstipps – Pauschalangebote über Helgoland: www.helgoland.de

Helgoland-Card 2015

Pünktlich zum Saisonstart hat die Kurverwaltung Helgoland um Tourismusdirektor Klaus Furtmeier die „Kurkarte“ mit exakt 15 Leistungen aufgeladen bzw. aufgewertet. Auf diese Art und Weise können Urlaubsgäste gegen Vorzeigen ihrer gültigen Helgoland-Card von einer ganzen Reihe an Mehrwerten während ihres Urlaubsaufenthaltes profitieren.

Mit dabei als Leistungspartner sind verschiedene Unternehmen aus Handel, Gastronomie und Souvenirgeschäfte sowie Freizeiteinrichtungen und vieles mehr.

„Natürlich ist die Kurtaxe bei den wenigsten Gästen beliebt“, weiß Furtmeier. „Und so war es an der Zeit, den Urlaubsgästen ein wenig mehr an Gegenleistung dafür zu bieten.“

Seit einigen Jahren unverändert beträgt der Kurbeitrag auf Deutschlands einziger Hochseeinsel 2,75 Euro je Übernachtung (von April bis Oktober; von November bis März gilt ein reduzierter Kurbeitrag in Höhe von 1,50 Euro), wobei der Ankunfts- und Abreisetag jeweils als eine „Übernachtung“ gelten.

Lt. Satzung dient der Kurbeitrag der Deckung des Aufwandes für die Verwaltung und die Unterhaltung der zu Kur- und Erholungszwecken bereitgestellten öffentlichen Einrichtungen, wie z.B. auf Helgoland die öffentlichen Toiletten auf der Insel und der Düne, das beheizte, ganzjährig geöffnete Meerwasserschwimmbad, die beiden bewachten Badestrände auf der Düne mit Sanitäreinrichtungen, Bewachung, Rettungseinrichtungen, Holzstegen, die Spiel- und Sportanlagen auf der Düne und im Nord-Ost-Land, die Veranstaltungen der Kurverwaltung für Gäste etc.

Interessant vielleicht auch der Hinweis, dass die Aufwendungen für den Erhalt dieser Einrichtungen bei Weitem die Einnahmen aus der Kurabgabe und der vereinnahmten Eintrittsgelder übersteigen.

Im begleitenden Faltprospekt zur neuen Helgoland-Card, den es kostenlos in der Helgoland-Touristik (Rathaus) und auch auf www.helgoland.de zum Herunterladen gibt, sind sämtliche Leistungspartner und wichtige Informationen aufgeführt.

Bis zum Ende des Jahres will man nun Erfahrungen sammeln, um dann für das nächste Jahr evtl. mit noch mehr Leistungspartnern an den Start zu gehen.
Weitere Informationen: » http://www.helgoland.de/uebernachten/kurtaxe-helgolandcard.html

Kuscheltage auf Helgoland

Helgoland ist die einzige Hochseeinsel Deutschlands. Die Luft ist rein und der Wind weht. Im Winter und Frühjahr bevölkern nur wenige Touristen und hauptsächlich die Insulaner ihren „Felsen“ mitten in der Nordsee.

Auf Helgoland erleben Verliebte romantische Stunden zum Verwöhnen mit
• 2 Übernachtungen in einem großzügigen Appartement
• am Morgen reichhaltiges Frühstücksbuffet
• 1 Flasche Sekt
• 1 Überraschung auf dem Zimmer
• je 1 30minütige Massage pro Person
• je 1 Eintritt in das „mare frisicum spa helgoland“ mit seiner Saunalandschaft pro Person
• Bademäntel und Saunatücher für die Zeit während des Aufenthalts
• 1 Candlelight-Dinner (3 vorzügliche Gänge) in einem ausgewählten Restaurant
Preis pro Paar: 436,00 Euro

Kurverwaltung Helgoland
www.helgoland.de
Tel: 04725-81430

Ab Mai 2015: Neues Kreuzfahrtgefühl auf der Schiffsreise nach Helgoland erleben!

Ab Mai 2015 nimmt das neue Schiff der Reederei Cassen Eils in Cuxhaven seinen Dienst auf. Nach Fahrplan startet das moderne Fahrgastschiff dann täglich um 10.30 Uhr von der „Alten Liebe“ mit Kurs auf Helgoland, Deutschlands einziger Hochseeinsel.

An Bord bleiben keine Wünsche offen, denn unter dem Motto „Nordsee neu erleben“ bietet das Neubauschiff alles, was das Seefahrerherz begehrt. Mit seinen acht Salonbereichen und dem Atrium über drei Decks offeriert das luxuriöse Passagierschiff höchsten Komfort und schönste Meeresmomente.

Wer mag, bucht neben seiner Überfahrt sein persönliches gastronomisches Erlebnis dazu: Auf Deck 3 gibt es dafür aus dem Bordrestaurant für jeden Hunger das richtige Frühstück oder auch Spezialitäten aus dem Meer.

Auf Deck 4 findet sich schließlich das großzügige Freideck. Gemütliche Bänke und auch Tischplätze bieten viel Platz – hier lässt man den Blick über die Nordsee schweifen, genießt die Sonne und lässt sich den Wind um die Nase wehen.

Besonders interessant ist für alle Helgoland-Besucher darüber hinaus, dass alle Decks über einen gläsernen Fahrstuhl verbunden sind und somit alle Passagier-Innendecks barrierefrei erreichbar sind. Ergänzend ist geplant, dass das Schiff im Helgoländer Hafen festmacht, so dass auch Gäste mit Mobilitätsbeeinträchtigungen leichter an und von Bord gelangen können.

Das Herzstück des neuen Helgolandschiffes befindet sich allerdings auf Deck 1, denn hier ist die moderne Technik untergebracht. Das Schiff wird mit LNG (Liquefied Natural Gas) angetrieben, ein auf minus 162°C heruntergekühltes, flüssiges Erdgas, das eine umweltfreundliche Alternative zum konventionellen Schiffsdiesel ist.

Das Schiff ist aufgrund von Form und Größe des Rumpfes sowie seiner hohen Reisegeschwindigkeit von bis zu 20 Knoten ideal auf den Helgolandverkehr zugeschnitten. Zusätzlich erhöht sich der Passagierkomfort durch dynamische Stabilisatoren, welche das Rollverhalten bei erhöhtem Seegang deutlich reduzieren.

Helgoland hält für seine jährlich rund 320.000 Besucher ein buntes, vielseitiges Erlebnis- und Erholungsangebot bereit: Die Geschäfte laden zum zoll- und mehrwertfreien Einkauf ein. Das Ober- und Unterland erforscht man bei einem gemütlichen Spaziergang z.B. über den Klippenrandweg, der direkt zum Lummenfelsen und zum Wahrzeichen der Insel „Lange Anna“ führt. Für Natur- und Badefreunde sind die Strände der Düne ideal. Ein einzigartiges Naturschauspiel, das in dieser Form in Europa einmalig ist, bieten die auf der Düne in freier Wildbahn lebenden Kegelrobben und Seehunde. Mit dem Wassertaxi setzt man von der Hauptinsel aus über und genießt den Ausblick auf die klare See. Mehr zur Geschichte Helgolands gibt es im kleinen Heimatmuseum zu erfahren und auch in den bunten Hummerbuden am Binnenhafen gibt es unter dem Motto „Kunst, Kultur & Knieper“ vieles zu entdecken.

Informationen zum neuen Schiff: » http://www.cassen-eils.de/das-neue-schiff/
Informationen und Buchungen: www.helgolandreisen.de

Im Wangerland Urlaub machen – und von dort aus Helgoland und Wangerooge erkunden

Wer an der Nordsee Urlaub machen will, kann seine Ferien entweder auf einer der beliebten Inseln verbringen – oder auf dem Festland. Pensionen, Hotels und Ferienwohnungen auf den Inseln sind im Sommer aufgrund des begrenzten Platzangebotes und der hohen Nachfrage schnell ausgebucht und oftmals merklich teurer als Unterkünfte auf dem Festland. Wer beispielsweise im Wangerland Quartier nimmt, muss auf Inselerlebnisse keinesfalls verzichten.

Vom Wangerland nach Helgoland

Die Region im nordöstlichen Winkel Frieslands befindet sich in Sichtweite des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer. Dieser Lage verdankt das Wangerland sein gesundes maritimes Reizklima und die familienfreundlichen Sandstrände. Alle Informationen gibt es bei der Wangerland Touristik unter www.wangerland.de und unter Telefon 04426-9870. Vom Wangerland ist es beispielsweise nur ein Katzensprung nach Wilhelmshaven. Von dort sticht ein Schiff während der Sommersaison täglich in Richtung Helgoland in See. Vom Helgoländer Hafen aus wird man in kleinen Börtebooten auf die Insel gebracht. Vier Stunden lang ist nun Gelegenheit, die Sehenswürdigkeiten und die einzigartige Natur zu entdecken, Shoppingfans nutzen die Möglichkeit zum steuerfreien Einkauf. Ein Abstecher zur „Langen Anna“ ist obligatorisch. Auf dem berühmten Sandsteinfelsen haben sich viele Arten von Seevögeln zum Brüten niedergelassen, auf der vorgelagerten Sanddüne kann man Kegelrobben aus der Nähe beobachten. Alle Fahrzeiten der Schiffe gibt es unter www.helgolandlinie.de.

Ein Ausflug nach Wangerooge

Westlich des Wangerlandes gelangt man in den benachbarten Landkreis Wittmund, in dem sich der Schiffsanleger Harlesiel befindet. Von dort verkehren die Fähren zwischen dem Festland und der beschaulichen Nordseeinsel Wangerooge. Mit einer Fläche von nur 7,94 Quadratkilometern ist es das zweitkleinste Eiland der bewohnten ostfriesischen Inseln. Nach einer etwa 50-minütigen Überfahrt erreicht die Fähre den Wangerooger Anleger und die dort wartende Inselbahn. Informationen und Fahrpläne: www.insel-wangerooge.de

Sonderfahrten mit MS „ADLER-EXPRESS“ im Frühjahr 2014 nach Helgoland

Es ist noch gar nicht so lange her, da gehörte eine regelmäßige Schiffsverbindung zu einer Reihe von Nordfriesischen Inseln zum Standardangebot für Tagesgäste und Urlauber der Hochseeinsel Helgoland.

Im Frühjahr 2014 gibt es zumindest mit insgesamt sechs Sonderfahrten von/nach Nordstrand, Amrum/Föhr sowie Hörnum/Sylt eine diesbezügliche „kleine Renaissance“.

Wie Helgolands Tourismusdirektor Klaus Furtmeier nach einem Gespräch mit der Geschäftsleitung der Reederei Adler bekannt gab, wird es insgesamt sechs Sonderfahrten geben – im Einzelnen:

30.3. sowie 11.5.: ab Nordstrand (Preisbeispiel: 59,50 € für Erwachsene)

5.4. sowie 18.5.: ab Hörnum / Sylt

6.4. sowie 25.5.: ab Föhr und Amrum

„Nach dem guten Erfolg aus dem letzten Jahr“, als am 13. und 14. April insgesamt exakt 499 Fahrgäste mit der „Adler-Express“ nach Helgoland gekommen sind, „freue ich mich, dass sich die Reederei Adler – auch dank der Unterstützung der Kurverwaltung Helgoland –entschlossen hat, in diesem Jahr gleich sechs Sondertouren aufzulegen,“ so Furtmeier weiter.

Die Touren versprechen jeweils einen rund 3,5stündigen Inselaufenthalt.

Aber auch für die Insulaner und Helgoland-Urlauber wird es die Möglichkeit geben, in Form einer „einfachen Fahrt“ von Helgoland aus die og. Orte zu erreichen.

Auf der Internetseite der Reederei Adler » http://www.adler-schiffe.de/fahrplaene/ab-sylt/helgoland.html gibt es detaillierte Informationen zu Zeiten und Preisen; die Hin- und Rücktouren können auch bereits gebucht werden.

In Kürze wird auch feststehen, was die einfachen Fahrten von Helgoland aus kosten und wie die Buchungsmöglichkeiten aussehen werden.

Weihnachten auf Helgoland

Inselbewohner laden ein zum 3. „Hummerbuden-Zauber“

Die kleinen, farbenfrohen Holzbuden sind, neben der berühmten Langen Anna, ein Wahrzeichen der Insel weit draußen im Meer. Und weil es mehr als 24 sind, dienen sie an zwei Adventswochenenden als Kulisse für einen stilvollen Weihnachtsmarkt. Damit dürfte die rund 500 m lange, weihnachtlich beleuchtete Hummerbudenzeile am Binnenhafen der längste und größte Adventskalender – zumindest – in Norddeutschland sein.

Die Giebel werden im Lichterglanz erstrahlen und jeden Tag wird ein Fenster mehr beleuchtet, bis dann am 24. Dezember endlich Weihnachten ist. Vereine, Verbände, einige Gewerbetreibende und die Kurverwaltung Helgoland organisieren dieses Fest, das am 2. und 3. Advent-Wochenende Weihnachtsstimmung über die Insel tragen wird.

Öffnungszeiten:
freitags und samstags: 13.00 bis 20.00 Uhr
sonntags: 11.00 bis 18.00 Uhr

Da gibt es alles, was die Vorfreude auf das Weihnachtsfest steigern wird. Frische Waffeln, selbstgebackene Kekse und Kuchen, allerlei Leckereien aus Pütt und Pann (z.B. frisches Spanferkel vom Grill, Flammkuchen und Grünkohlsuppe) und natürlich dürfen auch der Weihnachtspunsch und die Feuerzangenbowle nicht fehlen. Angesagt hat sich auch der Weihnachtsmann, der einiges an Geschenken im Gepäck haben dürfte …

In den Hummerbuden gibt es Weihnachtsgeschichten am Kamin, es wird gebastelt und Kunsthandwerk sowie Helgoland-Bilder werden zum Kauf angeboten. Es wird ein kleines, aber feines Kinderkarussell aufgestellt und die musizierenden Gruppen, wie der Posaunenchor der Evangelischen Kirche und auch die Helgoländer „Karkfinken“ (Anmerkung: Der Helgoländer Shanty-Chor, der am 1. März 2014 sein 65jähriges Jubiläum feiern wird) umrahmen diesen Markt musikalisch.

Der Weihnachtsmarkt findet auf Initiative und durch den Zusammenschluss aller Vereine auf Helgoland statt und wird von der Gemeinde- und Kurverwaltung unterstützt.

Und wie in den beiden Vorjahren wird auch nach Abschluss des diesjährigen „Hummerbuden-Zaubers“ der Reinerlös für einen guten Zweck gespendet werden!

Informationen und Buchungen unter: www.helgoland.de .

Weitere Informationen gibt es auch über Facebook „Hummerbudenzauber“.

Die berühmten Hummerbuden befinden sich am Binnenhafen der einzigen Deutschen Hochseeinsel. Nach dem Wiederaufbau wurden sie zunächst als Unterkünfte für die zurückkehrenden Helgoländer genutzt, später dann von den Fischern als Lagerräume und Werkstätten. Heute sind sie zum Teil in Privatbesitz und Stätte von Kunst und Kultur. Drinnen befinden sich Galerien, Museen, Kunstwerkstätten, Ausstellungsräume, Gaststätten und auch eine Außenstelle des Standesamts ist hier untergebracht.

Die Ferien verlängern

Der Urlaub war herrlich entspannend, man hat ausgeschlafen, nicht auf die Uhr geschaut, war weit weg vom Alltag. Die Anreise war anstrengend, und nach der Rückkehr war Stress leider wieder schnell an der Tagesordnung. Das muss nicht sein – wenn die Vorbereitung stimmt und nachhaltige Urlaubsangebote wie sie von der Nordsee Schleswig-Holstein angeboten genutzt werden.

Runter vom Gas – vor, während und nach dem Urlaub, lautet die Entspannungsdevise an der Nordsee Schleswig-Holstein. „Versuchs mal mit Gemütlichkeit“ schon bei der An- und Abreise. Auf dem Weg zur Küste wie auch zurück können ausreichend Pausen für Entspannung sorgen. Hierfür bieten sich entlang der A23/B5 in Dithmarschen und Nordfriesland viele urgemütliche Bauernhofcafés mit köstlichen selbstgemachten Kuchen und Torten zur Stärkung an. Auch zahlreiche kulturelle Schätze wie die Holländerstadt Friedrichstadt oder die Nolde-Stiftung in Seebüll liegen am Wegesrand und laden zum Stopp an frischer Luft im gesunden Nordseeklima ein.

Gesunder Urlaub im Bio-Hotel
„Auch während ihres Nordseeurlaubs setzen immer mehr Gäste auf nachhaltige Erlebnisse – sie wollen ihre Gesundheit stärken und sich etwas Gutes tun, gehen ihren langjährigen Hobbys nach beziehungsweise entdecken für sich neue Steckenpferde“, weiß Tanja Weinekötter von der Nordsee-Tourismus-Service GmbH zu berichten. „Die schleswig-holsteinische Nordsee offeriert viele Angebote, die ein hohes Maß an positiven Erinnerungen schaffen, welche die Gäste mit in ihren Alltag nehmen und die sie noch lange die Erholung spüren lassen.“

Im 4-Sterne-Biohotel Miramar in Tönning sind diejenigen Gäste richtig, die sich auf eine Reise ins ursprüngliche Naturerlebnis Nordsee und auch auf eine Reise zu sich selbst begeben möchten. Angeboten werden ganzjährig „Bio-Fit-Auszeiten“ mit drei oder sechs Übernachtungen, Preis ab 289 Euro pro Person. Im Arrangement sind das Vital-Frühstück, 3-Gänge-Bio-Abendmenü, tägliches autogenes Training und Rückenschule sowie eine Massage enthalten. Krankenkassen bezuschussen diese Gesundheitsreisen, anfragen lohnt sich. Wer sich, seinen Körper und seine Essgewohnheiten besser kennenlernen möchte, tankt beim fünftägigen Arrangement „Mein Körper und ich“ in individuellen Gesprächen und Anwendungen neue Kraft und bekommt neue Impulse, Preis 629 Euro. (www.biohotel-miramar.de)

Entschleunigung durch Malen auf Föhr und Yoga am Watt
Bei der Malwoche „Himmel küsst Horizont – mit einer waschechten Nordfriesin Föhr entdecken“ vom 7. bis 11. Oktober 2013 können die Urlauber in Farben schwelgen, ihre Sinne schärfen und die eigene künstlerische Ausdrucksfähigkeit fördern. Das Atelier befindet sich im zauberhaft romantischen Friesendorf Nieblum, das von prächtigen Lindenalleen, meerkieselgepflasterten Sträßchen, weißblauen Kapitänshäusern und prächtigen Gärten gekennzeichnet ist. Gezeichnet und aquarelliert wird drinnen und draußen. Der Kurs umfasst 25 Unterrichtsstunden, eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene und ist zum Preis von 399 Euro buchbar. (www.malen-am-meer.de)

Das „Haus am Watt“ ist ein 250 Jahre alter Reetdachhof, der zwischen Büsum und St. Peter-Ording idyllisch auf einer Warft am Deich liegt. Ein idealer Ort, wo Gäste in der Ruhe der Natur neue Wege zu körperlichem, geistigem und seelischem Einklang finden. Da gibt es im September/Oktober verschiedene „Yoga-Wochen“, kombiniert auch mit Nordic Walking, Bewegungs- und Atemmeditation ab 690 Euro. Im Preis inbegriffen sind Frühstück und vegetarisches 3-Gänge-Menü an Abend, alle in der Küche verwendeten Zutaten kommen aus kontrolliert biologischem, überwiegend regionalem Anbau. (www.hausamwatt.de)

Erholung für die Lunge auf Helgoland
Als jod- und sauerstoffreichster Ort Deutschlands steht Helgoland in der Rangliste der Seeheilbäder Europas ganz weit oben. Das Hochseeklima übt einen therapeutischen Reiz aus und bedingt eine gesundheitsfördernde Körperreaktion. Die in der Luft gemessenen Staubpartikel sind zehnmal so niedrig wie auf der Zugspitze, und der Anteil an Pollen ist sehr gering. Dadurch wirkt die Helgoländer Luft gezielt Erkältungskrankheiten entgegen und verbessert Atemwegserkrankungen. Eine Woche „Helgoland erleben und genießen“ mit Dünenführung, Wellness-Massage und weiten Extras ist ab 555 Euro pro Person buchbar. (www.kurmittelhaus-helgoland.de)