Kooperation bewirbt UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer

Nachhaltiges Reisen zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer bewirbt im August und September 2012 eine bislang im deutschen Tourismus einzigartige übergreifende Kooperation. Die Partner Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH, Nordsee-Tourismus- Service GmbH, TourismusMarketing Niedersachsen GmbH, Die Nordsee GmbH und DB Vertrieb GmbH entwickelten unter der Marke Fahrtziel Natur Reisen, die von der DB-Tochter Ameropa zusammengestellt und vertrieben werden. Diese zeichnen sich durch die Integration der Bahnreise mit 100 Prozent Ökostrom und einem Zusatzbaustein aus, der ein einzigartiges Wattenmeererlebnis verspricht. Die Reisen sind sowohl online unter www.fahrtziel-natur.de/wattenmeer als auch im Reisebürovertrieb buchbar. Attraktive Angebote von Nationalpark-Partnern runden das Portfolio im Direktvertrieb ab. Die Kampagne startet im August und bewirbt deutschlandweit in Print- und Onlinemedien die Fahrtziel Natur-Angebote von Ameropa für den Herbst 2012. Finanziert wird das Projekt von den Partnern aus Mitteln, die ehemals im überregionalen Inlandsmarketing eingesetzt wurden.

Mobil vor Ort bleiben die Gäste, die umweltfreundlich mit der Bahn anreisen, besonders am ostfriesischen Teil des Wattenmeeres. Hier bietet der „Urlauberbus für‘n Euro“ attraktive Ausflüge zum kleinen Preis. Der Bus bringt die Gäste unter anderem zu den Fähranlegern der autofreien Inseln Juist, Baltrum, Spiekeroog, Langeoog und Wangerooge. In Schleswig-Holstein bieten sich für Bahnreisende, die vor Ort mobil sein möchten, besonders Destinationen wie Sylt oder Föhr an, die über gute Bussysteme verfügen.

Seit 2009 wird das Wattenmeer in der UNESCO-Liste des Welterbes der Menschheit geführt. Das Weltnaturerbe Wattenmeer erstreckt sich über den deutschen und niederländischen Teil des Wattenmeeres mit einer Länge von 400 Kilometern. Voraussetzungen für die Aufnahme eines Gebietes in die Welterbeliste sind sein außergewöhnlicher universeller Wert, seine Unversehrtheit und dass der Schutz des Gebietes gewährleistet ist. Das Wattenmeer erfüllt diese Kriterien mit rund 10.000 Tier- und Pflanzenarten, die hier ihren Lebensraum haben. Jedes Jahr legen bis zu zwölf Millionen Vögel eine Rast im Wattenmeer ein, wenn sie auf ihrer Durchreise von den Brutgebieten in Sibirien, Skandinavien und sogar Kanada zu ihren Überwinterungsgebieten in Westeuropa und Afrika sind.

Informationen und Naturreise-Angebote gibt es unter www.fahrtziel-natur.de/wattenmeer. Fahrtziel Natur ist eine Kooperation der drei großen Umweltverbände BUND, NABU, VCD sowie der Deutschen Bahn zur Förderung des umweltfreundlichen Reisens und zum Erhalt von Naturlandschaften.

Die Grande Dame der ostfriesischen Radrouten feiert Geburtstag

Vor rund 20 Jahren kam der Apotheker Dr. Gustav Schünemann auf die Idee, einen Radrundkurs durch die weitere Fehnlandschaft an der Ems zu entwickeln. Und bis heute bietet sich die flache Moorlandschaft im Westen Ostfrieslands geradezu zum Radfahren an: Schnurgerade Kanäle mit den typischen weißen Klappbrücken, kleine Dörfer, deren Backsteinhäuser sich wie an einer Perlenschnur an den Kanälen aufreihen, und weites Land soweit das Auge reicht.

Die Nähe zu den Niederlanden und gemeinsame historische Wurzeln sind hier unverkennbar. Kein Wunder, dass die Gegend nach „Veen“, der niederländischen Bezeichnung für „Moor“ benannt ist. Die Ostfriesen machten daraus die Fehnlandschaft und bezeichnen mit „Fehn“ alles, was mit der Kultivierung des Moores zusammenhängt. Fehnkanäle heißen die von Menschenhand gegrabenen, schier unendlichen Entwässerungskanäle. Viele Ortsnamen enden auf –fehn und haben eines gemeinsam: Der Giebel des Hauses ist zum Fehnkanal ausgerichtet. Den Mittelpunkt der Dörfer bilden eine alte Backsteinkirche und meistens zusätzlich eine historische Gallerieholländer-Windmühle. Und die Bewohner der Dörfer werden in Ostfriesland liebevoll „Fehntjer“ genannt.

Was heute so malerisch aussieht, bedeutete während der Moorkolonialisierung harte körperliche Arbeit. Die unbewohnbaren Moorgebiete mussten durch Entwässerung urbar gemacht werden. Die Fehnkanäle wurde angelegt und mit speziellen Schiffen, deren Rumpf ganz flach war, wurde Torf als beliebtes Brennmaterial auf den Kanälen abtransportiert. Auf dem Rückweg brachten die Schiffe Schlick von der Küste mit. Vermischt mit dem Moorboden entstand so landwirtschaftlich nutzbare Fläche und das Fundament für die Siedlerhäuser.

Die kulturhistorischen und landschaftlichen Schätze der Fehnlandschaft kann man seit nunmehr 20 Jahren bei einer Radtour auf der Deutschen Fehnroute heben. Zum Wiegenfest der Grande Dame der ostfriesischen Radtouren haben sich die erfahrenen Radwanderspezialisten einiges einfallen lassen. Einen guten Überblick über die Erlebnisangebote und Veranstaltungen bietet eine Jubiläumsbroschüre. Zum Fehnrouten-Kenner kann jeder Radfahrer mit dem Jubiläums-Wanderpass werden. Wer mindestens 12 Stempel an Stationen entlang der Route sammelt, erhält eine Urkunde und gleichzeitig gibt es über den Pass Vergünstigungen in ausgewählten Gastronomiebetrieben. Ein weiteres besonderes Highlight sind die vier Bustagesfahrten entlang der Route die am 24. Juli sowie am 7., 14. und 23. August stattfinden. Zu der Fahrt gehören die Besichtigung einer Holländer-Windmühle, der Besuch eines der zahlreichen Fehnmuseen entlang der Route und ein Zwischenstopp im neugestalteten „Blumenreich“-Ensemble in Wiesmoor.
Weitere Infos unter www.deutsche-fehnroute.de oder der Tel.: 04 91 / 91 96 96 40.

Naturnah in Ostfriesland

Das neueröffnete Baumhaus-Hotel „Baumgeflüster“ in Bad Zwischenahn, das Bed & Breakfast in luftiger Höhe anbietet, verknüpft Naturerlebnis und naturinspirierte Unterkunft. In rund vier Metern Höhe sind die angelegten Baumhäuser in den Wipfeln gewaltiger Eichen verankert. Transparente Flächen, große Fenster und viel unbehandeltes Lärchenholz vermitteln eine angenehm warme und bestens für Allergiker geeignete Atmosphäre. Designelemente aus Asien, Afrika, den Alpen oder ganz regional aus dem Ammerland geben den Häusern eine eigene Note. Jedes Baumhaus hat eine große Terrasse und durch die energieeffizienten Heizungen sind alle Häuser ganzjährig nutzbar. Unschlagbar ist sicher auch das Frühstück, das in Form eines Picknickkorbes per Seilwinde direkt an den Frühstückstisch geliefert wird.

Südliches Ostfriesland: ‚Paddel und Pedal‘ fasziniert nach wie vor

„Paddel und Pedal“ fasziniert Touristen und Einheimische im Feriengebiet „Südliches Ostfriesland“ nach wie vor. „Es gibt viele attraktive Wasserwege, und viele Menschen schätzen es, unser schönes Land einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen“ erklärt Kurt Radtke, Prokurist der Touristik GmbH, das Interesse. Jetzt wurden alle wissenswerten Informationen in einer neuen Broschüre zusammengestellt. „Ein handlicher Begleiter für unterwegs“, sagt Siegfried Kaiser, der sich bei der Touristik GmbH um „Paddel und Pedal“ kümmert und die neue Broschüre entwickelt hat.

Inzwischen gibt es nicht nur 21 Paddel- und Pedalstationen, die Räder und Kanus vermieten, sondern auch bewährte Mehrtagesangebote, spezielle Touren und Übernachtungsmöglichkeiten. Alles wird in der neuen Broschüre ausführlich beschrieben. Außerdem gibt es Informationen zur Natur, zur Tide und zu unterschiedlichsten Unterkunftsmöglichkeiten. Neu sind eine handgezeichnete Karte von Ostfriesland und die Ausweitung der Stationen bis in die Niederlande zur „Blauen Stadt“ mit mehreren Einstiegsstellen rund um das Oldambtmeer.

Viele unserer Gäste nutzen die Angebote auch für Klassentreffen, Geburtstagsfeiern oder ähnliche Anlässe, sagt Kaiser. Um eine möglichst reibungslose Planung und Durchführung der Erlebnistouren zu gewährleisten, empfiehlt er eine Anmeldung bei der Paddel- und Pedalzentrale Ostfriesland. Sie ist unter der Telefonnummer (04 91) 91 96 96 30 zu erreichen.

Die neue Broschüre ist in den Touristinformationen im Feriengebiet oder telefonisch bei der Paddel-und Pedalzentrale erhältlich. Sie steht auch elektronisch unter der Internetadresse www.paddelundpedal.de zur Verfügung.

Bad Zwischenahn-App nutzt die „erweiterte Realität“

Die Bad Zwischenahner iPhone-App hat sich als interaktiver Reiseführer bewährt. Viele Gäste nutzen bereits die unterwegs abrufbaren, touristischen Informationen bei Ihrem Besuch in Bad Zwischenahn. Auch die angebotene Fitnessroute um das Zwischenahner Meer wird häufig genutzt.
Nun wurden die Funktionen erweitert und bieten dem Anwender einen noch größeren Nutzen. So kann der Besucher eine visuelle Stadtführung per „Augmented Reality“ unternehmen. Dies bedeutet, dass der iPhone-Nutzer durch seine Kameraansicht seine Umgebung anschaut, und dann auf seinem Display eingeblendet wird, was er gerade vor sich sieht. So kann er zum Beispiel vor der Mühle stehend Informationen hierzu abrufen. Das funktioniert mit allen Sehenswürdigkeiten, Freizeitangeboten und Gastronomieangeboten. Natürlich ist es aber auch möglich, in eine bekannte Kartenansicht umzuschalten, um zu sehen, welche wichtigen Punkte sich in der näheren Umgebung befinden.

Neu im Angebot sind auch sechs Themenrouten, auf denen die Gäste „Schritt für Schritt“ zu den schönsten Orten Bad Zwischenahns geführt werden. So sind bei der Route „Bankgeflüster“ idyllische Orte zum Verweilen zu finden, oder man begibt sich auf die „Suche nach dem Wels“. Die Gäste werden dadurch zu mehr Bewegung animiert und lernen gleichzeitig Bad Zwischenahns schönste Orte kennen. Das Besondere an diesen Touren ist die multimediale Ausstattung. Die Strecke wird auf einer Karte angezeigt, Informationen zu den „points of interest“ werden lesbar gemacht und kleine Geschichten vorgelesen. Dies geht weit darüber hinaus, was ein gedruckter Reiseführer leisten könnte.

„Mit der Integration der multimedialen Touren sind wir unserem Anspruch treu geblieben, mit der App einen gesunden Mehrwert zu bieten“, so Kurdirektor Peter Schulze. „Außerdem ist die iPhone-App auch ein richtiger Schritt zur Gewinnung jüngerer Zielgruppen. Der durchschnittliche iPhone-Nutzer ist rund 40 Jahre alt und nutzt verstärkt die Möglichkeit der mobilen Informationsbeschaffung. Die App ist im App-Store kostenlos herunterladbar.

Der Musikalische Sommer in Ostfriesland geht in seine 27. Saison

Musikalischer Sommer Ostfriesland

Große, kleine, heimliche und auch neue Helden der klassischen Musik präsentiert vom 22. Juli bis 14. August 2011 der 27. Musikalische Sommer in Ostfriesland. In 48 Veranstaltungen mit mehr als 100 beteiligten Künstlern und Künstlerinnen aus den unterschiedlichsten kulturellen Kontexten widmet sich die dreiwöchige Konzertreihe in diesem Sommer der Verständigung der Kulturen mit den Mitteln der Musik.

Den Startschuss für die Entdeckungsreise geben am 22. Juli der französische Violinist Philippe Graffin, der niederländische Cellist Jan-Ype Nota und die amerikanische Pianistin Li-Pi Hsieh. Zusammen mit Doren Dinglinger (Violine) und dem Pianisten Iwan König eröffnen sie das Festival traditionell in der Lambertikirche in Aurich.

Geboten wird eine Zeit voller Musik – mit einer erstklassigen Auswahl herausragender Kompositionen von großen Helden wie Bach, Beethoven, Ravel und Chopin bis hin zu Geheimtipps wie Philippe Hersant und Neuentdeckungen wie Tomasz Skweres. Für die Freunde klassischer Kammermusik hat der musikalische Leiter Wolfram König wieder zahlreiche Virtuosen aus seinem internationalen Künstlerfundus eingeladen. Dabei können sich Musikfreunde auf ein Wiedersehen mit Herwig Tachezi, Hie-Yon Choi, Dimitri Ashkenazy, Anton Steck und dem Jade-Quartett freuen, sowie Neuzugänge der Festivalfamilie wie das Trio Avodah, Alexander Gebert und Anna-Magdalena Kokits kennenlernen. Auch der Pianist Jeremy Menuhin – Sohn des Geigenvirtuosen Yehudi Menuhin – ist wieder zu Gast beim Musikalischen Sommer, diesmal gemeinsam mit seiner Frau, der Pianistin Mookie Lee-Menuhin.
Diesjährige HOT-Talente (Heroes of Tomorrow) des Hauptförderers Statoil sind die norwegischen Ausnahmeinstrumentalisten Vilde Frang (Violine) und Christian Ihle-Hadland (Klavier) die in der Ludgerikirche in Norden ihr Talent unter Beweis stellen werden.

Neben kammermusikalischer Klangkompetenz von bekannten und neu ausgewählten Instrumentalisten kann das Festival mit Jazz, Pop, Kabarett, aber auch authentischer “Volks”-musik aufwarten. Nach ihrem umjubelten Auftritt im Vorjahr als „Heroes of Tomorrow“ können Jazz-Liebhaber das Mathias Eick Quartet in diesem Jahr im Pumpwerk Wilhelmshaven und im Park der Gärten in Bad Zwischenahn erleben. Thematisch unterstützt wird die Jazz-Reihe des Musikalischen Sommers vom Klaus Spencker Trio, das mit seinem weichen und transparenten Gitarrenklängen das Publikum in Pewsum begeistern wird.

Auch das im vergangenen Jahr ausgesprochen erfolgreiche Benefizkonzert erlebt eine Neuauflage mit den beliebten Gruppen Mellow Melange und Dobrek Bistro. Die Erlöse kommen einem Kinderhaus-Projekt in Guatemala und dem Auricher Hospizvereins zugute.

Um die Verständigung zwischen den Regionen geht es bei den Grenzgänger-Konzerten. Der Musikalische Sommer präsentiert gemeinsam mit dem niederländischen Peter de Grote Festival rund zehn erlesene Veranstaltungen begleitet von kulturtouristischen Arrangements in der deutsch-niederländischen Ems-Dollart-Region zwischen Winschoten und Weener.

Das Spektrum des Festivals reicht von großen Konzerten mit Ernster und Populärer Musik bis hin zum vielfältigen Rahmenprogramm mit Exkursionen, Wanderungen, Burgbesichtigungen, Käsereibesuch und Kanalfahrten.
Dem Zauber der Zwischentöne wird Prof. Dr. Elmar Budde auf den Grund gehen. In seinen beliebten Konzerteinführungen und Vorträgen im Forum der Ostfriesischen Landschaft geht er den Leidenschaften, Empfindungen und Gefühlen im Leben und der Musik nach.
Selbstverständlich wird auch die jüngere Generation eingebunden. Der Familientag in Campen mit dem Ensemble Confettissimo und die Meisterklassen von Festivalgründer Wolfram König (Violine), Pianist und Komponist Peter Barcaba, Gerhard Mantel (Violoncello) und Erik (Wenbo) Xu, Solobratschist beim NDR Sinfonieorchester, stehen ganz im Zeichen der Helden von morgen.
Krönender Abschluss des 27. Musikalischen Sommers sind die beiden Abschlusskonzerte in der wunderschönen Johannes a Lasco Bibliothek in Emden u. a. mit der koreanischen Weltklasse-Pianistin Hie-Yon Choi, dem kanadischen Geigenvirtuosen Moshe Hammer zusammen mit dem Festivalorchester des Musikalischen Sommers.

Drei Wochen widmet sich das Festival dem Brückenschlag zwischen Nationen, Regionen, Generationen und Kulturen. Der Musikalische Sommer lädt in diesem Jahr ein zum Erfahren, Empfinden, Erkennen und Entdecken.

Karten und Informationen für den 27. Musikalischen Sommer in Ostfriesland vom 22. Juli bis zum 14. August 2011 gibt es im Landschaftsforum der Ostfriesischen Landschaft, Georgswall 1, 26603 Aurich, Tel.: 04941 179967, Fax: 04941 179975, im Internet unter www.musikalischersommer.net, per E-Mail an karten@ostfriesischelandschaft.de und über das Ticketsystem ReserviX bei mehr als 1.000 Vorverkaufsstellen in Deutschland und Österreich. Um die Platzsuche zu erleichtern, gibt es in diesem Jahr fast ausschließlich nummerierte Plätze.

MERIAN live! Ostfriesland – Ostfriesische Inseln

Willkommen in Ostfriesland – dieses liebenswerte Volk am Meer gibt sich so herzlich und hilfsbereit, dass schon der erste Urlaubstag entspannt beginnt. Der Gast wird es zu schätzen lernen: Nicht immer erreichbar zu sein ist pure Erholung, mündet in nachhaltige Entspannung. Die Inseln, mit der Fährfahrt als Puffer zum Alltag, sind gelebte Entschleunigung. Die malerischen Orte an der Küste und im Marschland dahinter führen den Besucher in eine Welt der Beständigkeit aus rotem Backstein, knarzenden Holzdielen und grünen Blätterdächern.

Der Reiseführer MERIAN live! nennt viele Tipps für einen gelungenen Urlaub – gut schlafen, gut speisen mit regionaler Kost und viel erleben bei den zahlreichen Veranstaltungen. Autor Knut Diers beschreibt nicht nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, sondern empfiehlt auch Orte, die sonst nur Einheimische kennen.

Wer sich respektvoll gegenüber Natur und Umwelt verhalten möchte, findet im Extra-Kapitel „grüner reisen“ hilfreiche Tipps. Das Land unter dem riesigen blauen Himmel ist schon immer grün gewesen. Was heute andernorts dem Klimaschutz dienen soll, haben die Ostfriesen schon lange: regionale Biokost, artgerechter Umgang mit Tieren, Windräder oder das Fahrrad als Hauptverkehrsmittel. So erhalten Urlauber hier Adressen und Tipps für die besten Biorestaurants, Nächtigen im Naturhotel und besonderen Erlebnissen wie das Natur-Erlebnis-Abzeichen für Kinder.
Praktisch: Mit herausnehmbarer Übersichtskarte und detailliertem Kartenmaterial im Buch.

Knut Diers, gebürtiger Hannoveraner, Geograf und Autor, kennt als Reisejournalist die weite Welt. Ostfriesland aber liegt ihm am Herzen – der Menschen und der Vielfalt wegen.

MERIAN live! Ostfriesland – Ostfriesische Inseln
Autor: Knut Diers
160 Seiten. Format 11 x 19 cm
Klappenbroschüre
12,99 € (D) / 13,40 € (A) / 23,90 SFr
ISBN 978-3-8342-0952-8

6. Störtebeker-Freilichtspiele 2011 „Gotts Fründ un allerwelts Feind“

Störtebeker Festspiele Marienhafe

Nach erfolgreichen Störtebeker-Aufführungen wie „De See gifft, de See nimmt“ oder „Free as de See und Freesen“ finden 2011 die 6. Störtebeker Freilichtspiele statt. Autor Dieter Jorschik stellt ein ereignisreiches Stück zusammen und versetzt den Zuschauer 600 Jahre zurück in die Vergangenheit, als die Liekedeler (Piraten) und ihr berühmter Anführer Klaus Störtebeker ihr Unwesen in der Region Marienhafe getrieben haben. Auf dem geschichtsträchtigen Marktplatz von Marienhafe tummeln, kämpfen und feiern die Piraten und Einwohner und bieten dem Publikum spannende Unterhaltung und aktionsreiche Szenen!

Termine/Preise:
25./26./28./29. Juni und 1./2./3./5./6./7./8./10./11./12./14./15./16./19./20./22. Juli 2011

Jeweils Beginn um 20.30 Uhr, Einlass ab 20.00 Uhr. Mit Sitzplatzreservierungen.

p.P. 18,00 Euro
Kinder (6-14 J.): € 8
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.php-project.de/stoertebeker/

oder:

Touristinformation Brookmerland
Tel: 04934 – 81224
E-Mail: touristinfo(at)marienhafe.de

Seriemer Mühle

Entdecken Sie eine der schönsten Windmühlen Ostfrieslands.
Erbaut wurde die Seriemer Mühle 1804 von den Müllern C. S. Willems und V. Klasen. Am 21. Dezember 1812 wurde die Mühle von dem Müller Röbe Eyben erworben. Der letzte Besitzer der Familie Eyben, Tjark Ommen Eyben, besaß die Mühle vom 8. Oktober 1881 bis zum 29. November 1899. Danach erwarb der Müller Hermann Ferdinand Willms die Mühle. Hermann Ferdinand Willms war der Erfinder des Kreuzversteifungsrings (um 1910), der früher eine größere Stabilität der Flügel bewirkte, da diese ständig im Flügelkreuz nachgekeilt werden mussten. Der noch vor Ort vorhandene Original-Kreuzversteifungsring wurde im Rahmen der Restaurierung wieder angebracht, um an den Erfinder zu erinnern.

Die Mühle wurde gewerblich bis 1975 genutzt. Um vom Wind unabhängig zu sein, wurde Anfang der 30er Jahre ein Deutz Diesel-Motor angeschafft. Es handelt sich hierbei um die Bauart MKH 239 aus dem Baujahr 1927. Die Motorleistung liegt zwischen 35 und 40 PS, die Motordrehzahl bei 300 bis 330 Umdrehungen pro Minute. Der Dieselmotor war bis 1968 in Betrieb. Danach wurde mit einer elektrischen Hammermühle gemahlen.
Durch den technischen Fortschritt war es den meisten Mühlen nicht mehr möglich, wirtschaftlich zu arbeiten. Auch die Seriemer Mühle war davon betroffen. Produkte für den menschlichen Verzehr und Tiernahrung werden heute industriell hergestellt.

Um die Mühle vor dem drohenden Verfall zu bewahren, wurde von Mitbürgern aus der näheren Umgebung und der Eigentümerin Eke Thaden am 26.04.2002 ein Mühlenverein gegründet. Der Mühlenverein hat den Namen der Mühle „DE GOEDE VERWAGTING“ (niederländisch = die gute Erwartung) als Vereinsnamen übernommen.
Der Verein hat die zentrale Aufgabe, die Mühle langfristig für die Öffentlichkeit zu erhalten. Neben eigenen Aktivitäten wie z. B. Mitgliedsbeiträge und Einnahmen durch Mühlenfeste ist der Verein bestrebt, Fördermittel für die Mühle einzuwerben.

Die Mühle ist voll funktionsfähig und kann besichtigt werden.

Im alten Müllerhaus von 1844 erwartet Sie heute eine urgemütliche Teestube. Hier gibt es in punkto Tee keinen Schnick-Schnack! Servier wir echter Ostfriesentee auf traditionelle Art. – Probieren Sie den Unterschied!
Genießen Sie die Bestseller Apfelkuchen und Ostfriesentorte in der Teestube oder im Sommer im Garten unter alten Lindenbäumen mit einem Blick auf die Mühle.

Schlossmuseum Jever

Schlossmuseum Jever
Bildrechte: Schlossmuseum Jever

Ein altes, ehrwürdiges Gebäude wie das Schloss zu Jever bietet für alle Besucher Chancen und Möglichkeiten, Kultur und Kunst, Geschichte und historische Dimensionen zu erleben. Hier werden Türen weit geöffnet, Barrieren abgebaut und ein vielfältiges Angebot präsentiert.

Der Reiz des Originalen, die besondere Atmosphäre eines geschichtlichen Ortes, der alle Sinne anspricht, macht den Besuch für alle zu einem besonderen Erlebnis: Der Keller riecht feucht, die dicken Mauern sind kühl, die Stimme hallt im Turm, die Gobelins sind farbenfroh und die Masken der Renaissancedecke wirken befremdlich. Der sinnliche Zugang öffnet für alle, auch für Menschen mit Handicaps eine ganz neue Ebene. Egal mit welchen besonderen Kompetenzen, Stärken oder Schwächen die Menschen in dieses Museum kommen, die Türen sind weit geöffnet und es erwartet sie ein vielfältiges Angebot, um das Schloss mit allen Sinnen zu erleben.