Aktiv im Ammerland

Ein gelungener Kurzurlaub sollte einen möglichst großen Kontrast zum Alltag darstellen – und dieser Alltag besteht für die meisten Menschen aus dem stundenlangen Sitzen vor einem Monitor. „Zumindest im Urlaub sollte man deshalb aktiv werden und seinem Körper sportliche Betätigung gönnen“, meint Reiseexpertin Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Eine besonders angenehme Balance zwischen Anregung und Entspannung finden Aktivurlauber im Ammerland, der Parklandschaft im Nordwesten Deutschlands zwischen Oldenburg und Leer mit der Gemeinde Wiefelstede als Mittelpunkt.

Fun-Floß, Fußball-Golf und Crossboccia

Sport und Freizeit werden hier großgeschrieben: Die Aktivitäten konzentrieren sich auf den 12.000 Quadratmeter großen Bernsteinsee in Conneforde, Highlights sind das Wassertrampolin mit zehn Metern Durchmesser und das „Fun Floß“, das an einem 55 Meter langen Tau vom Ufer zum Leuchtturm fährt.

In Wiefelstede steht auch Norddeutschlands größte Fußball-Golfanlage, sie umfasst eine Spielfläche von etwas mehr als 30.000 Quadratmetern. Die Gesamtstrecke liegt bei etwa 1,3 Kilometern, eine Platzrunde dauert in der Regel zwei bis zweieinhalb Stunden. Dabei gilt es, einen Fußball in etwa 60 bis 80 Zentimeter großen Löchern zu versenken. Hinzu kommen diverse Hindernisse, die überwunden werden müssen.

„Crossboccia“ wiederum ist die weiterentwickelte Form des Boule-Spiels, das in Frankreich bereits im Mittelalter bekannt war und mittlerweile auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet. Im Gegensatz zu den beim Boule verwendeten Metallkugeln spielt man beim „Crossboccia“ mit kleinen Stoffsäckchen. Ziel ist es, die eigenen Wurfsäcke möglichst nahe an eine vorher bestimmte Position zu werfen. Diverse Hindernisse, Trickwürfe oder das Spielen über Bande machen jede Runde zu einem kurzweiligen Spielerlebnis. Alle Informationen gibt es unter www.wiefelstede-touristik.de.

Moorhuhnjagd: Das Kultspiel ist zurück

Auch das Kultspiel „Moorhuhnjagd“ erlebt im Ammerland ein Comeback – als Freizeitvergnügen in der Nähe des Kletterwaldes „Forest4Fun“ in Wiefelstede-Conneforde. Die Jagdteilnehmer ziehen los, um mit Bogen, Armbrust, Blasrohr und Zwille in den verschiedensten Revieren möglichst viele Moorhühner zu erlegen.
Selbstverständlich kommen dabei keine echten Tiere zu Schaden, sondern nur lustige Moorhuhn-Nachbildungen. Eine Gruppe muss aus mindestens zehn Teilnehmern bestehen, anmelden sollte man sich spätestens 14 Tage vor dem geplanten Jagdtermin.

Radtouren durchs Ammerland

Naturbegeisterte Pedalritter können auf vielen verschiedenen Routen die schöne Parklandschaft des Ammerlandes entdecken. Sieben Touren führen allein durch die Gemeinde Wiefelstede. Während der Rhododendronblüte im Mai und Juni ist vor allem die 46 Kilometer lange Strecke „Unterwegs zu den drei großen Rhododendronparks“ durch drei Ammerland-Gemeinden ein Erlebnis. Sehenswert sind vor allem aber auch die Parks und Gärten der Region. Der Natursteingarten Dubiel in Wiefelstede-Westerholtsfelde etwa bietet mediterranes Flair, Wege und Mauern sind aus Natursteinen gefertigt, Sandsteinböden, Säulen, Torbögen und Balustraden harmonisch aufeinander abgestimmt.

In Westerstede: Faszinierende Blütenpracht im Rhododendronpark

Das Ammerland, die Kernregion des Oldenburger Landes, trumpft alljährlich jeweils von Mitte April bis Mitte Juni mit einer überwältigen Rhododendronblüte auf, die in dieser abwechslungsreichen, unbeschreiblichen Farbenpracht weit und breit ihresgleichen sucht. Vor allem der im Jahre 1928 gegründete „Rhododendron-Waldpark Hobbie“ in der Kreisstadt Westerstede (Ortsteil Petersfeld) – Deutschlands größter Rhododendronpark – , den die internationale Fachwelt als eine der schönsten und prächtigsten Anlagen ihrer Art in Europa einstuft, präsentiert im Frühjahr eine faszinierende Fülle an unzähligen Rhododendrongewächsen in allen Farben und Variationen.

In dem 70 Hektar großen Parkgelände, mit einem 8,5 km langen Rundwanderwegenetz, mit Schaugärten und gestalteten Landschaftsbereichen sowie mit wertvollem exotischen Baumbestand, sind über 250 Rhododendronwildarten und über 1000 gezüchtete Sorten zu bewundern. Aber nicht nur die Blütenpracht der zum Teil bis zu neun Meter hohen Rhododendron und das ansprechende Parkambiente erfreuen die Besucher. Der „Skulpturengarten im Blütenmeer“, verschiedene überregionale, themenbezogene Veranstaltungen und die Präsentation des „Königshauses“ mit Rhododendronkönigin und Rhododendronprinzessin bereichern das Frühlingsprogramm im Westersteder Rhododendron-Waldpark.

Seit Anfang April hat auch der „Park der Gärten“ mit Deutschlands größter Mustergartenanlage im Kurort Bad Zwischenahn geöffnet. Bis zum Herbst bietet der 14 Hektar große Park, hervorgegangen aus der ersten Niedersächsischen Landesgartenschau im Jahre 2002, mit immer neuen Inspirationen und Ideen eine einzigartige Vielfalt an gärtnerischen und kulturellen Attraktionen.

Wintervergnügen im Ammerland

Im Nordwesten Deutschlands, zwischen Oldenburg und Leer, liegt das Ammerland. Die waldreichste Gemeinde der Region ist Wiefelstede mit einem 800 Hektar großen Waldgebiet. Wo im Sommer Inlineskater und Radfahrer auf zahlreichen schönen Strecken die Umgebung erkunden, sind im Winter vor allem Wanderer in ihrem Element: Es gibt kaum etwas Schöneres und Erholsameres als einen Spaziergang durch die malerische Parklandschaft, wenn Raureif die Äste schmückt und Schnee die Landschaft verzuckert. Ein sportlicher Höhepunkt im ammerländischen Winter ist die uralte Tradition des Boßelns. Dabei versuchen zwei Mannschaften, eine harte Kugel auf Wegen und Straßen möglichst weit zu werfen oder zu rollen. Wer mit den wenigsten Würfen am Ziel ankommt, hat gewonnen.

Winterblüte im Park

Von Wiefelstede aus sollte man unbedingt einen Ausflug ans nahe gelegene „Zwischenahner Meer“, der Perle des Ammerlandes, einplanen. Das Ufer des 550 Hektar großen Binnensees ist fast durchgängig mit Schilfrohr bewachsen, so dass die Uferzone einen Lebensraum für viele heimische Vogelarten bietet. Der sehenswerte „Park der Gärten“ auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände unterbricht am Sonntag, den 15. Februar 2015, seine Winterpause und lädt von 9.30 Uhr bis 16 Uhr zur sehenswerten „Winterblüte im Park“ ein. Ein seltenes und deshalb ganz besonderes Event ist es, wenn das Zwischenahner Meer zugefroren ist und sich dort die Schlittschuhläufer aus der ganzen Region zusammenfinden.

Abenteuer im Kletterpark

Unweit des Conneforder Sees bei Wiefelstede findet man den Kletterpark „Forest 4 Fun“ mit seinen vielen Outdoor-Herausforderungen, der nur eine kleine Winterpause einlegt, bevor große und kleine Abenteurer hier wieder ihre Nervenstärke beweisen dürfen. Hier kann man kühn wie Indiana Jones über wackelige Hängebrücken schreiten, furchtlos wie James Bond über 100 Meter an einem dünnen Stahlseil über das Wasser rasen oder wagemutig wie Tarzan an Seilen von Baum zu Baum schwingen.

Viele weitere Informationen zur Region gibt es unter www.wiefelstede-touristik.de und unter Telefon 04402/965150.

Die Parklandschaft Ammerland als Hörspiel

Wie kommt der rund fünf Meter lange Riesenwels in das Zwischenahner Meer? Wer hat vor 2200 Jahren einen siebenjährigen Jungen erstochen, im Kayhauser Moor verscharrt und wurde nie zur Rechenschaft gezogen? Wie kam Kapitän Kuper auf die Idee von Edewecht nach Australien zu segeln?

Die neuen Hörstationen im Ammerland, der Parklandschaft im Nordwesten Niedersachsens geben Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen und ergänzen in idealer Weise das ausgeprägte thematische Radroutennetz im Ammerland. Auf über 1.200 Kilometern führen 19 Radrundkurse durch eine unverwechselbar farbenfroh blühende Parklandschaft rund um das Zwischenahner Meer. Das Motto der Aktion lautet: Hinfahren und reinhören.

Im Sommer 2013 wurden überall im Ammerland 27 auf diesen Radrundkursen sogenannte „Hörstationen“ eingerichtet. An ausgewählten Orten können sich Gäste die Geschichte zur Sehenswürdigkeit anhören, indem sie mit ihren Mobiltelefonen die Telefonnummer anwählen, die sich auf einer kleinen Informationstafel befindet. Nach Eingabe der jeweiligen Stationsnummer hören sie einen unterhaltsamen und informativen Text, der mit Hintergrundgeräuschen und Musik angereichert, wie ein Hörspiel funktioniert. Der Vorteil dieser Art der Präsentation erschließt sich schnell: Auch ohne Gästeführung erhalten Neugierige unterhaltsame und lehrreiche Hintergrundinformationen zu den Ammerschen Sehenswürdigkeiten.

Informationen zu den Hörstationen können bei der Ammerland-Touristik, Ammerlandallee 12, 26655 Westerstede, Telefon 04488-563000 angefordert werden. Die Hörbeiträge können auch im Internet aufgerufen werden unter www.ammerland-touristik.de oder mobil unter m.ammerland-touristik.de.

Moor erleben

Im Kayhauser Moor (Bad Zwischenahn) ist die erste niedersächsische „Bodenstation Moor“ mit einem zünftigen Moorfrühstück eröffnet worden. Die „Bodenstation Moor“ wurde als Gemeinschaftsprojekt des Umweltbildungszentrums und der Unteren Bodenschutzbehörde des Landkreises Ammerland, der Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn mbH und des Vereins für Heimatpflege Bad Zwischenahn e.V. errichtet. Auf einer gerade abgestochenen Moorwand sind hier die einzelnen Schichten des Moores gut erkennbar. Eine Informationstafel zeigt das genaue Alter der jeweiligen Bodenschicht und wichtige Ereignisse der Zeitgeschichte.

„Um das Schutzgut Boden aufzuwerten, muss es begreifbar werden“, fordert das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz in seiner Broschüre „Bodenstationen in Niedersachsen“. Die Idee, das Thema Boden in das Blickfeld einer breiten Bevölkerungsschicht zu bringen, stieß im Umweltbildungszentrum Ammerland auf Begeisterung: Die Leiterin Ute Aderholz und der Naturschutzbeauftragte Horst Bischoff entwickelten ein Konzept für die Realisierung einer Bodenstation „Moor“ im Kayhauser Moor auf einer Fläche der Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn mbH, auf der der Verein für Heimatpflege Bad Zwischenahn e.V. bereits einen Handtorfspitt angelegt und eine Lehmplackenhütte errichtet hatte.

Die Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn mbH übernahm die Kosten für Aushub, Drainage und Beschilderung der Bodenstation; die Erwin Roeske-Stiftung und die August Brötje Handels KG unterstützten das Projekt finanziell. Unter anderem wurde damit eine exakte Altersbestimmung des Bodens durch ein Fachinstitut in Kiel möglich: 7.000 Jahre alt ist der Boden im Kayhauser Moor.

„Dass hier so viele Akteure an einem Strang gezogen haben, ist beispielhaft für viele Maßnahmen im Ammerland, die mit Themen von Natur und Umwelt zu tun haben. Ich möchte mich bei allen Beteiligten ausdrücklich bedanken und hoffe, dass wir mit der neuen Informationstafel hier an der Bodenstation viele Besucher und Interessierte erreichen und somit zum Verständnis und Schutz von Natur und besonders den Mooren beitragen!“, freute sich Dr. Thomas Jürgens, Umweltdezernent beim Landkreis Ammerland.

Neben der Bodenstation Moor wurde das Gelände um den Torfspitt im Kayhauser Moor um neue Fahrradparkplätze und eine neue Informationstafel im Eingangsbereich des Geländes erweitert. Auch die Plackenhütte wurde neu errichtet. „Wir möchten unseren Gästen und den Bürgern Bad Zwischenahns diesen ganz besonderen Lebensraum Moor näher bringen und sind sehr froh, dass mit der Bodenstation ein für Niedersachsen bislang einmaliges Angebot hier in Bad Zwischenahn geschaffen wurde“, sagte Kurdirektor Peter Schulze bei der Eröffnung am Freitag.

Drei Tage des offenen Gartens 2013

In diesem Jahr finden die Tage des offenen Gartens an drei Tagen in verschiedenen Monaten in der Sommersaison statt. Am 19. Mai 2013, dem 16. Juni 2013 und dem 21. Juli 2013 öffnen Privatgärten aller Art ihre Pforten.

An allen drei Aktionstagen haben mindestens zehn verschiedene Privatgärten oder Parkanlagen geöffnet. Da heißt es bummeln, fachsimplen, Ableger erstehen und viele Ideen für die eigene Gartengestaltung sammeln. In der Vielzahl der Gärten spiegelt sich die traditionelle Ammerländer Gartenkultur wider: vom Naturgarten zum gepflegten Bauerngarten, vom formalen Gartenpark bis zur kleinen Welt der Steingärten, vom gepflegten Villengarten zu den großen Schaugärten der unzähligen Ammerländer Baumschulen.

Für passionierte Radler gibt es zu den Tagen des offenen Gartens einen neuen Radroutenservice. Die Ammerland-Touristik bietet den Urlaubsgästen eine individuelle Routenplanung vom eigenen Ammerländer Urlaubsquartier zu den zu besuchenden Wunschgärten an. Weitere Informationen gibt es bei der Ammerland-Touristik, Ammerlandallee 12, 26655 Westerstede, Tel. 04488-563000, E-Mail: atis@ammerland.de, www.ammerland-touristik.de.

Mobile Website macht erlebnisreiche Touren durch Parks und Gärten noch einfacher

Hoch im Nordwesten, einen Katzensprung von Bremen und Oldenburg entfernt, liegt das Ammerland. Im Herzen der Region finden Wasserfreunde das Zwischenahner Meer – eines der attraktivsten Segel- und Surfreviere Norddeutschlands. Ein entspannter Urlaub mit dem Rad gehört zu den schönsten Arten, Land und Leute in dieser großen Parklandschaft kennenzulernen. Bereits Ende April erwacht das Ammerland aus seinem Dornröschenschlaf, denn dann beginnt die Blütezeit in den zahlreichen Rhododendronparks und Privatgärten und taucht die Gegend in berauschende Farben.

Radelspaß ohne Umwege

Ab Mitte März können sich alle Radler, die über ein internetfähiges Handy verfügen, auf der neuen mobilen Website www.ammerland-touristik.de über das Radangebot der Region informieren. Neben der „Ammerlandroute“ gibt es weitere 18 thematisierte Radtouren, die ideal für Tagesausflüge geeignet sind. Über das Handy kann man sich mitteilen lassen, wo sich der nächstgelegene Einstieg in die jeweilige Tour befindet und wie groß die Entfernung dorthin ist. Sobald die Strecke erreicht ist, kann sich der Radler sogar weiter über das Handy auf der Route navigieren lassen. Falls gewünscht, zeigt das Handy auch die aktuelle Fahrgeschwindigkeit an. Unterwegs hat man zudem jederzeit Zugriff auf weitere Informationen zu Reparaturwerkstätten, Einkehrmöglichkeiten, radlerfreundlichen Unterkünften, Schutzhütten und Sehenswürdigkeiten entlang der Route. Mit nur einem Tastendruck erreicht man alle entsprechenden Objekte telefonisch oder per E-Mail oder kann auf deren Homepages weitergehende Informationen abrufen.

Die Blütenpracht einfach „antippen“

Die „Blütenpracht“ der Ammerländer Parklandschaft ist über den Menüpunkt „Garten“ ebenfalls mobil erreichbar. Hier hat man die Auswahl zwischen Rhododendronparks, Parkanlagen, Bauern- und Privatgärten oder speziellen „grünen“ Veranstaltungen. Alle Gartenanlagen können auf einer Karte angezeigt werden, über die verlinkten Homepages gibt es weitere Informationen.

Rhododendren, auch Alpenrosen genannt, sind das blühende Aushängeschild Bad Zwischenahns und der Parklandschaft Ammerland

Je nach länge und Intensität des Winters beginnt im April oder Mai die farbenprächtigste Zeit am Zwischenahner Meer. Rund um die „Perle des Ammerlandes“ öffnen die Rhododendren, auch Alpenrosen genannt, in den zahlreichen Parks, Privatgärten und Baumschulen ihre grazilen Blüten und verwandeln das Ammerland noch bis etwa Mitte Juni in ein Farbenmeer.

Zum Teil befinden sich die Parkanlagen schon länger als 100 Jahre in Familienbesitz. In den meisten Parks werden Interessierten fachkundige Führungen angeboten. So wie beispielsweise im urigen Maxwald-Park oder auch im Park der Gärten, der Gartenschau Bad Zwischenahns mit seinem 3,5 Hektar großen Rhododendronpark und dem angrenzendem Arboretum mit insgesamt etwa 2.000 verschiedenen Rhododendronarten und -sorten. „Da die Nachfrage unserer Gäste sehr groß ist, bieten wir gezielte Führungen durch die Rhodo-Parks im Mai an“, sagt Meike Holfeld, Leiterin der Bad Zwischenahner Tourist-Info.

Ein Beispiel für die Rhodo-Parks im Ammerland ist der mit 65 Hektar größte Rhododendron-Waldpark Deutschlands bei Linswege-Petersfeld. Er liegt in den Händen der Familie Hobbie und öffnet ab dem 22. April täglich bis zum 13. Juni von 8 bis 19 Uhr. Seit mehr als 50 Jahren ist diese Anlage ein Ausflugsziel für Rhodo-Liebhaber. Durch die großen Erfolge der Engländer angeregt, wurde hier 1939 mit der Züchtung neuer Sorten begonnen. Inzwischen sind viele hundert Kombinationen entstanden. Umrahmt von einem Mischwald mit vielen exotischen Gehölzen sind in den vergangenen 80 Jahren Rhododendronbäume mit bis zu neun Metern Höhe herangewachsen, die die Besucher mit ihrer Blütenpracht begeistern.

Die Tatsache, dass Rhododendron im Ammerland seit über 200 Jahren kultiviert werden und rund 80 Prozent aller in Deutschland vermarkteten Alpenrosen aus dieser Region stammen, liegt im wesentlichen an den guten klimatischen Voraussetzungen (nicht zu heiße Sommer und eher milde Winter, gleichmäßig verteilt rund 800 mm Niederschlag/Jahr) und den humosen Bodenverhältnissen, die den Säure liebenden Pflanzen zusagen.

Das Zwischenahner Meer ist immer Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt. Direkt in der Nähe der Kurpromenade und zum Ortskern bieten Hotels Bad Zwischenahn neben hervorragenden Übernachtungsmöglichkeiten eine herausragende regionale frische Küche.

Das neue Radroutensystem im Ammerland

Blütenpracht & Radlerspaß
Hoch im Nordwesten, einen Katzensprung von Bremen und Oldenburg entfernt, liegt das Ammerland. Im Herzen der Region liegt das Zwischenahner Meer – eines der attraktivsten Segel- und Surfreviere Norddeutschlands. Ein entspannter Urlaub mit dem Rad gehört zu den schönsten Arten, Land und Leute in dieser großen Parklandschaft kennen zu lernen. Der parkartige Charakter der Landschaft entsteht durch die Anpflanzungen der über 350 Baumschulen, die auf einer Fläche von 2600 Hektar Formgehölze, Immergrüne, Rhododendren, Freilandazaleen und Bäume aller Art heranziehen. Bereits Ende April erwacht das Ammerland aus seinem Dornröschenschlaf, denn dann beginnt die Blütezeit in den zahlreichen Rhododendrenparks und den zahlreichen Privatgärten und taucht die liebevoll gestalteten Gartenanlagen in eine Symphonie berauschender Farben. So lautet die Kurzbeschreibung für einen Radurlaub im Ammerland: „Blütenpracht und Radlerspaߓ. Und dieser Radlerspaß ist von jedermann zu genießen, denn selbst bei geringer Ausdauer bietet die brettebene Gegend ideale Voraussetzungen für das Radeln. Auch leichtere gesundheitliche Einschränkungen können problemlos durch die Anmietung von Elektrofahrrädern überwunden werden.

18 neue thematisierte Radrouten für Sternfahrten
Das neue Radroutensystem ermöglicht es dem Radler von jedem Ammerländer Urlaubsort mehrere Tagestouren mit typischer „Ammerländer“ Themenstellung zu unternehmen. Insgesamt werden 18 Rundkurse angeboten, die mittels eines numerischen Systems ausgeschildert sind. Durch diese Nummerierung von 1 bis 18 kann der Radler die Routen nach Lust und Laune kombinieren und seine Tour kurzfristig verlängern oder verkürzen. Die verschiedenen Themen der Touren lauten: Rhododendren, Ammerländer Mühlen, Wallhecken, Schlösser, Moore, Kirchwege und vieles Ammerlandtypisches mehr. Alle Informationen zum Radwandern im Ammerland findet man in der neuen Broschüre „Ammerland – die Radlandschaft“, die soeben erschienen ist.

Der neue Radroutennavigator mit GPS-Funktion
Zum Saisonbeginn 2011 bietet die Ammeland-Touristik einen neuen Service für Radler an. Auf der Homepage www.ammerland-touristik.de steht ein digitaler Radroutennavigator zur Verfügung, der die Planung des Radurlaubes kinderleicht macht. Alle neuen 18 Themenrouten und die Ammerlandroute können auf einer interaktiven Karte angezeigt und kostenfrei im gewünschten Maßstab ausgedruckt werden. Zudem werden weitere nützliche Informationen entlang der Routen wie Übernachtungsmöglichkeiten, Radservicestationen, Elektrofahrrad-Verleihstationen und natürlich auch Sehenswürdigkeiten angezeigt. Alle Touren können als GPS-Tracks auf Navigationsgeräte geladen werden. Auf Google-Earth können die Routen auch im 3D-Flug „abgeflogen“ werden.

Neu ist auch eine individuelle „Tür zu Tür“ Navigation. Der radelnde Gast kann einen Start- und Zielort in der Region eingeben und erhält einen individuellen, landschaftlich reizvollen Streckenvorschlag, den er sich entweder ausdrucken oder auf ein Navigationsgerät laden kann.

Das Ammerland lockt mit 18 neuen Radrouten durch die blühende Parklandschaft

(djd/pt). Hoch im Nordwesten, einen Katzensprung von Bremen und Oldenburg entfernt, liegt das Ammerland. Im Herzen der Region befindet sich das Zwischenahner Meer, eines der attraktivsten Segel- und Surfreviere Norddeutschlands. Ein entspannter Urlaub mit dem Rad gehört zu den schönsten Arten, Land und Leute in dieser großen Parklandschaft kennenzulernen. Der parkartige Charakter der Landschaft entsteht durch die Anpflanzungen der über 350 Baumschulen, die auf einer Fläche von 2.600 Hektar Formgehölze, Immergrüne, Rhododendren, Freilandazaleen und Bäume aller Art heranziehen.

Bereits Ende April erwacht das Ammerland aus seinem Dornröschenschlaf, denn dann beginnt die Blütezeit in den zahlreichen Rhododendrenparks und Privatgärten und taucht die liebevoll gestalteten Gartenanlagen in eine Symphonie berauschender Farben. Daher lautet die Kurzbeschreibung für einen Radurlaub: „Blütenpracht und Radlerspaß.“ Und dieser Radlerspaß ist von jedermann zu genießen, denn selbst bei geringer Ausdauer bietet die brettebene Gegend ideale Voraussetzungen für das Radeln. Auch leichtere gesundheitliche Einschränkungen können problemlos durch die Anmietung von Elektrofahrrädern ausgeglichen werden.

18 neue thematisierte Radrouten für Sternfahrten

Das neue Radroutensystem ermöglicht es dem Radler, von jedem Urlaubsort mehrere Tagestouren mit typischer „Ammerländer“ Themenstellung zu unternehmen. Insgesamt werden 18 Rundkurse angeboten, die mittels eines numerischen Systems ausgeschildert sind. Durch diese Nummerierung von 1 bis 18 kann der Radler die Routen nach Lust und Laune kombinieren und seine Tour spontan verlängern oder verkürzen. Die verschiedenen Themen der Touren lauten unter anderem Rhododendren, Ammerländer Mühlen, Wallhecken, Schlösser, Moore, Kirchwege und vieles Typische mehr. Alle Informationen zum Radwandern findet man in der neuen Broschüre „Ammerland – die Radlandschaft“, die soeben erschienen ist.