Sommer an der Nordsee

Dieser Sommer verspricht heiß zu werden. Das ist keine Wettervorhersage sondern ein Versprechen an alle Beachboys und -girls, Hochleistungs-Chiller und Party-Löwen. Open-Air-Konzerte direkt am Wasser, entspannte Abende im Liegestuhl angesagter Strandbars und (House-)Boot-Partys. An lauen Sommerabenden lässt sich all das hervorragend mit einem kühlen Getränk und einer herrlichen Aussicht auf die Nordsee erleben. Und wenn es mal länger dauert? Dann zieht die ganze Meute unters Sternenzelt.

Weicher Sand unter den Füßen, wärmende Sonnenstrahlen auf der Haut und ein sanfter Wind sortiert die Frisuren der Sonnenanbeter. Passend dazu hat sich entlang der niedersächsischen Nordsee eine Reihe von Lokalitäten etabliert, in denen sich der Sommer mit allen Sinnen genießen lässt. Hinter der freundlichen Lässigkeit der Bedienungen, der naturnahen, rustikalen Einrichtungen und einer kreativen Getränke- und Speisenauswahl stecken gut durchdachte Konzepte, viel gastronomischer Aufwand und überraschende, liebevoll platzierte Details. So bekommen Cocktails und Co. eine ganz besondere Note. Selbst das Feierabendbier schmeckt mit nackten Füßen im Sand, dem Hintern im Liegestuhl und dem Blick auf das Meer irgendwie besser.

Life is better at the beach!

Das dachten sich wohl auch die Inhaber der Weissen Düne auf Norderney, des Sonnendecks in Dangast und des Panorama Restaurants 8 Grad Ost in Schillig. Sie alle zogen mit ihren Bars in Richtung Nordsee, direkt in den feinen Sand. Weniger sandig, weil direkt auf der Promenade, sind Diggers Strandbar auf Wangerooge oder die Sandbank in Bremerhaven. Auch das Le Patron in Wilhelmshaven zeigt sich im Sommer gern luftig locker mit großer Terrasse und Blick auf die Nordsee. Ob Spaziergänger oder Hochleistungs-Chiller, Badenixen und Wassermänner, hier findet jeder seine persönliche Ruhezone.

Heißer Sommer mit Temperaturen bis zu 90° C

Seit ein paar Jahren liegen die Strandsaunen an Niedersachsens Nordsee voll im Trend. Auf Borkum schauen die Saunagäste durch zwei große Bullaugen über den Strand auf die Nordsee. Zum Entspannen gibt es eine große Terrasse sowie einen Ruheraum. Die Crew der Strandsauna Borkum verwöhnt ihre Gäste nicht nur mit verschiedenen Aufgüssen im Saunabereich, sondern auch mit einem gastronomischen Angebot. Am Strand von Hooksiel schwitzen die Gäste in einem umgebauten Zirkuswagen. Abkühlung nach dem Saunagang bietet die Nordsee. Ruhe finden Gäste im Strandkorb auf der Wiese oder im Ruhewagen nebenan. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten kann die Strandsauna auch privat gemietet werden. Auf Norderney sorgen gleich zwei Panoramasaunen für Wohlfühltemperaturen und fruchtige Aufgüsse. >Strandsaunen im Überblick.

Auf einer Wellenlänge

Irgendwann in diesem Sommer sollte man den Hintern aber aus dem Strandkorb oder von der Sonnenliege bekommen. Denn ein Nordseeurlaub ist die Gelegenheit, um jene Bretter zu erklimmen, die für Wassersportler die Welt bedeuten. In sogenannten Wind- und Kitesurf-Camps kann über mehrere Tage hinweg intensiv und an der Seite eines erfahrenen Lehrers trainiert werden. Das beste daran: Die Kurs-Pakete enthalten die Übernachtungen direkt auf dem Gelände der Surf-Schule sowie die Ausrüstung. Die Nordsee Academy im Wangerland bietet bis Oktober für Jugendliche und Erwachsene Wind- und Kitesurf-Camps an. Wer nur mal schnuppern möchte, bucht das Wochenend-Camp. Um die Grundlagen zu erlernen und ein wenig Sicherheit auf dem Brett zu gewinnen, empfiehlt sich jedoch der 5-tägige Intensiv-Kurs. Im Preis enthalten ist hier sogar die Verpflegung.

Auch die Surfschule in Norddeich bietet 5-tägige Kite-Camps. Die Teilnehmer kommen in der WattLodge unter – auf Wunsch in einer Surfer-Suite inklusive Frühstück oder im Indoor-Zeltlager.

Die Surfschule Windloop in Neuharlingersiel bietet das Kite-Camp mit der Unterbringung auf dem nahegelegenen Campingplatz an. Die Teilnehmer müssen weder Zelt noch Schlafmatte mitbringen. Die Verpflegung ist hier allerdings nicht dabei.

Es lohnt sich in jedem Fall die Angebote genau zu vergleichen. Eines haben jedoch alle Surfschulen gemeinsam: Das Training in kleinen Gruppen, die gut geschulten Lehrer und die lockere Stimmung machen Lust darauf, sich auf den Nordseewellen auszutoben. Alle Wind- und Kitesurfschulen bieten ein umfangreiches Wassersportangebot. Eigenen sich die Windverhältnisse mal nicht zum Kiten, geht´s zum Stand-Up-Paddeling.

Ebenso windunabhängig können Anfänger und Profis die Wasser-Ski und Wakeboard-Anlagen in Hooksiel und in Otterndorf testen. Die Hooksieler Ski-Terassen bieten beispielsweise sonntags ein Brunch-Buffet. Gut gestärkt und nach einer kurzen Einweisung geht es auf die „Piste“. Erfahrene Boarder testen ihre Fähigkeiten auf dem Parcours. Anfänger probieren zunächt die hindernisfreie Runde.

Die Inhaber des Wakegarden in Otterndorf versprechen jedem einen Kick. Eine Besonderheit der Anlage ist die Möglichkeit des intensiven Kiteboard-Trainings, bei dem die Teilnehmer über Funk angelernt werden. Mit Bar und Trapez werden Anfänger in die Anlage eingeklinkt und können im moderaten Tempo ihre Runden drehen.

Wer nach einem Tag auf dem Wasser noch Kraft in den Beinen hat, genießt eine der Open-Air-Veranstaltung mit guter Musik und kühlen Getränken.

Freiluft-Sause: hier gibt es was auf die Ohren

Vom 26. bis 30. Juli feiern Insulaner und Gäste die summertime@norderney. Neben Sport- und Spaßveranstaltungen rocken die Band Silbermond und Mark Forster auf der großen Bühne direkt am Strand.

Am 19. August spielen Bosse, Söhne Mannheims und Yvonne Catterfeld beim Pumpwerk Open Air im Park des Wilhelmshavener Kultur- und Veranstaltungszentrums. Zwischen den Bäumen, umringt von einer großzügigen Grünanlage können sich Gäste auf der großen Wiese niederlassen oder direkt vor der Bühne das Tanzbein schwingen.

Sommerliche House- und Techno-Beats gibt es an Board der MS KOI. Im Juni und Juli nimmt das Schiff partyhungrige Landratten auf einem vier- bis fünfstündigen Törn hinaus auf die Nordsee mit. Unter dem Titel „Dance del mar“ und „Cruise del mar“ geht das Tanz-Boot in diesem Jahr in Bremerhaven, Wilhelmshaven, Cuxhaven sowie auf den Inseln Borkum und Langeoog vor Anker. Karten können online unter www.vorverkäufer.de bestellt oder bei den Partnern vor Ort gekauft werden. Das Mindestalter ist 18 Jahre.

Familienferien an der Nordsee im Dornumerland

Seit einigen Jahren gibt es den Trend: Urlaub im eigenen Land wird bei den Bundesbürgern immer beliebter. Eine besonders schöne Ecke ist die niedersächsische Nordseeküste. Dort hat sich die kleine Urlaubsregion Dornumerland ganz auf entspannte Familienferien eingestellt. Wer jetzt bucht, hat noch die Chance, sein Lieblingsquartier zu ergattern und kann sogar ein paar Euro sparen.

Ferienaktionen für kleine Strandpiraten

Kinder erleben in den beschaulichen Hafenorten Dornumersiel und Neßmersiel die ganz große Freiheit. Kaum Verkehr, dafür weite Wiesen und grüne Deiche – ideal für ausgedehnte Entdeckertouren. Meistens sind Mama und Papa schon am zweiten Tag ziemlich abgemeldet, die „Lütten“ ab vier Jahren treffen sich im DoroKidsClub oder machen den Spielpark „Sturmfrei“ unsicher. Dort gibt es die ganze Saison über unterschiedliche Ferienaktionen für kleine Strandpiraten.

Spannend für die ganze Familie sind geführte Wattwanderungen hinüber zur Insel Baltrum, Ausflüge mit dem Krabbenkutter oder eine Radtour ins „Ewige Meer“, Deutschlands größter Hochmoorsee. Das Naturparadies lässt sich am besten über den Rundwanderweg aus Holzbohlen erkunden, auf dem sich gern Kreuzottern und kleine Eidechsen sonnen. Die 90 Hektar große Moorfläche lässt sich darauf trockenen Fußes durchwandern. Quiztafeln und Mitmachaktionen am Rand bringen auch den Erwachsenen Spaß.

Mittelalterlicher Häuptlingssitz

Damit auch die Großen einen Gang zurückschalten können, haben sich die Dornumer etwas Besonderes einfallen lassen, das „Freilenzen“. Eine Mischung aus Freizeit und Faulenzen. Die Mitarbeiter der Tourist-Informationen machen auf Wunsch entspannte Vorschläge für kleine Auszeiten, bei denen man den Alltag vergisst. Zum Beispiel beim Picknick auf einer Glückskleewiese oder bei der ostfriesischen Teezeremonie. Empfehlenswert ist auch eine Inliner-Tour über die schnurgeraden, asphaltierten Wege, die parallel zum Deich verlaufen. Auch beim Bummel durch die „Hauptstadt“ des Dornumerlandes, die „Herrlichkeit Dornum“, sind Stress und Hektik weit entfernt. Der mittelalterliche Häuptlingssitz mit seinem Wasserschloss und der Beningaburg atmet den Geist vergangener Zeiten. Mehr zum Dornumerland gibt es im Übrigen auch unter Ratgeberzentrale.de.

Nordseeurlaub mit Sonne, Wolken und Meer

Ein frischer Wind ist aufgezogen, die Sonne bleibt immer öfter hinter dicken Wolken verschwunden. Der Herbst hat an der niedersächsischen Nordsee Einzug gehalten. Wer nun aber glaubt, dass sich Besucher in ihren Ferienunterkünften vor dem „Schietwetter“ verstecken müssen, der irrt. Denn auch in dieser Jahreszeit lohnt der Schritt vor die Haustür. Gesundheits- und Sportangebote sowie eine ganze Palette vielfältiger Naturerlebnisangebote locken die Gäste und sorgen für eine Pause vom Alltag.

Gesunde Kombination im Dornumerland: Fasten und Bewegung

Dass sich das Erlebnis in der Natur und die Gesundheit bestens verbinden lassen, zeigt ein Angebot aus dem Dornumerland: Vom 30. Oktober bis zum 10. November findet das Gruppenseminar „Fasten und Bewegen“ statt. Voraussetzung dafür ist ein ordentlicher Gesundheits-Check vom Hausarzt. Neben Wander- und Fahrrad-Touren steht auch Verwöhnung auf dem Programm: abendliche Entspannungsübungen und Kurse zur Zubereitung von Fastensuppen. Interessierte melden sich bei der Veranstalterin Anja Wessels-Hoppen telefonisch unter 04933-1011 oder über ww.dornumerland.de.

Power Walking in Neuharlingersiel

Mit viel Schwung erkunden die Teilnehmer des Fitnesskurses „Power Walking“ vom Badewerk Neuharlingersiel das kleine Fischerdorf, den zugehörigen GesundAthletic®-Qualitätspfad sowie den Strand. Das flotte Gehen stärkt das Herz-Kreislauf-System, löst Verspannungen und Blockaden. Diese Art des Ausdauertrainings ist schonend für den Körper. Durch Intervalle mit hoher Intensität hat das Power Walking jedoch einen ähnlichen Trainingseffekt wie das Laufen. Danach bietet sich ein Gang in die Sauna an. An jedem 3. Freitag im Monat gibt es die Mitternachts-Sauna bis 24 Uhr. Das Meerwasser-Hallenbad ist in der Zeit von 21 bis 24 Uhr für Saunabesucher zum FKK-Schwimmen geöffnet. Die nächsten Termine: 21. Oktober, 18. November, 16. Dezember. www.badewerk.de

Dem Gegenwind trotzen: per Rad durch Bremerhaven

Trotz der frischen Brise, erfreut sich Radfahren bei den Gästen der Seestadt großer Beliebtheit. Sie fahren mit dem Rad über den Deich entlang der Weser, entdecken das Naturschutzgebiet „Luneplate“ oder genießen die städtischen Parkanlagen. Neben Fernwanderwegen wie dem Nordseeküsten-Radweg empfehlen sich innerstädtische Routen wie „Fisch & Schipp“ oder „Wasser, Wind & Wiesen“. Leihräder gibt es in beiden Tourist-Infos. Die Entleihe eines Tourenrades kostet 7 Euro am Tag, ein Elektrofahrrad ist für 25 Euro Leihgebühr zu bekommen. www.erlebnis-bremerhaven.de

Natur pur auf Spiekeroog

Das Nationalpark-Haus „Wittbülten“ lädt zu naturkundlichen Exkursion auf die völlig naturbelassene Ostplate der Insel ein. Auch mit Wattführer Carsten Heithecker lässt sich „Watt erleben“. Auf den gleichnamigen Touren vom Spiekerooger Hafen bis zum Nationalpark-Haus nehmen Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene Proben aus dem Watt, um diese später im Labor genau unter die Lupe zu nehmen. Für beide Führungen sind Gummistiefel und wetterfeste Kleidung wichtig. Eine Anmeldung ist ebenso erforderlich.

Logbuch: Watt zum Schmökern

Das Wangerland lädt mit dem Reiseführer im Hosentaschenformat seine Gäste auf eine 146-seitige Entdeckungsreise ein. Von der Inspiration bis zur Information liefert das Logbuch all das, was man über das Wangerland wissen sollte. Es dient sowohl der Urlaubsplanung als auch in der Funktion eines Reiseführer vor Ort. Das Logbuch ist in verschiedene Rubriken unterteilt und zeigt das Wangerland in all seinen Facetten. www.wangerland.de

Herbst und Winter auf Amrum

Die Tage sind kürzer, aber voller Licht- und Wolkenspielen – wer im Herbst die Nordseeinsel Amrum besucht, kann stundenlang durch unberührte Naturlandschaften wandern, ohne auch nur einer Menschenseele zu begegnen. Stille und Einsamkeit herrschen vor. Nur unterbrochen von den Rufen der Zugvögel, die im Wattenmeer vor ihrer großen Reise noch einmal auftanken.

Auf Tuchfühlung mit der Natur

Im Herbst entfaltet Amrum einen ganz besonderen Reiz: Künstler und Fotografen schätzen diese Zeit, um Motive für neue Bilder zu finden. So bildet die Heide einen schönen Kontrast zum Wald und der gelblichgrünen Geestlandschaft. Naturliebhaber wandern auf Bohlenwegen quer durch die Dünen bis zum kleinen Leuchtturm oder zu einem der vielen anderen Aussichtspunkte. Von hier aus reicht der Blick über den weiten Kniepsand und die schäumende Brandung bis zu den Halligen und den Nachbarinseln Sylt oder Föhr. Wer sich mehr Einblicke in die Flora und Fauna des Wattenmeeres wünscht, schließt sich geführten Wanderungen an, macht noch bis Ende Oktober mit einem Ausflugsschiff eine Tour zu den Seehundbänken oder wandert mit einem Wattenführer übers Meer zur Insel Föhr – ein ganz besonderes Erlebnis gerade im Herbst und Winter. Mehr zur stillen Jahreszeit auf der nordfriesischen Insel gibt es unter www.amrum.de.

Fantastische Naturschauspiele

Im November beginnt die Zeit der Stürme. Wenn atlantische Tiefausläufer den „blanken Hans“, wie die stürmische Nordsee auch genannt wird, entfesseln, kann es passieren, dass der breite Kniepsand bis an die Dünenkante überspült wird und ein fantastisches Naturschauspiel bietet. Regenschauer gehen schnell vorüber und schon bald zeigt sich die Sonne wieder. Mit etwas Glück bilden sich Regenbogen, die Nordsee und Wattenmeer miteinander zu verbinden scheinen. Wetterlagen mit Minusgraden und Ostwind sind erst im Januar und Februar zu erwarten. Durch die Gezeiten dauert es aber eine Weile, ehe sich am Strand Eisschollen bilden, die von heftigen Winden mancherorts zu regelrechten Eisbergen aufgetürmt werden. Bevor Anfang März die ersten Zugvögel zurückkehren und die stille Jahreszeit beschließen, feiern Insulaner und ihre Gäste am 21. Februar das traditionelle Biakefest, bei dem große Feuer am Strand bis spät in die Nacht hinein von Insel zu Insel grüßen.

15. EWE-Nordseelauf

Schon seit Mitte Januar ist der diesjährige EWE-Nordseelauf ausgebucht. Die 15. Auflage des mehrtägigen Lauf- und Walking-Events führt vom 11. bis 18. Juni über die sieben Ostfriesischen Inseln. Unter den insgesamt 785 Teilnehmern laufen 524 die gesamte Tour – ein Rekord in der 15-jährigen Geschichte des EWE-Nordseelaufs.

Das Lauf-Event ist bei Männern und Frauen jeden Alters beliebt. „Unser jüngster Teilnehmer ist 12 Jahre, der älteste Läufer ist 78 Jahre alt“, sagt Tanja Mehl vom zuständigen Reiseveranstalter Erlebnis Bremerhaven GmbH. Der Laufgemeinschaft schließen sich in diesem Jahr Schweizer, Österreicher, Luxemburger, Franzosen und Niederländer an. „Natürlich kommt der überwiegende Teil unserer Läufer und Walker aus Deutschland. Dennoch ist es schön zu sehen, dass wir auch im Ausland damit Interesse wecken“, sagt Rolf Kopper, Aufsichtsratsvorsitzender der Nordsee GmbH. Laut aktueller Anmeldestatistik nehmen etwa die Hälfte der diesjährigen Läufer und Walker erstmalig am EWE-Nordseelauf teil.

Starkes Event mit starken Partnern

Hauptsponsor EWE AG aus Oldenburg ist mit einer großen Laufgruppe vertreten, sechs von ihnen laufen die gesamte Tour. Seit 15 Jahren begleitet der regionale Energieversorger das maritime Lauf-Event: „Es ist schön ein Projekt von Anfang an zu begleiten und zu sehen, wie es wächst. Der Nordseelauf ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich nachhaltige Förderung auszahlt“, sagt Sponsoring Projektleiter Carsten Niederberger. Der Hobby-Triathlet läuft selbst drei von sieben Etappen mit.

Den sportlich-himmlischen Segen gibt es traditionell von Hartmut Schneider. Der Pastor und Referent für Kirche im Tourismus begleitet die gesamte Tour.

„Über die letzten 15 Jahre hat sich ein gut funktionierendes Organisations-Team entwickelt, welches auch bei einigen Läufern schon bekannt ist“, fasst Amke Behrends von der Nordsee GmbH zusammen. „Trotzdem fiebern alle dem Startschuss entgegen, als ob es der erste wäre.“

Maritime Erlebnisse an der niedersächsischen Nordsee

Ein Sommer voller Hafenfeste, Kutterregatten und Open-Air-Veranstaltungen steht den Besuchern an der niedersächsischen Nordsee bevor. Von Mai bis August gibt es viel zu sehen: vom kleinen Papierboot bis hin zum größten Segelschulschiff der Welt. Es wird hin und wieder nass aber immer genuss- und klangvoll. Multikulturelle Seemannstraditionen geben diesem Sommer einen besonders salzigen Geschmack.

Maritime Pfingsten

Bereits im Mai huldigen die Wangerländer einem schmackhaften Fisch aus der Nordsee. Vom 14. bis 16. Mai finden in Hooksiel die Heringstage statt. Neben leckeren Fischbrötchen gibt es natürlich weitere Köstlichkeiten. Auch für die Ohren wird einiges geboten. Auf mehreren Bühnen am Alten Hafen und in der Langen Straße spielen Bands und Shanty-Chöre an allen Tagen.

Am Pfingstwochenende lohnt sich auch ein Abstecher nach Wilhelmshaven. Dort macht vom 12. bis 17. Mai der polnische Schoner „Kapitan Borchardt“ am Bontekai fest. Am 14. und 15. Mai werden Tagestörns angeboten. Für das 1918 ursprünglich als Frachtsegelschoner gebaute Schiff ist es der erste Besuch in der Jadestadt.

Dicke Pötte zu Gast an der Nordsee

Zum neuen SeeStadtFest in Bremerhaven finden sich vom 26. bis 29. Mai die russische Viermast-Bark „Krusenstern“, das polnische Vollschiff „Dar Mlodziezy“ und die heimische „Alexander von Humboldt II“ ein. Neben maritimen Erkundungstouren durch die Innenstadt, die Havenwelten und auf den Schiffen selbst, erwarten die Besucher echte Genusswelten mit internationalem Flair.

Krabbenkutter laden zum Mitfahren ein

Auch die kleinen bunten Krabbenkutter treffen sich in den Sommermonaten zu den traditionellen Regatten auf der Nordsee. Im beschaulichen Fischerdorf Neuharlingersiel findet in diesem Jahr, vom 22. bis 24. Juli, bereits die 50. Krabbenkutter-Regatta statt. Neben der Besichtigung verschiedener, mitunter historischer Boote wird eine Krabbenpul-Meisterschaft ausgetragen. In der Krummhörn findet der traditionelle Kutterkorso am 23. Juli statt. Wer mitfahren möchte, sollte sich bei der Tourist-Information in Greetsiel Tickets besorgen. Am selben Tag starten die festlich geschmückten Kutter auch von Dornumersiel zu einem kleinen Ausflug auf die Nordsee. Tickets gibt es direkt auf den teilnehmenden Booten.

Paddeln bis zum Untergang

Wesentlich kleinere und zugegebenermaßen recht instabile Wasserfahrzeuge gibt es am 5. August im Hafen der Insel Spiekeroog zu bestaunen. Bei der 11. Papierbootregatta treten die Hobby-Kapitäne in ihren aus Papier, Pappe und Kleister gebauten Booten gegeneinander an. Inmitten der maritimen Kulisse des Spiekerooger Hafens gilt es, den anspruchsvollen Parcours mit Stechpaddel und Schwimmweste zu meistern – natürlich bis zum Untergang.

Abschluss mit Ausblick:

Am 20. und 21. August 2016 findet an der Wurster Nordseeküste das beliebte Leuchtturmfest statt. Bereits zum 9. Mal erwartet Besucher in Dornum-Neufeld ein abwechslungsreiches Programm rund um den Leuchtturm „Obereversand“ mit kostenlosen Besichtigungen. Ebenfalls an der Wurster Nordseeküste und nicht allzu weit vom großen Bruder entfernt, steht der Leuchtturm „Kleiner Preuße“ am Wremer Tief. Nicht nur tagsüber ist der schwarz-weiße Turm ein beschauliches Ausflugsziel. Wer sich am Abend auf einer der Bänke niederlässt, kann einen malerischen Sonnenuntergang erleben.

Thalasso-Region „Niedersächsische Nordsee“

Zum Start in das neue Jahr bieten die Orte und Inseln an Niedersachsens Nordseeküste vielfältige Sport- und Entspannungsangebote. Von wohlig-warmen Thalasso-Anwendungen über moderne Sportkurse bis hin zu einsamen Nordic-Walking-Touren ist alles dabei, um die guten Vorsätze für das Jahr 2016 in die Tat umzusetzen. Hier gibt es keine Entschuldigungen und dennoch genügend Zeit auch mal die Seele baumeln zu lassen.

Bewegung im gesunden Klima der Nordsee

In Norden-Norddeich beginnt das neue Jahr wahrlich sportlich. Das Nordseeheilbad bietet wöchentliche Kurse wie Walking, Strandgymnastik und Tai Chi an. Erstmalig werden Laufkurse für Einsteiger und Fortgeschrittene von Tim Weingarten, dem Personal Trainer von athletics and run, angeboten. Hier steht der Spaß am gemeinsamen Lauftraining klar im Vordergrund.

Reichlich „Auslauf“ bekommen Läufer und (Nordic-)Walker auch in der sonst so beschaulichen Krummhörn. Im Nordic-Walking & Fitness Park können Gäste auf sechs unterschiedlich langen Strecken die Landschaft erkunden. Das schonende Training für Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit entfaltet im gesunden Reizklima eine noch stärkere Wirkung: Körper und Geist entspannen sich, Stress wird abgebaut, die Atemwege werden frei.

Auf Wangerooge lässt sich der Alltagsstress in einer speziellen Thalasso-Woche ganz schnell vergessen. Neben verschiedenen Anwendungen im Gesundheitszentrum setzen die Wangerooger auf Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training. Auf einer geführten zweistündigen Spülsaumwanderung lernen die Teilnehmer auch viel über die Nordsee und das Wattenmeer.

Spiekeroog: Feldenkrais Intensivwochenende
Die Feldenkraismethode ist ein Verfahren zur Schulung des Körpers und der Persönlichkeit mittels Bewegung. Sie umfasst eine Vielzahl verschiedener Lektionen, welche auch die innere Aufmerksamkeit schulen. Sie führen zu dem Ergebnis, dass man sich meist ein wenig anders bewegt als zuvor, der Körper fühlt sich leichter an, seine Bewegungen sind geschmeidiger. Das Nordseeheilbad Spiekeroog bietet erstmalig ein Wochenendkurs mit verschiedenen Lektionen nach Feldenkrais an. www.spiekeroog.de

Thalasso pur

Bei der Umsetzung eines gesünderen und aktiveren Lebensstils setzten die Borkumer von Kopf bis Fuß auf Thalasso. Im Gezeitenland wählen Gäste aus einer Reihe verschiedener Anwendungen aus, die sogenannten „Strandgüter“: Ganz- und Teilkörpermassagen, eine friesische Rasul-Pflegezeremonie, Peelings und Gesichtsbehandlungen mit den gesunden Zutaten der Nordsee.

Ganzheitliche Gesundheitskonzepte stellt das kompetente Team des badehaus norderney zusammen. Deutschlands größtes Thalasso-Zentrum bietet ein umfangreiches Kur- und Heilmittelangebot. Insbesondere die originale Thalasso-Therapie findet hier seit über 200 Jahren Anwendung. Linderung und sogar Heilung verschafft die Thalasso-Therapie bei chronischen Erkrankungen der Atemwege und der Haut. Seit neuestem steht zudem fest, dass Schlafstörungen und Burn-Out-Symptome mit Thalasso gelindert werden können. Informationen gibt es unter www.badehaus-norderney.de

Wangerland: Winter-Wattwanderungen
Der Wattführer und Biologe Wolfgang Gedat bietet ganzjährig thematische Wattwanderungen im Wangerland an. Voraussetzungen für die Teilnahme an seinen Wanderungen im Winter sind warme und wetterfeste Kleidung sowie wasserabweisendes Schuhwerk. So lassen sich die Stille, das Licht, die Farben, kurz die Einmaligkeit bei Frost, Sturm oder Schnee richtig genießen. Aktuelle Termine finden Interessierte unter www.wangerland.de/Erleben-Entdecken/Fit-Aktiv/Wattwandern

Tipps für Nachtschwärmer:

Die Mitternachts-Sauna im BadeWerk Neuharlingersiel öffnet an jedem 3. Freitag im Monat ihre Pforten. In der Zeit von 21 bis 24 Uhr ist das Meerwasser-Hallenbad für Saunabesucher zum FKK-Schwimmen geöffnet. Alle Termine und Informationen gibt es unter www.badewerk.de
Das Watt `n Bad an der Wurster Nordseeküste bietet an jedem zweiten Sonnabend im Monat ein Spätschwimmen an. Bei Kerzenschein und stimmungsvoller Musik findet das Candle-Light-Schwimmen statt. Der nächste Termin ist der 13. Februar 2016. Weitere Termine gibt es unter www.wattnbad.de

„Neben viel Ruhe bietet die niedersächsische Nordsee im Winter wunderbare Angebote, um fit in das neue Jahr zu starten.“, fasst Carolin Wulke, Geschäftsführerin der Nordsee GmbH, das vielfältige Angebot zusammen. Europas erste zertifizierte Thalasso-Region bietet ihren Gästen alles, um die guten Vorsätze rund um die Themen Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden umzusetzen

Die letzten Sonnenstrahlen genießen, die Natur der Nordsee in Ruhe erleben

Die Tage werden wieder kürzer und der Wind frischt ein wenig auf. An der niedersächsischen Nordsee beginnt nun eine Zeit, in der man die Natur in ihrer ganzen Vielfalt erleben und die letzten Sonnenstrahlen genießen kann. Im Spätsommer und Herbst lohnt es sich besonders aktiv zu werden – ob mit dem Rad oder zu Fuß durchs Watt.

Die Halbinsel Butjadingen ist vollständig mit einem Radverkehrssystem erschlossen. Die Strecken sind durchweg flach und verlaufen auf wenig befahrenen Wirtschafts- und Deichsicherungswegen. Seit April dieses Jahres empfiehlt sich ein Zwischenstopp beim neuen Naturerlebnispfad Langwarder Groden, der zwischen Fedderwardersiel und Langwarden gelegen ist.

In der Krummhörn lassen sich nicht nur die sportliche Betätigung und die abwechslungsreiche Landschaft miteinander verbinden, sondern auch die Kultur. Auf einer ausgedehnten, rund 60 Kilometer langen Fahrradtour kommen fitte Radler durch 19 Ortschaften und vorbei an 23 typischen Backstein-Kirchen mit jahrhundertealten Orgeln. Zu sehen gibt es außerdem die Leuchttürme in Campen und Pilsum, die Manningaburg in Pewsum, die Osterburg in Groothusen, interessante Mühlen und Museen sowie das Fischerdorf Greetsiel.

Bewegung auf gesundem Wege
Für die eigene Gesundheit und Fitness können Gäste auf der Insel Spiekeroog etwas Gutes tun. Auf den zertifizierten Thalasso-Therapiewegen lässt sich nahezu die gesamte Insel erkunden. Die Wege variieren in der Länge und unterliegen – je nach Lage – unterschiedlichen Sonnen- und Windeinflüssen. Zur Entspannung und Regeneration dient der anschließende Besuch im InselBad & DünenSpa. Die großzügige Saunalandschaft mit den Panoramafenstern bietet Ausblicke auf die Dünen. Bei schlechtem Wetter geht es in die FitnessStuuv. Eine sogenannte Gästemitgliedschaft ermöglicht innerhalb von 14 Tagen sechs Trainingseinheiten. Im Preis von 39 Euro sind ein Einweisungstraining und die freie Nutzung des InselBades enthalten.
Ein Sportprogramm, welches den gesamten Körper fordert, bietet das BadeWerk in Neuharlingersiel. Vom Abendschwimmen über den Pilates-Kurs bis hin zum Nordic-Walking auf dem GesundAthletik® Qualitätspfad wird alles geboten, um nicht nur das körperliche sondern auch das seelische Wohlbefinden zu erhalten oder wieder herzustellen.

Barfuß ins Watt
Im Wangerland kann man an vielen Stränden bei Hooksiel, Horumersiel oder Schillig über den Meeresboden wandern. Vor Alleingängen wird allerdings abgeraten. Diese ursprüngliche Naturlandschaft im Rhythmus der Gezeiten kann sehr schnell wieder unter Wasser stehen. Und dennoch: Wattwanderungen im Herbst tun dem Körper gut. Die Fußreflexzonen werden angeregt, die Rückenmuskulatur gestärkt und die Vitamin D-Bildung über die Haut verbessert sich. Für die Atemwege ist die Inhalation reiner salz- und jodhaltiger Nordseeluft sehr gesund. Wer viel wandert, der verliert auch viele Kalorien und die Wasserbewegung à la Kneipp ist gut für Herz- und Kreislauf.

Im kleinen Nordseebad Otterndorf werden sogar ganzjährig Führungen durch das Watt angeboten. Mit Becherlupe und Grabegabel bitten die Wattführer zur Exkursion über den Meeresboden. Spürsinn, „Probebohrungen“, mikroskopische Einblicke und Feldstecher gestützte Ausblicke ergeben die prickelnde „Tuchfühlung“ mit einem grandiosen Natur- und Landschaftsraum. In der knackig-kalten Jahreszeit empfiehlt sich der Ausflug allerdings nur noch mit Gummistiefeln, in denen auch ein Paar warme Socken Platz haben.

Mit dem E-Bike durch Ostfriesland und an die Nordsee-Küste

7 Tage, 375 Kilometer – Die „On-Air-am-Meer“ Tour mit Radio 21 Moderator Per Eggers geht in die 4. Runde. Vom 03.-09.08.2015 wird jeden Tag ein anderer Teil Ostfrieslands mit dem E-Bike erkundet. Für die Teilnehmer stehen dabei täglich neue Attraktionen auf dem Programm, wie Segway fahren, Kitesurfen oder gemütliches Flanieren auf dem Norderneyer Weinfest. In den 20 € Startgebühren pro Tag sind ein E-Bike, ein täglicher Mittagsimbiss, Getränke und der Busshuttle vom Endpunkt der Tagesetappe zum jeweiligen Startpunkt inbegriffen. Auf www.ostfriesland.de kann man sich zur Tour durch den Norden anmelden. Aber nicht zu lange warten, die Gruppen sind auf 50 Teilnehmer pro Etappe begrenzt!

Die Etappen im Überblick:
• 03.08.2015 Emden – Greetsiel
• 04.08.2015 Südbrookmerland – Norddeich
• 05.08.2015 Friedeburg – Neuharlingersiel
• 06.08.2015 Bad Zwischenahn – Conneforde
• 07.08.2015 Ditzum – Leer – Westoverledingen
• 08.08.2015 Jever – Wangerland
• 09.08.2015 Norderney

Direkter Link zur „On-Air-am-Meer“ Tour: www.ostfriesland.de/service/radio-21-radtour-2015.html

Für landeseigene Kanäle gilt Badeverbot

Das warme Wetter verlockt derzeit viele Menschen zu einem Sprung ins kühle Nass. Beliebt ist dabei in Ostfriesland auch der rund 72 Kilometer lange Ems-Jade- Kanal zwischen Emden und Wilhelmshaven.

Der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass das Baden im Ems-Jade-Kanal und anderen landeseigenen Gewässern wie z.B. dem Haren-Rütenbrock-Kanal im Emsland oder den Nordhorner Kanälen in der Grafschaft Bentheim aus Sicherheitsgründen verboten ist. „Die Kanäle mit ihren zahlreichen Schiffsbewegungen sind eine Lebensader des für die Region so wichtigen Sportboottourismus, hinzu kommen auf einigen Gewässern die Frachtschiffe. Es ist nicht auszuschließen, dass die Kapitäne Schwimmer übersehen und es dadurch zu Unfällen kommt“, erläutert der NLWKN in einer Pressemitteilung. Ein erhebliches Verletzungsrisiko bestehe auch beim Baden im Bereich beweglicher wasserwirtschaftlicher Anlagen wie Brücken und Schleusen: „Jeder Schleusungsvorgang erzeugt einen Sog, der die Schwimmer mitreißen kann, hinzu kommen Bauteile der Anlagen, die man von der Wasseroberfläche nicht sieht“, betont der Landesbetrieb. Zudem sind die Wasserwege an den Randbereichen häufig recht flach, so dass Sprünge ins Wasser ebenfalls riskant sind. Wer dennoch badet, begeht eine Ordnungswidrigkeit und handelt auf eigene Gefahr.“

Der Landesbetrieb empfiehlt allen, die Abkühlung suchen, auf Freibäder, ausgewiesene Badeseen oder die Strände an der Küste auszuweichen.