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Archive für April 2010
Haustierpark Werdum mit Streichelzoo
29.4.2010 von admin.
Seit der Steinzeit sind Haustier Begleiter der Menschen. Viele der Hunderte von Arten sind aber leider ziwschenzeitlich vom Aussterben bedroht.
Eine Reihe der seltenen und vom Aussterben bedrohten Haustierrassen sind neben den bekannten Haustierrassen im Haustierpark Werdum beheimatet.
Ausserdem gibt es dort einen Holzspielplatz, eine Teichanlage sowie einen Kräutergarten. Ganzjährige Öffnungszeiten. Eintritt für Kinder frei, mit NordseeServiceCard auch für Erwachsene.
Mehr Infos zum Werdumer Haustierpark
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Mit dem Urlauberbus durch ganz Ostfriesland und entlang der Nordseeküste für nur einen Euro
29.4.2010 von admin.
Der Urlauberbustarif in Verbindung mit Kurkarte, Nordsee-Service-Card oder Gästekarte von nur einem Euro je Richtung und Person gilt auf allen Buslinien im Verkehrsverbund Ems-Jade (Landkreise Aurich, Friesland, Leer und Wittmund sowie die Städte Emden und Wilhelmshaven) und des Landkreises Ammerland täglich ab 9:00 Uhr vom 15. März bis zum 31. Oktober.
Die Linienbussen fahren Sie zu den interessansten Ziele der Region: Von der Seehafenstadt Emden im Westen über die Strände und Sielhäfen im Norden, das Fehngebiet und das Zwischenahner Meer im Süden bis zur Nordseestadt Wilhelmshaven im Osten. Nicht zu vergessen die sehenswerten Städte wie Aurich, Leer, Wittmund, Wiesmoor und Jever im Herzen von Ostfriesland und Friesland.
Mehr Infos auf Urlauberbus.info
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Tierpark und Freizeitpark Jaderberg
28.4.2010 von admin.
Auf einer Fläche von rund 1,5 Hektar erwarten Sie im Freizeitpark Jaderberg verschiedene Kinderkarussells, Fahrattraktionen, Spielanlagen und unterhaltsame elektronische Theater. Auf einem großen Erweiterungsgelände sind hier Giraffenturm, Rundbootfahrt und mehr zu finden.
Familienfreundlichkeit hat im Jaderpark oberste Priorotät. Traurige Kinderaugen weil z. B. die Achterbahn oder Wildwasserbahn zu hoch ist soll es hier nicht geben. Das hier ein so bunter Mix entstanden ist wo jeder seinen Spaß finden kann ist den Erfahrungen im Schaustellergewerbe der Fam. Ludewigt zu verdanken.
Eine ehemals baufällige Scheune beinhaltet heute als Spielscheune ein Spiel- und Klettererlebnis für Kinder. Auf ca. 1800 qm finden sich Spiel-, Sport- und Klettergeräte für Kinder im Alter bis zu 12 Jahren. Sie ist das ganze Jahr geöffnet, gehört aber zum Freizeitpark Jaderberg.
Im ca. 5 ha grossen Parkteil leben 35 Säugetierarten, über 70 Vogelarten sowie einige Fische und Reptilien. Die Schützlinge wohnen im Tierpark in großen und möglichst artgerechten Gehegen.
Mehr Infos und Videos etc. auf jaderpark.de
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Fahrten mit der Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland von Norden nach Dornum
28.4.2010 von admin.
Die Strecke der Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland
ist das westliche Teilstück der ehemaligen Bahnlinie „Emden - Norden- Jever- Wilhelmshaven“ und liegt auf der ostfriesischen Halbinsel im äußersten Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland.
Es erwartet Sie eine 17 km lange beschauliche Fahrt durch eine abwechslungsreiche Landschaft: Im Bummelzugtempo geht es aus dem Norder Bahnhof heraus entlang des südöstlichen Stadtrandes. Der mitten im Lütetsburger Nordholz gelegene Haltepunkt Lütetsburg ist die erste Zwischenstation. Von hier ist es nur ein kurzer Fußweg bis zum Lütetsburger Schloßpark. Nur einige Bahnkilometer weiter ist man im historischen Marktflecken Hage, von wo es nach einem kurzen Zwischenhalt durch den Berumer Wald hinaus in die weite Marschenlandschaft geht. Nach dem Halt am Haltepunkt Westerende ist dann einige Kilometer weiter die alte „Herrlichkeit“ Dornum erreicht.
Der Verein Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland e.V. betreibt die Museumsbahn auf ausschließlich ehrenamtlicher Basis. Eisenbahnverkehrsunternehmer (EVU) und Eisenbahninfrastrukturunternehmer (EIU) im eisenbahnrechtlichen Sinne ist die Gemeinde Dornum, ohne selbst dabei aktiv in Erscheinung zu treten. Mit der Betriebsführung ist der MKO e.V. beauftragt. Eigentümer der 17 km langen Strecke sind die Anliegergemeinden, von denen die MKO e.V. die Bahnanlagen zur Durchführung des Betriebes gepachtet hat.
Neben der Organisation und Durchführung des Eisenbahnbetriebes warten die Mitglieder den Fuhrpark, restaurieren weitere Fahrzeuge für einen späteren Einsatz und bauen die eisenbahntechnische Sammlung des Museums weiter aus. Der Verein ist auch für die Instandhaltung der Gleisanlagen, sämtlicher dazugehörigen technischen Einrichtungen und die angemieteten Baulichkeiten, also der so genannten Infrastruktur verantwortlich.
Mehr Infos bei Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland e.V.
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Ostfriesenabitur - eine ganz besondere Auszeichnung
27.4.2010 von admin.
Das Ostfriesenabitur stammt ursprünglich aus der ostfriesischen Stadt Wittmund. Es wird dort seit 1978 als touristische Attraktion angeboten und hat nichts mit dem schulischen Abitur zu tun. Das Ostfriesenabitur setzt sich aus mehreren traditionellen kulturellen Bräuchen zusammen. In der Regel wird es von Touristen oder zugezogenen “Nicht-Ostfriesen” als eine Art Einbürgerungstest absolviert. Im Vordergrund der in etwa vierstündigen Veranstaltung steht hier der Spaß, und nebenbei lernt man einen Teil der ostfriesischen Kultur kennen. Voraussetzung ist leichtes und sportliches Schuhwerk, damit man im Freien an folgenden Disziplinen teilnehmen kann:
Plattdeutsch (mündliche Prüfung)
Straßenweitboßeln (Ostfriesischer Nationalsport, die weiteste Boßelkugel gewinnt)
Löffeltrunk (Herzhafter Schnaps aus einem Zinnlöffel getrunken)
Kuhmelken
Straßenzielboßeln (Ostfriesischer Nationalsport, mit Zielkegeln vergleichbar)
Bessensmieten (Strauchbesenwerfen)
Balkenlaufen (alternativ zum Padstockspringen)
Padstockspringen (Grabenüberquerung mithilfe eines langen Stabes)
In einer Gastwirtschaft finden danach die Fächer
Ostfrieslandkunde (schriftliche Prüfung nach einem Kurzvortrag)
Krabbenpulen (Granat aus der Nordsee)
Teetrinken (Teerunde mit ostfriesischer Teezeremonie)
statt.
Nach Beendigung aller Disziplinen und bestandener Prüfung wird ein Abiturzeugnis ausgestellt und zum Lohn gibt es ein Glas echt ostfriesische “Bohnensopp”, hergestellt nach echt ostfriesischer Tradition.
An dem touristischen Angebot in Wittmund ist in der Zeitschrift Ostfriesland-Journal kritisiert worden, es würden dabei „kulturgeschichtlich bedeutsame Alltagspraktiken einer Region aus lebendigen Kontexten gerissen und als Fragmente der Belustigung verkauft“.
Der damalige niedersächsische Wirtschaftsminister Philipp Rösler antwortete im Februar 2009 in einem Interview auf die Frage, ob er als „vollwertiger Niedersachse anerkannt“ werde sarkastisch: „Spätestens seit ich das Ostfriesenabitur gemacht habe“.
Nach Auskunft der Wittmunder Tourist-Information hat es bis 2007 innerhalb von 3 Jahrzehnten 150.000 Absolventen gegeben.
Quelle: Wikipedia
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Bosseln - der Ostfriesensport schlechthin. Urlauber nehmen am Gaestebosseln teil.
27.4.2010 von admin.
Für das Straßenboßeln wird eine relativ einfache Technik benötigt. Da die meisten Menschen kegeln können, ist es naheliegend, daß viele Menschen auch bosseln könnten. Sicherlich bedarf es aber häufigen Training (bzw. üben), um besser (sprich weiter und sicherer/genauer) zu bosseln.
Der Bosselsport hat sich aus dem Klootschiessen entwickelt. Zum einen brachte das Klootschiessen eine schwere Technik mit sich, die nicht von vielen beherrscht wurde. Und zum anderen wurde wahrscheinlich der Bosselsport als Ausgleichsspiel eingeführt, da mangels Frostwetter kein Klootschiessen durchgeführt werden konnte.
Das Boßeln bietet den Vorteil, daß man es auf vielen guten Nebenstraßen zu allen Jahreszeiten betreiben kann.
Wichtig ist, daß der Werfer die Beschaffenheit der Straß kennt. Weiß er, welche Gefälle sie hat, kann er sich darauf einstellen und dementsprechend werfen. Auch interessant für den Werfer kann sein, ob die Straße eine Berme (an die er werfen kann), oder eine Spurrille hat (in der er werfen kann).
Auf diese Beschaffenheiten achtet aber meistens der Anzeiger, der dem Werfer entsprechende Tips zuruft und entscheidet, auf welcher Seite der Straße der Werfer anzulaufen und wie er zu werfen hat.
Bei Wettkämpfen unterscheidet man zwischen Standkampf, bei dem immer von der gleichen Stelle abgeworfen wird, und den Wettkampft auf Strecke. Der Standkampf findet meistens bei Vereinsmeisterschaften, Preisbosseln, friesischen Mehrkampf ua statt. Der Wettkampft auf Strecke ist aber gebräuchlicher. Hierbei boßeln zwei Mannschaften gegeneinander. Auch bei Einzelmeisterschaften, die von den Kreis- und Landesverbänden durchgeführt werden, wird diese Art des Boßelns bevorzugt. Dabei hat jeder Werfer 10 Würfe, die er hintereinander auf einer Strecke wirft. Der Werfer, der nach Ablauf der 10 Würfe die meisten Meter erzielt hat, hat gewonnen.
Handelt es sich um ein Wettkampf zwischen zwei Bosselvereinen, so wird auf einer ca 7 km langen Strecke gebosselt. Hierbei sind vor dem Wettkampf dem Gegner evtl. Kugelaufnahmen, Wenden usw. bekannt zu machen, falls dieser um Auskunft nachsucht. Der Anlaufbeginn, der An- und Ablauf sowie der Abwurf und das Aufsetzen der Kugel hat innerhalb der Leitpfähle, Baumgrenzen und Grabengrenzen, die die Wurstrecke begrenzen, zu erfolgen. Als geworfen gilt die Kugel, wenn sie die Abwurstelle nach dem Wurf mehr als fünf Meter überschritten hat. Sollte der Abwurf nicht innerhalb der angegebenen Begrenzung erfolgen, so ist der Wurf ungültig und der nachfolgende Werfer muß wieder an der gleichen Stelle abwerfen. Der Gegner erhält einen Schoet.
Zum Ablauf eines Wettkampfes:
Geboßelt wird meistens auf Landstrassen. Der Anwurf erfolgt in jeder Gruppe vom Gastgeber, danach jeweils der Gast. Nach den Anwürfen beim Start erfolgen die weiteren Abwürfe an den Stellen, wo die Kugeln die größen Weiten erreicht haben, im rechten Winkel zur Wurfstrecke. Die jeweils zurückliegende Kugel wird im weiteren Verlauf zuerst geworfen. Gelingt es der zurückliegenden Mannschaft erneut nicht, an der gegnerischen Kugel vorbeizuwerfen, erhält der Gegner einen Schoet. Kugelaufnahmepunkte und die Wiederanwurfstellen sind zu markieren. Sobald die Kugel der zur Zeit führenden Gruppe vollständig die Wende- oder Zielmarkierung überschritten hat, darf die in Rückstand liegende Gruppe nicht mehr werfen. Bei der Wendemarkierung wird umgeholt, die Gruppen tauschen dann die Abwurfstellen.
Während der Ferienzeiten werden von den örtlichen Boßelvereinen für die Urlauber Gästeboßeln angeboten.
Quelle: bosseln-online
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Kleine Teekunde vom Teemuseum Norden
27.4.2010 von admin.
Schwarzer und grüner Tee wurden ursprünglich von der chinesischen oder der indischen Teepflanze gewonnen, heute ausschließlich aus Kreuzungen beider Grundsorten. Der Teestrauch kann je nach Sorte zwei bis zwanzig Meter hoch werden, in den Teegärten wird er aber für die handlichere Ernte stets auf ca. 1,20 m Höhe gehalten. Geerntet wird von den jungen Trieben jeweils die Spitze, die aus der Blattknospe und den beiden darunter befindlichen noch hellgrünen Blättern besteht. Die Blätter werden noch auf der Plantage weiterverarbeitet: Die Blätter müssen anwelken und werden dann sanft zerstoßen, rollen nennt das der Fachmann. Dabei wird die Blattstruktur aufgebrochen, die blatteigenen Enzyme verbinden sich mit dem Sauerstoff der Luft und es setzt ein Oxydationsprozeß ein. Bei dieser sogenannten Fermentation entstehen die Aromen, die später den Geschmack des Tassenaufgusses beeinflussen. Nach wenigen Stunden wird die Fermentation durch Hitzezufuhr abgebrochen, der Tee wird ein letztes Mal getrocknet und ist nun fertig zum Versand. Die Blätter, die grünen Tee ergeben sollen, werden sofort stark erhitzt und anschließend gerollt und getrocknet. So unterbleibt der Vorgang der Fermentation, der die Blätter schwarz einfärben würde. Der zerkleinerte und getrocknete Tee wird nun noch nach Blattgröße sortiert, verpackt und auf Teeauktionen verkauft. Im Bestimmungsland wird der Tee je nach Landesgeschmack noch aromatisiert oder es werden unterschiedliche Sorten zusammengemischt. Hierbei haben sich inzwischen lange Traditionen herausgebildet, die fest in den jeweiligen Teetrinkerregionen verwurzelt sind. Die Zusammenstellung von Tees unterschiedlicher Anbaugebiete zu einer ganz eigenen Geschmacksrichtung richtet sich heute nach den Vorlieben der Verbraucher. Dabei ist das Mischen eine Kunst für sich: Tee ist niemals gleich Tee und je nach Witterungseinfluß wird die Ernte vom gleichen Teestrauch jedes Jahr anders ausfallen. Damit der Teegenießer einen immer gleichen Geschmack in seiner Tasse vorfindet, muß ein hoher Aufwand betrieben werden: Aus vielen ähnlich schmeckenden Sorten muß ein Teetester jedes Jahr nach der neuen Ernte den für die Mischung typischen Geschmack neu zusammenstellen, eine Arbeit, die langjährige Erfahrung und höchste Konzentration erfordert. Ein angenehmer Nebeneffekt des Teemischens ist dabei, daß eine stets gleich bleibend hohe Qualität der verwendeten Teesorten garantiert ist. Guter Tee ist die Grundlage jeder Teekultur, die sich in Europa seit dem frühen 18. Jahrhundert herausgebildet hat. Bei einem Gang durch das Museum werden Sie ihre ganze Vielfalt kennenlernen.
Text: Teemuseum Norden
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Kunst-Halle Emden, Stiftung Henri + Eske Nannen, Schenkung von Otto van de Loo
27.4.2010 von admin.
1986 baute der „Stern”-Gründer Henri Nannen in seiner Heimatstadt Emden ein Haus für seine Sammlung der Kunst des 20. Jahrhunderts. Sammelleidenschaft ließ eine umfangreiche Kollektion von ganz eigenem Profil entstehen. Sammlung und Ausstellungstätigkeit machten die Kunsthalle in Emden zu einem beliebten Ziel für Kunstfreunde aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Der deutsche Expressionismus und die Malerei der Neuen Sachlichkeit bilden das Herzstück der Sammlungs- Bestände. Zu den Glanzstücken der Sammlung zählen Arbeiten der „Brücke”-Künstler Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff, Pechstein, Mueller und Nolde, aus dem Kreis des „Blauen Reiters” von Jawlensky, Münter, Marc und Macke sowie Gemälde von Beckmann, Feininger, Kokoschka, Rohlfs, Hofer, Radziwill und Modersohn-Becker. Im zeitgenössischen Bereich sind neben einer einmaligen Auswahl russischer Kunst der „Glasnost”-Zeit, realistische Positionen und Werke der sogenannten Neuen Wilden vertrete Hervorzuheben sind etwa die Künstler Hödicke, Zimmer, Richter, Damisch, Altmeppen sowie der Russe Kantor. Die Kunsthalle in Emden hat eine Zusammenarbeit begründet mit der Sammlung der Familie Wiebe, die ihre Sammlung über die Kunsthalle in Emden Zwecken der Forschung und Volksbildung nutzbar macht.
Der Münchner Galerist und Sammler Otto van de Loo gab durch die großzügige Schenkung seiner hochkarätigen Kunstsammlung den entscheidenden Anstoß zur Erweiterung der Kunsthalle. Mit den Werken der Schenkung erfährt die Sammlung der Kunsthalle in Emden eine kongeniale Erweiterung in die Zeit nach 1945. HP Zimmer - sowie wichtige Künstler Die „Pilot”- Galerie Otto van de Loo war seit 1957 ein international wichtiges Forum und Refugium für unkonventionelle künstlerische Positionen, die aus heutiger Sicht die Malerei der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt haben. Insbesondere gehören Arbeiten der Künstler der Gruppe CoBrA wie Jorn, Appel, Constant, Alechinsky, die Mitglieder der Künstlergruppe SPUR - Fischer, Prem, Sturm und des internationalen Informel wie Tàpies, Saura und Schumacher zur Schenkung Otto van de Loo. Doch auch Künstler der jüngeren Generation wie Arnulf Rainer, Miriam Cahn oder Gunter Damisch sind mit wichtigen Werken vertreten.
Texte: Kunsthalle Emden
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Schiefer Turm von Suurhusen im Guinessbuch der Rekorde als schiefster Turm der Welt
27.4.2010 von admin.

Bildquelle: Helmut Brunken / pixelio.de
Der schiefe Turm von Suurhusen ist ein Kirchturm im ostfriesischen Ort Suurhusen, Gemeinde Hinte, der als schiefster Turm der Welt gilt. Er gehört zur Kirche der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Suurhusen-Marienwehr.
Bei einer Höhe von 27,37 Metern hat der Turm am Dachfirst einen Überhang von 2,47 Metern, was einer Neigung von 5,19 Grad entspricht.
Der Kirchturm wurde im Jahr 1450 an die seit Mitte des 13. Jahrhunderts existierende und zuvor turmlose Kirche mit einer Grundfläche von 32 × 9,35 Metern angebaut. Er wurde auf einem Fundament aus Eichenstämmen errichtet.
1885 wurde erstmals bemerkt, dass sich der Kirchturm zur Seite neigte. Aufgrund der Entwässerung der umliegenden Ländereien sank der Grundwasserspiegel ab, was dazu führte, dass die bisher im Grundwasser konservierten Eichenstämme zu modern begannen.
1917 musste während des Ersten Weltkrieges die Glocke aus der westlichen Schallöffnung gegen eine Entschädigungszahlung von 4.570 Mark abgegeben werden.
Um 1925 ergaben verschiedene Messungen einen Überhang des Turms um 1,13 m. Deshalb wurde 1926 als Entlastungsmaßnahme der 12 Meter hohe Dachreiter entfernt. Dennoch neigte sich der Turm weiter. Bereits 1929 war ein Überhang von 1,15 m festzustellen. 1939 betrug er bereits 1,74 m und erhöhte sich bis zum Jahr 1996 auf 2,47 m.
1975 wurde die Kirche für die Öffentlichkeit gesperrt. Die Orgel wurde verkauft und das Gebäude gegen das Betreten gesichert. 1982 wurde der Turm größtenteils in Privatinitiative gesichert. Das Fundament wurde freigelegt und mit Beton und Stahl verfüllt. 1985 wurde am 14. Oktober die Kirche bei einem Festgottesdienst erneut eingeweiht. 1989 wurden weitere Sicherungsmaßnahmen ausgeführt, da der Turm trotz der Sicherungsmaßnahmen von 1982 weiter absank. Seit Mitte der 1990er Jahre gilt das Absinken des Turmes als aufgehalten. Heute wird die Kirche an Festtagen zu Gottesdiensten genutzt.
Der schiefe Turm von Suurhusen wird als schiefster Turm der Welt im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet. Er ist schiefer als der Schiefe Turm von Pisa. Mehr als 10.000 Touristen pilgern jährlich zu dem roten Backsteingebäude.
Mehr Infos unter Kirche Suurhusen
Quelle: wikipedia
Geschrieben in Kirchen in Ostfriesland, Erlebenswertes Ostfriesland, Ostfriesland | Comments Off
Nordsee Wellness Oase im Nessmersiel Sturmfrei Wellnessurlaub pur
27.4.2010 von admin.
Die Nordsee Wellness Oase im Freizeit- und Familiencenter Nessmersiel Sturmfrei ist der Garant für einen erholsamen Nordsee Wellness Urlaub. Neben verschiedenen Saunen werden hier auch Haman und Rasul, Thalassoanwendungen und die verschiedenstens Massagetechniken durchgeführt.
Der Fitnessbereich verfügt über moderne Trainigsgeräte und einen ausgestatteten Gymnastikraum. Im Nassbereich wird u. a. bei Seniorenreisen an die Nordsee Wassergymnastik mit zertifizierten Übungsleitern angeboten.
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