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Kletterwald Aurich

In einem wunderbaren Mischwald mit 140 Jahre alten Douglasien in Aurich befindet sich der Kraxelmaxel Kletterwald.
In sieben Parcours geht es in Höhen zwischen vier und elf Metern über insgesamt neunundfünfzig Stationen durch den Wald. Hier kann über Drahtseile balanciert, mal richtig Schlitten gefahren, wie Münchhausen auf der Kugel geritten, einem Drachen tief in die Augen geblickt oder durch ein Spinnennetz geklettert werden. Dabei lässt sich auch der herrliche Naturwald geniessen. Wer nicht klettert kann das Geschehen von unten beobachten.
Kalte Getränke, Eis oder Kaffee werden angeboten. An Picknicktischen lässt sich nach dem Klettern über das Erlebte klönen.
Für die Kleineren gibt es einen öffentlichen Kinderspielplatz.

6. Störtebeker-Freilichtspiele 2011 „Gotts Fründ un allerwelts Feind“

Störtebeker Festspiele Marienhafe

Nach erfolgreichen Störtebeker-Aufführungen wie „De See gifft, de See nimmt“ oder „Free as de See und Freesen“ finden 2011 die 6. Störtebeker Freilichtspiele statt. Autor Dieter Jorschik stellt ein ereignisreiches Stück zusammen und versetzt den Zuschauer 600 Jahre zurück in die Vergangenheit, als die Liekedeler (Piraten) und ihr berühmter Anführer Klaus Störtebeker ihr Unwesen in der Region Marienhafe getrieben haben. Auf dem geschichtsträchtigen Marktplatz von Marienhafe tummeln, kämpfen und feiern die Piraten und Einwohner und bieten dem Publikum spannende Unterhaltung und aktionsreiche Szenen!

Termine/Preise:
25./26./28./29. Juni und 1./2./3./5./6./7./8./10./11./12./14./15./16./19./20./22. Juli 2011

Jeweils Beginn um 20.30 Uhr, Einlass ab 20.00 Uhr. Mit Sitzplatzreservierungen.

p.P. 18,00 Euro
Kinder (6-14 J.): € 8
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.php-project.de/stoertebeker/

oder:

Touristinformation Brookmerland
Tel: 04934 - 81224
E-Mail: touristinfo(at)marienhafe.de

Landesmuseum Emden: Schein oder Wirklichkeit? Realismus in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts

Das Ostfriesische Landesmuseum Emden präsentiert im Frühjahr und Sommer 2010 eine im Nordwesten einmalige Sonderausstellung mit Werken aus dem „Goldenen Zeitalter“ der niederländischen Malerei.
„Schein oder Wirklichkeit? Realismus in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts“ ist eine der drei Hauptausstellungen der kulturellen Veranstaltungsreihe „Abenteuer Wirklichkeit“, die in diesem Jahr Ostfriesland beherrscht. Nach der Trompe l’oeil-Ausstellung der Kunsthalle Wilhelmshaven und der Realismus-Ausstellung der Kunsthalle Emden rückt nun das Ostfriesische Landesmuseum Emden ins Zentrum des ostfriesischen Kulturangebots.
Auf rund 500 Quadratmetern werden mehr als 80 Gemälde so bedeutender Maler wie Jan Steen, Willem Kalf oder Samuel van Hoogstraten ausgestellt. Die niederländischen Meister setzten mit ihren technisch und ästhetisch meisterhaften Werken neue Maßstäbe in der Kunst und gelten als Wegbereiter des modernen Realismus.
Präsentiert werden unter anderem namhafte Leihgaben aus großen öffentlichen Sammlungen wie zum Beispiel in Hamburg, Schwerin, Berlin, Karlsruhe, Bonn oder Groningen. Darunter sind Meisterwerke, die erstmals seit Jahren ausgestellt werden. Hinzu kommen Kunstwerke aus zwei privaten Sammlungen – Werke also, die nur ausnahmsweise der Öffentlichkeit zugänglich sind. In ihrer Breite, ihrem Facettenreichtum und ihrer Qualität ist diese Zusammenstellung niederländischer Meisterwerke in Ostfriesland einmalig. Auch für Kenner der niederländischen Kunst gibt es viel Neues zu entdecken.
Die Werke zeigen Alltagsdarstellungen, Landschaften, Tierbilder, Interieurs und Stillleben und beeindrucken durch eine wirklichkeitsnahe Schilderung. Der Betrachter sieht perspektivisch hoch komplizierte Räume, fotografisch genau wiedergegebene Materialien, täuschend echt wirkende Spiegelungen, Lichter und Schatten, Illusionen von Nah und Fern. Höhepunkte sind illusionistische Kunststücke, die mit der wiedergegebenen und künstlerischen Realität spielen. Gemälde dieser Art lassen fast vergessen, dass alles nur Farbe und Bindemittel auf Holz oder Leinwand ist.

Bei näherem Hinsehen offenbart sich eine weitere Realität jenseits der Bildebene. Alltagszenen und Naturabbildungen werden durch optische oder inhaltliche Widersprüche neu interpretiert. Viele der vordergründig eindeutigen Alltagsszenen enthalten in einer symbolischen Bildersprache „versteckte“ Botschaften zu Themen wie Tugend und Laster. So warnt die auf den ersten Blick fröhliche Wirtshausszene von Hendrick Martensz. Sorgh vor der Verschwendung von Lebenszeit. Die „schlafende Frau“ von Jacob Duck ist nicht von der Arbeit müde; die Kinder sind sich selbst überlassen. Der harmlos anmutende „Besuch des Arztes“ von Hoogstraten stellt bei näherem Hinsehen eine Szene aus einer zeittypischen Burleske dar. Und was sagt uns Petrus Staverenus’ junge Frau mit den Schellfischen wirklich?
Mit Schein oder Wirklichkeit? thematisiert das Ostfriesische Landesmuseum Emden die seit dem 16. Jahrhundert bestehende enge geschichtliche und kulturelle Verbindung zwischen Nordwestdeutschland und den Niederlanden. Dieser Blick über die Landesgrenzen hinaus ist charakteristisch für das kunst- und kulturgeschichtliche Angebot des Hauses. In einer umfassenden Sammlung von Zeitzeugnissen werden hier die Geschichte und die Identität der gesamten Ostfriesischen Halbinsel lebendig. Dies umfasst neben der bekannten Emder Rüstkammer mit seinem beeindruckenden Bestand niederländischer Radschlosspistolen die Moorleiche „Mann von Bernuthsfeld“, das Emder Silberkabinett sowie eine bedeutende Sammlung von Gemälden, die ebenfalls zum Teil in der Ausstellung Schein oder Wirklichkeit? zu sehen sind.
Wesentlich bei der Ausgestaltung von Schein oder Wirklichkeit? war die Prämisse, dass Kunst auch Spaß machen darf. So wurde die Abteilung Museumspädagogik von Anfang an mit einbezogen. Im Ergebnis bieten verschiedene interaktive Elemente und begleitende Veranstaltungen die Möglichkeit, sich das Thema in Teilen spielerisch zu erschließen. Unter anderem können Stillleben nachgestellt, Anamorphosen gebaut sowie eine Camera obscura von innen besichtigt werden. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben kostenlosen Eintritt.
Die Ausstellung Schein oder Wirklichkeit? wird großzügig von der BARD-Gruppe sowie vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Stadt Emden gefördert. Sie ist Teil des von der Ostfriesischen Landschaft organisierten Kulturthemenjahres „Abenteuer Wirklichkeit“ und steht unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff.
Es erscheinen ein Begleitband zur Ausstellung und ein Kunstbuch für Kinder und Familien.

Die Blütenroute des Nordens

Blumen und Blüten sind im Nordwesten Deutschlands ein wesentlicher Bestandteil der Landschaft. Die Gartenkultur ist mit seinen verschiedenen Ausprägungen weit verbreitet und hat seine Faszination über die Jahrhunderte nicht verloren sondern erlebt gerade eine Renaissance.

Aus diesem Grunde haben sich die verschiedenen “blumigen” Institutionen zur “Blütenroute des Nordens” zusammengefunden, um das Genießen der Blüten des Nordens in seiner Vielfalt auf einer “Route” erleben zu können. Dabei sind die Parklandschaft des Ammerlandes mit seinen weiten Wiesen und Wallhecken und die Fehnlandschaft Ostfrieslands und des Emslandes mit seinen Kanälen, Wieken und Moor ein besonderer Rahmen für diese Blütenroute. Ergänzt um Attraktionen wie Schiffsfahrten auf dem Zwischenahner Meer, Draisinentouren und und und.

Erleben Sie die blumigen Sehenswürdigkeiten wie den größten Rhododendronpark Deutschlands, die Gartenschau in Bad Zwischenahn, der Park der Gärten, mit ihren über 40 Mustergärten und einmaligen Pflanzensammlungen oder im blumigen Wiesmoor die Blumenhalle, mit dem neuen Gartenpark und einer geführten Gärtnereibesichtigungsfahrt in der über 350 ha großen Gärtnereianlage, die Rosen- und Fuchsiensammlung sowie dem einzigen Rosarium im Nordwesten Deutschlands in Wilhelmshaven mit seinen üppigen Formen und Farben. Zur Abrundung des Programms besuchen Sie die Papenburger Orchideenfarm mit einem Besuchsgewächshaus und den begehbaren Barockgarten auf dem historischen “Gut Altenkamp” mit seinen über 200 Jahre alten Taxushecken.

Alles zusammen eine einmalige Tour rund um die Blüten, als ganzes Paket oder als einzelnes Tagesausflugsziel. Jede Etappe dieser Blütenroute ist eine ganz besondere “Blüte” des Nordens.

Der Garten der Skulpturen

Inmitten des Harlingerlandes liegt in Ruhe und Beschaulichkeit das Warfendorf Funnix mit seiner 800 Jahre alten Backsteinkirche. Direkt gegenüber befindet sich als Gesamtkunstwerk der Skulpturengarten des Stahlplastikers Leo Wübbena.

Der Garten präsentiert während der Sommermonate neben dem Bestand der Sammlung namhafter Stahlbildhauer der zeitgenössischen Szene eine KUNSTAUSSTELLUNG mit jährlich wechselnden internationalen Künstlern.

Gartenschau in Bad Zwischenahn

Im Herzen der malerischen Parklandschaft des Ammerlandes liegt das Gartenkulturzentrum Niedersachsen - Park der Gärten - die Gartenschau in Bad Zwischenahn.

Es ist ein besonderer Park. Information und Inspiration finden Sie in

· über 40 Themengärten
· über 30 Sortimente und Sammlungen
· und den vielfältigen Beiträgen und Sonderflächen.

Ein abwechslungsreicher Veranstaltungsreigen rankt sich alljährlich im Park der Gärten rund um Gartenkultur und Kultur im Garten.

Nationalpark Wattenmeer jetzt grenzenlos im Internet

02.08.2010 | Seit heute sind die drei deutschen Wattenmeer-Nationalparks und -Biosphärenreservate auf einer gemeinsamen Internetseite erreichbar. Unter www.nationalpark-wattenmeer.de erhalten Interessierte vielfältige Eindrücke vom Wattenmeer, regionale und überregionale Informationen.

Für den Nutzer der Wattenmeer-Website ist es zunächst einmal zweitrangig, ob er sein Wissen über das Watt oder den Austernfischer aus Hamburg, Niedersachsen oder Schleswig-Holstein bezieht. Auch wenn Nationalparks jeweils einem Bundesland und einer eigenen Verwaltungsbehörde zugeordnet sind: Natur kennt keine politischen Grenzen. Deshalb arbeiten die drei Großschutzgebiete schon seit Jahren in verschiedenen Aufgabenbereichen intensiv zusammen. “Ein gemeinsamer Internetauftritt ist nur ein weiterer konsequenter Schritt auf dem Weg unserer engen und erfolgreichen Zusammenarbeit “, freuen sich die Leiter der drei Nationalparkverwaltungen Klaus Janke (Hamburg), Peter Südbeck (Niedersachsen) und Detlef Hansen (Schleswig-Holstein).

Schon bisher war die Homepage eines der wichtigsten Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit der Schutzgebiete: im vergangenen Jahr wurden über eine Millionen Zugriffe auf die Webseiten der drei Nationalparks registriert. Die Anerkennung großer Teile des Wattenmeeres als Weltnaturerbe hatte diese Zahlen noch steigen lassen. Damit stiegen auch die inhaltlichen Anforderungen an die Homepage.

Mit der neuen Website treten die drei Wattenmeer-Parks nun auch in der virtuellen Welt im einheitlichen Erscheinungsbild der Nationalen Naturlandschaften auf. Bislang waren die individuellen Internetauftritte an das jeweilige Design des Bundeslandes gebunden. Um die Idee und den Bekanntheitsgrad der deutschen Großschutzgebiete zu stärken, war es sinnvoll, unter das neue gestalterische Dach der Nationalen Naturlandschaften umzuziehen.

Wie bei jedem Umzug, wurde der Relaunch zum Aufräumen genutzt. Die in über zehn Jahren auf den bisherigen Websites eingepflegten Inhalte wurden gesichtet, überarbeitet, aussortiert und durch Aktuelles ergänzt. Die neue Basis berücksichtigt häufig gestellte Anfragen. Sie soll weiter ausgebaut werden und sukzessive auch in englischer Sprache verfügbar sein. Anregungen und konstruktive Kritik der Nutzer sind ausdrücklich erwünscht.

Die gestalterische und technische Umsetzung erfolgte durch die Hamburger Agentur zweimalschwarzerkater (www.2xsk.de), die sich gegen sechs Mitbewerber durchgesetzt hatte.

Ostfriesland Tipps für Entdeckertouren an der frischen Luft

Ostfriesland, 30.07.2010 | Ostfriesland ist bekannt für seine weite Landschaft, das Wattenmeer und die Moorgebiete. Viele Ziele – auch abseits der bekannten Wege – bieten sich besonders im August und September an, entdeckt zu werden. Zu verschiedenen Terminen werden noch Nationalpark-Erlebnisfahrten nach Spiekeroog mit Inselaufenthalt inklusive Besuch der Seehundsbänke und Schaufischfang angeboten. Geführte Moorwanderungen mit anschließender Tee- und Kuchenpause in der „Kleinen Moorkneipe“ finden im Bockhorner Moor statt. Das Moormuseum in Moordorf zeugt vom harten Leben der ersten Siedler, die das Land entwässerten und fruchtbar machten. Paddel- und Pedaltouren ermöglichen es, die Tier- und Pflanzenwelt Ostfrieslands aus nächster Nähe zu erleben. Beliebt ist auch ein Besuch in der Seehundaufzuchtstation in Norddeich, in der man zweimal täglich die Tierfütterung beobachten kann. Termine und Kurzurlaubs-Vorschläge sind in der Natur-Rubrik auf www.ostfriesland.de oder unter Tel. 04 91 / 91 96 96 64 zu bekommen.

Stetiger Anstieg auf der Beliebtheitsskala der Reisenden in Deutschland

Hannover, 15.07.2010 | Die Touristiker im Reiseland Niedersachsen können optimistisch in die Zukunft blicken: Eine von der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN) beauftragte Studie zur Bewertung der niedersächsischen Reiseregionen innerhalb Deutschlands zeigt, dass die Nordsee, die Lüneburger Heide und der Harz von insgesamt 79 zu den zwölf bekanntesten deutschen Reisegebieten zählen (Destination Brand 09). Der Harz gehört dabei zu den vier bekanntesten Mittelgebirgen in Deutschland.

Auch auf der Beliebtheitsskala steht Niedersachsen bei den deutschen Reisenden ganz weit oben. Harz, Ostfriesland und Nordsee heben sich für die Befragten deutlich von anderen Regionen ab und gehören damit zu den 20 einzigartigsten Reiselandschaften Deutschlands. Dabei steht die Nordsee vor allen anderen deutschen Küstenzielen an erster Stelle. Dazu empfinden 72 Prozent bei einem Nordseeurlaub ihre Reisebedürfnisse erfüllt – keine andere Region in Deutschland konnte dieses positive Ergebnis erzielen. Ebenso punktet die Nordsee beim Qualitätsempfinden der Befragten: Die Mehrheit meint, die Region bietet die beste Qualität unter allen deutschen Küstenziele – noch vor der Ostsee, Rügen und Sylt. Im gesamtdeutschen Ranking liegt die Nordsee auf Platz zwei hinter Bayern.

Die Studie der TMN weist zudem die Regionen auf, in die bestimmte Zielgruppen am liebsten reisen. Familien mit Kindern verbringen ihren Urlaub sehr gerne im Harz, in der Lüneburger Heide, in Ostfriesland oder an der Nordsee. Bei längeren Aufenthalten wählen sie auch das Osnabrücker Land als Urlaubsziel. Die deutschen Mittelgebirgsregionen liegen bei den „Best Agern“ – Personen über 50 Jahren – vorne im Rennen. Hier kann sich der Harz hervorragend hinter dem Bayerischen Wald und dem Schwarzwald an dritter Stelle positionieren. „Mit diesen Ergebnissen sind wir sehr zufrieden“, meint Carolin Ruh, Geschäftsführerin der TMN. „Wir freuen uns, dass sich Niedersachsen in Zeiten starker Konkurrenz gut behauptet und zu den führenden Urlaubsdestinationen in Deutschland gehört. Trotzdem möchten wir uns auf diesen Ergebnissen nicht ausruhen, sondern unsere starke Position im Deutschlandtourismus weiter festigen und ausbauen.“

Nordsee Pferderennen auf der Pferderennbahn Jaderennbahn in Hooksiel

Pferderennbahn
Bildquelle: Dietmar Meinert / pixelio.de

Ziel des Hooksieler Rennvereins war und ist es bis heute, Einheimischen und Urlaubsgästen erfolgreichen und spannenden Pferderennsport auf einer eigenen Rennbahn zu zeigen. Als ländlicher Verein legt der Hooksieler Rennverein besonderen Wert darauf, dass das Pferd im Mittelpunkt des Geschehens steht. Die Förderung des Rennsports, Trab- und Galopprennen als Zuchtleistungsprüfungen und somit insgesamt als kulturhistorische Aufgabe bestimmen das Leitbild des Vereins.

Seit 1993 werden regelmäßig 4 Renntage, zeitweise sogar 5 Renntage im Jahr angeboten. Lediglich 1997 konnten die planmäßigen Renntage nicht eingehalten werden. Zwei Stunden vor dem ersten Start auf der Jaderennbahn erging ein solcher Wolkenbruch, dass die Rennbahn die Wassermassen nicht aufnehmen konnte. Um langfristig das Geläuf zu sichern und die nächsten Renntage nicht zu gefährden, musste der Renntag abgesagt werden. Dieser Ausfall blieb zum Glück der einzige Renntag, der in den vergangenen 29 Jahren abgesagt werden musste. Dank der hervorragenden Qualität der Rennbahn und der Drainage des Grasgeläufs, konnten “normale” Sommerregen die Befahrbarkeit der Bahn nicht gefährden.

Doch auch für das Wohl der Zuschauer hat der Rennverein sich immer wieder Neuerungen einfallen lassen und Verbesserungen durchgeführt. Neben einer vollständigen gastronomischen Versorgung, wurde auf der Deichseite eine einzigartige Naturtribüne errichtet, die den Zuschauern einen Blick über den vollständigen Rundkurs der Bahn ermöglicht.

Heute sind die Hooksieler Renntage ein fester Bestandteil im kulturellen und sportlichen Leben der Gemeinde Wangerland und der gesamten Region Nord-West-Deutschlands. Der Hooksieler Rennverein hat in den vergangenen 29 Jahren seines Bestehens viel bewegt und viel erreicht. Nicht nur für den Verein, sondern vor allem für den Pferderennsport und die Popularität der ländlichen Rennbahnen insgesamt.

Neben dem sportlichen Aspekt haben die Hooksieler Renntage einen besonderen gesellschaftlichen und erheblichen wirtschaftlichen Stellenwert erreicht, den 1981 noch niemand zu erhoffen wagte. Viele Urlaubsgäste planen ihren Aufenthalt an der Küste nach den Terminen der Renntage.