34. Schlickschlittenrennen „Wältmeisterschaft“ am 19. August in Krummhörn-Upleward

Was dem Kölner sein Karneval, ist dem Ostfriesen sein Schlickschlittenrennen – Der Karneval im Watt lockt jährlich tausende Zuschauer und Teilnehmer aus ganz Deutschland und den europäischen Nachbarländern an.

Jedes Jahr lädt die Touristik GmbH Krummhörn-Greetsiel und die Gemeinde Krummhörn in Kooperation mit der „Wattolümpiade“ in Brunsbüttel zur Schlickschlittenrennen „Wältmeisterschaft“ am Deich vor Upleward mit vielen verschiedenen Disziplinen ein. Traten früher die Fischer mit den Schlickschlitten den Kampf gegen die Gezeiten an, gewinnt heute die schnellste und die am besten kostümierte Mannschaft im Watt.

Seit Anfang des Jahres konnten sich die Mannschaften und „Wattleten“ in den Wettbewerben/Disziplinen Wattfußball (Herren/gemischt), Aalsprint, Watt`n Achter, Schlickschlittenrennen Wältmeisterschaft und – ganz neu – Wattziehen anmelden. Erstmals können sogar Einzelläufer starten. Das Organisationsteam erfreut sich dieses Jahr über eine sehr starke Beteiligung seitens der Watthleten. Sämtliche Wettbewerbe, bis auf Wattfußball der Damen sowie der Einzellauf „Schnellster Schlickschlittenfahrer“ sind bereits vollständig ausgebucht. Erwartet werden über 200 Sportler.

Seit sechs Jahren hat die Schlickschlittenrennen Wältmeisterschaft und der Kooperationspartner Wattolümpiade Brunsbüttel das gemeinsame Motto „Schmutziger Sport für eine saubere Sache“. Der Reinerlös wird als Spende an den „Elternverein für krebskranke Kinder Ostfriesland e.V.“ und an die „Niedersächsische Krebsgesellschaft e.V.“ übergeben. Weiterhin wird erstmalig im Rahmen dieser Veranstaltung eine Typisierungsmaßnahme durch die Organisation „Leukin“ durchgeführt.

Moderiert werden alle Wattspiele und die Schlickschlittenrennen „Wältmeisterschaft“ durch Frank Baumann, Bürgermeister der Gemeinde Krummhörn.
Abgerundet wird diese Veranstaltung, die um 13:00 Uhr beginnt, mit einem bunten Rahmenprogramm, viel Musik und einigen Kinderaktionen am Deich.
Um ca. 14 Uhr werden die „Watthleten“ in der Wattarena vorgestellt und laufen am Deich ein. Den Anfang machen die Wattspiele mit den spannenden Wettbewerben „Wattfußball“, „Aalsprint“ und „schnellster Schlickschlittenfahrer“. Im Anschluss beginnt die Schlickschlittenrennen „Wältmeisterschaft“. Hierbei messen sich die Mannschaften im Sprint, Reusenlauf und Staffellauf. Abschließend folgen die Disziplinen „Watt´n Achter“, „Wattziehen“. Abgeschlossen wird der sportliche Teil mit dem Wattfußball der Damen, sowie den Finalspielen der Herren. Das ausgefallenste Kostüm erhält einen gesonderten Preis.

Große Verlosung: Wie schon in den letzten Jahren wird auch 2017 über die Eintrittskarten (freiwillige Spende der Besucher) ein hochwertiger Strandkorb verlost. Die Eintrittsgelder kommen der „Niedersächsischen Krebsgesellschaft e.V.“ und dem „Elternverein für krebskranke Kinder Ostfriesland e.V.“ zugute.
Zum Abschluss der Veranstaltung steigt von 19 bis 21 Uhr am Trockenstrand eine kleine Party mit der Live-Band „The Butlers“.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.schlickschlittenrennen.de.

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Das gab’s noch nie: Eine Busfahrt in die Zukunft, die ein wenig an die Vergangenheit erinnert – und doch völlig anders ist: Eine Bustour durch Ostfriesland zu einigen der Schauplätze des „Friesischen Infernos“. Am Sonnabend, 16. September 2017, kann man sich auf diese abenteuerliche Reise begeben. Um 10.15 Uhr geht es im „Tatort Taraxacum“ in Leer los.

Das Konzept ähnelt den beliebten „Kriminellen Bustouren“ – kein Wunder, schließlich hat Autor Peter Gerdes diese Veranstaltungsform selbst entwickelt. „Der wesentliche Unterschied besteht in dem Buch, das den Anlass liefert“, sagt Gerdes: „,Friesisches Inferno‘ ist nur ganz am Rande ein Krimi. Vor allem ist es Phantastischer Roman, der ausmalt, wie es in unserer Heimat nach einem totalen Zusammenbruch der Zivilisation weitergehen könnte.“

Weit hergeholt? Das findet Gerdes nicht. „Die politischen Verhältnisse sind in den letzten Jahren sehr viel instabiler geworden – von den USA über die Türkei und den Nahen Osten bis nach Nordkorea. Auch in Europa gärt es. Die Vorstellung, dass ein Funke dieses Pulverfass zur Explosion bringen könnte, ist absolut naheliegend.“ Was den Autor dabei besonders interessiert: „Wie geht es anschließend weiter? Denn ein großer Knall ist ja niemals das wirkliche Ende.“

Im „Friesischen Inferno“ ist die Friesische Halbinsel fünfzig Jahre nach dem Chaos durch eine verstrahlte Todeszone vom Rest der Welt isoliert. Die dezimierte Bevölkerung kämpft mit allen Mitteln ums Überleben. Neue Häuptlinge versuchen sich zu etablieren, aber auch religiöse Fanatiker und andere Gruppen mit unterschiedlichen Vorstellungen mischen mit. Mitten drin die Romanhelden Helm und Gander, die einen Entführer verfolgen und dessen Opfer befreien wollen. Bei ihren Versuchen, Ansätze von Recht und Gesetz neu einzuführen, stoßen sie überall auf Widerstand …

Eins gibt der Autor offen zu: „Es macht einen Riesenspaß, sich solch eine Welt auszudenken, ohne den Regeln der Realität unterworfen zu sein.“ Natürlich kommt die Action dabei nicht zu kurz: „Fast in jeder Szene geht’s zur Sache. So etwas ist in einem Krimi eher selten.“

Die Bustour am 16. September beginnt um 10.15 Uhr im „Tatort Taraxacum“ mit Tee und Krintstuut, dazu gibt es die erste kurze Lesung vom Inferno-Autor. Um 11 Uhr startet der Bus. Wohin es geht? Das wird noch nicht verraten! Angesteuert werden einige der Orte, an denen das „Friesische Inferno“ spielt. Die Teilnehmer erwartet unterwegs die eine oder andere Überraschung. Um 14 Uhr ist der Bus zurück in Leer, rechtzeitig zum stärkenden Mahl im „Tatort Taraxacum“. Karten gibt es genau dort – oder unter der E-Mail buchhandlung@tatort-taraxacum.de.

Ostfriesische Krimitage

Zum Jubiläum etwas ganz Besonders bieten – das war die Absicht des Krimitage-Organisationsteams unter Leitung des Leeraner Autors Peter Gerdes. Das ist voll und ganz gelungen. Und zwar gleich dreifach. Die 10. Ostfriesischen Krimitage, das größte Literaturfestival der gesamten Nordwest-Region (27.10. bis 20.11.2017), präsentieren den 1. Ostfriesischen Krimipreis, den 1. Ostfriesischen Krimi-Slam – und erstmals Lesungen des internationalen Thriller-Stars Simon Beckett (Sheffield/England).

„Auf diesen Coup sind wir besonders stolz!“, freut sich Gerdes, der zusammen mit seinem Autoren-Kolleginnen und -Kollegen Birgit Rutenberg, Volker Feldkamp und Wolfgang Santjer das Programm mit insgesamt 37 einzelnen Events erarbeitet hat. Einfach war es nicht, Bestseller-Autor Beckett, dessen Bücher bisher in 29 Sprachen übersetzt und über sieben Millionen Mal verkauft wurden, nach Ostfriesland zu lotsen. „Veranstalter im ganzen deutschsprachigen Raum bis hin nach Österreich rissen sich um die Termine seiner Tournee“, so Gerdes: „Zwischenzeitlich schien kaum noch Hoffnung zu bestehen. Dann aber hat sich Beckett entschlossen, eigens für uns ein zweites Mal nach Deutschland zu fliegen.“

Die Beckett-Lesungen bilden den Abschluss der Krimitage und finden am 19.11. (Aurich, Stadthalle) und 20.11. (Leer, Kulturspeicher) statt. Moderation, Simultanübersetzung und deutschsprachige Lesung übernimmt Margarete von Schwarzkopf, die sich als Literaturspezialistin des NDR einen Namen gemacht hat.

Gegründet wurden die Krimitage 1999, also vor 18 Jahren; seither finden sie alle zwei Jahre statt. Anfangs waren es sechs Veranstaltungen an einem verlängerten Wochenende in Leer. Von Mal zu Mal aber wurde das Festival ausgeweitet, räumlich über ganz Ostfriesland, zeitlich über mehr als zwei Wochen. Trotzdem kam es aufgrund der Fülle der Veranstaltungen immer zu Überschneidungen; bis zu sechs Lesungen mussten am selben Abend stattfinden. „Um das zu vermeiden, haben wir den Festival-Zeitraum noch einmal verlängert. Jetzt sind es dreieinhalb Wochen“, so Gerdes. Parallelveranstaltungen sind trotzdem nicht zu vermeiden: „Aber nicht mehr als drei pro Abend.“

Wichtigste Motivation, das Festival zu begründen und über all die Jahre so viel Organisationsarbeit zu investieren, war, die ostfriesische Kriminalliteratur zu fördern und Ostfriesland als spannende Krimi-Region deutschlandweit ins Bewusstsein zu rücken. „Dieser Plan ist vollständig aufgegangen“, kann Gerdes feststellen: „Fast schon zu gut, wenn man sich anschaut, welche Schwemme an Ostfriesland-Krimis es gerade in den letzten Jahren gegeben hat.“ Mission erfüllt also – aber kein Grund, jetzt aufzuhören: „In Zukunft werden wir unser Augenmerk noch stärker als bisher auf die Qualität richten.“

Diesem Ziel dient auch der 1. Ostfriesische Krimipreis, an dem sich 78 Profi- und Amateur-Autoren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum beteiligt haben. Die drei besten Stories wurden von einer Jury ausgesucht; am Freitag, 10. November, trägt Tatort-Schauspieler Joe Bausch diese Texte, die außer den Juroren und Lektoren noch niemand kennt, in der Emder Nordseehalle live vor. Das Publikum entscheidet dann, wer den Krimipreis bekommt. Sandra Lüpkes moderiert, interviewt und präsentiert den Sammelband „Feinste Friesenmorde“ mit den 22 besten Texten des Wettbewerbs, die „Söhne des Nordens“ sorgen für den musikalischen Rahmen.

Mit dem „Krimi-Slam“, einem absoluten Novum, beginnen die Krimitage am Freitag, 27. Oktober. Auch hier wird auf offener Bühne ein Wettstreit um einen Preis ausgetragen – allerdings von den Verfassern selbst. Jeweils etwa die Hälfte der Teilnehmer kommt aus dem Lager der Autoren, die andere aus dem der Slammer. Das Publikum entscheidet, wer am Ende die Nase vorn hat. Moderation und Showteil besorgen die Impro-Schauspieler Jürgen Boese und Jan Mattenheimer.

Dass auch Deutschlands erfolgreichster Krimi-Autor, Klaus-Peter Wolf aus Norden, mit von der Partie ist, versteht sich von selbst. Gleich dreimal präsentiert er seine neuesten Werke, jeweils musikalisch unterstützt von Bettina Göschl und „Komplizen“: in Leer, Aurich und Wittmund, jeweils in den Räumen der örtlichen Sparkasse. Die Ostfriesischen Sparkassen sind auch Hauptsponsor der Krimitage. „Ohne ihre Unterstützung hätten wir das alles nicht geschafft“, betont Gerdes.

Welche weiteren Highlights das Programm bietet, kann unter www.krimitage.de, www.leda-verlag.de oder auf Facebook unter „Ostfriesische Krimitage“ nachgeschaut werden. Dort finden sich auch Hinweise zu Preisen und Kartenvorverkauf. Außerdem wird in den kommenden Wochen wieder ein Krimitage-Flyer mit allen Detailinformationen verteilt.

In Spätsommer und Herbst ist ein Nordseeurlaub besonders reizvoll

Einer der ganz besonderen Vorteile des Älterwerdens ist die Tatsache, dass man mit der Urlaubsplanung nicht mehr an die Schulferien gebunden ist. Frei und unabhängig kann man die ruhigeren Zeiten in den beliebten Urlaubsorten und die oft günstigeren Nebensaisonpreise nutzen – zum Beispiel im Nordseeheilbad Bensersiel. Gerade in Spätsommer und Herbst zeigt sich die Natur hier oft noch einmal in ihrer ganzen Schönheit, mit milden Tagen, erfrischenden Winden und einer noch sommerwarmen Nordsee.

Auf Tour in der Natur

Gemütlich und geschützt in den Strandkorb gekuschelt, genießt man in aller Ruhe die warmen Strahlen der Spätsommersonne und bekommt dann vielleicht noch Lust auf ein Abtauchen in den spritzigen Wellen. Ziehen diese sich bei Ebbe zurück, lockt das Watt zu ausgiebigen Erkundungsgängen. Bei langen Spaziergängen oder Radtouren den Deich entlang lässt man sich den frischen Wind um die Nase wehen und genießt den weiten Blick und das besondere Licht. Speziell für Zweiradfreunde bietet der beliebte Urlaubsort vom 3. bis 8. September 2017 außerdem eine Fahrradwoche mit täglichen geführten Touren zu den reizvollsten Orten der Küstenregion. Die Länge der Strecken reicht dabei von 12 bis 70 Kilometer, sodass für jeden Anspruch etwas dabei ist. Wer keinen eigenen Drahtesel mitbringt, findet bei den Verleihstationen im Ort das passende Gefährt. Mehr Informationen und ein Programm zum Download gibt es unter www.bensersiel.de.

Gesundheit und Wellness

Neben gesunder Bewegung im Freien warten unter dem Dach der Nordseetherme auch zahlreiche Wellness- und Fitness-Angebote auf gesundheitsbewusste Best Ager. So findet sich auf der Fitnessfläche für jeden Muskel das passende Gerät, und bei Kursangeboten wie dem 50+ FitnessTreff stehen erfahrene Trainer mit Rat und Tat jedem zur Seite. Im Meerwasserbecken werden beim Bewegungstraining Muskeln und Gelenke sanft mobilisiert. Zum abschließenden Relaxen bieten sich die Sauna oder der Wellnessbereich mit Massagen, Ayurveda- und Kosmetikbehandlungen an.

Zum UNESCO Weltnaturerbe-Geburtstag des Wattenmeeres nach Juist

Vor sieben Jahren wurde das deutsch-niederländische Wattenmeer aufgrund seiner Einzigartigkeit von der UNESCO in die Liste der Weltnaturerbestätten aufgenommen. Juist liegt mitten drin im Wattemeer und an kaum einem anderen Ort fühlt man sich näher dran an der Weltnatur als hier.
Anlässlich des Geburtstags des Wattenmeeres gibt es auf Juist vom 25. auf den 26. Juni nun zum ersten Mal die Gelegenheit, eine Nacht auf dem Deich direkt unter dem Juister Firmament zu verbringen, ringsherum nichts als die unberührten Natur- und Vogelwelt. Geschlafen wird, wenn überhaupt, auf einfachen Feldbetten, denn schließlich möchte man nichts verpassen.

Im Rhythmus der Gezeiten verändert sich das Watt ständig: abwechselnd Land und Meer, Stille und Sturm, strahlende Sonne und undurchdringlicher Nebel, geheimnisvolles Wattknistern und Orkanböen: das einzig Stete im Watt ist der Wandel.

Es bietet einen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen, die sich den zum Teil extremen Bedingungen angepasst haben. Wattwürmer und Muschelarten tummeln sich im Schlick und es ist ein wichtiges Rastgebiet für die Zugvögel, die sich hier im Herbst ausruhen dürfen.

Am 25. Juni 2017 treffen sich die Teilnehmer um 20:30 Uhr am Nationalpark-Haus Juist. Dort startet das Abenteuer mit einem Abendspaziergang, gespickt mit spannenden Geschichten rund um die Nordsee und Juist. Dann werden die Feldbetten am Deich zusammen aufgebaut und die Nacht kann beginnen. Am nächsten Morgen stärkt ein leckeres BIO-Frühstück vom Juister Bio-Hotel AnNatur und nach Abbau der Schlafplätze beginnt die circa zweieinhalbstündige Wattwanderung. Es gibt Menschen die sagen dass nur, wer einmal gefühlt hat, wie der weiche Meeresboden langsam zwischen den Zehen hindurchquirlt, wirklich angekommen ist auf Juist.

Verabschiedet wird sich anschließend im Nationalpark-Haus und wer danach ein richtiges Bett braucht, kann das zuvor über die Kurverwaltung buchen.

Preis pro Teilnehmer für Übernachtung und Programm: 95,00 Euro.

Herbsturlaub zwischen Meer und Moor

Viel Platz zum Durchatmen, keine Wartezeiten auf Termine für Thalasso und Co., Natur pur und trotz Nachsaison ein rundes Veranstaltungsprogramm für die ganze Familie – das erwartet Urlauber im Herbst an der Küste Niedersachsens. Neben Strand und See hat vor allem das Dornumerland, vis-a-vis zu den ostfriesischen Inseln, jetzt eine Menge zu bieten.

Verwöhnen und genießen

Das Nordseebad Dornumersiel ist als geprüfter Thalasso-Standort zertifiziert. Hier wird die heilsame Wirkung von Salz und Meer gezielt für die Gesundheit der Gäste eingesetzt, bei Packungen, Peelings und Massagen. Im Therapie- und Wohlfühlzentrum kann man einzelne Bausteine buchen oder gleich eine ganz Woche Wellnessurlaub. Mehr dazu unter www.dornumerland.de. Wer tief durchatmen möchte, macht einen Besuch im Inhalationshaus. Die Sole darin hat eine beruhigende Wirkung auf gereizte Atemwege. Natürlich ist auch ein langer Spaziergang am Meer und Deich entlang eine Wohltat für Körper und Geist. Im Rhythmus der Wellen, mit Rückenwind und den Rufen der Möwen. Zur Stärkung zwischendurch gibt es ein Fischbrötchen am Hafen oder eine echt ostfriesische Teezeremonie.

Entdecken und erleben

Im Binnenland entpuppt sich das Dornumerland als Paradies für Radler und Wanderer. Hier liegt das „Ewige Meer“, Deutschlands größter Hochmoorsee. Um ihn herum führt ein Holzbohlenweg, der gleichzeitig Lehrpfad ist. Schautafeln erklären genau, welche seltenen Tier- und Pflanzenarten sich dort entdecken lassen. Das gut ausgebaute Radwegenetz verläuft durch malerische Dörfer mit Bauernhöfen, vorbei an Wiesen und Feldern. Vom 14. bis 22. Oktober 2017 dreht sich an der niedersächsischen Nordseeküste bei den Zugvogeltagen alles um die fliegenden Gäste. Tausende machen hier im Wattenmeer Station, darunter Pfuhlschnepfen, Alpenstrandläufer und andere Watvögel.

Spaß für Groß und Klein

Kinder kommen im Doroness-Kids-Klub auf ihre Kosten, etwa bei den Motto-Tagen wie Eisköniginnentag, Piraten- oder Minions-Tag. Zu den Highlights gehört außerdem das Laternenbasteln für den großen Umzug beim Herbst- und Lichterfest am 25. Oktober. Nicht nur die Kleinen haben ihren Spaß auf den Drachenwiesen von Neßmersiel und Dornumersiel – dort ist viel Platz, um die Lenkdrachen durch den frischen Seewind sausen zu lassen. Tipp: Unbedingt einen Abstecher ins Nationalpark-Haus einplanen und an einer der zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen, zum Beispiel an einer Wanderung entlang der Wattkante. Weitere Tipps und Termine unter www.nationalparkhaus-wattenmeer.de/nationalpark-haus-dornumersiel

Ostfriesland – Uralubsland für alle

Wattwanderungen mit dem Wattmobil, Parks für alle Sinne, tiergestützte Angebote für Kinder: In Ostfriesland findet jeder Urlauber ein Angebot, das zu seinen Wünschen und Anforderungen passt. Die Neuauflage des Katalogs „Ostfriesland – Urlaub für Alle“, die im Mai 2017 von der Ostfriesland Tourismus GmbH herausgegeben wurde, präsentiert Angebote für Menschen mit Geh-, Hör- oder Seheinschränkungen. Erstmals werden hierbei Anbieter, die sich nach dem bundesweiten Erhebungs- und Zertifizierungssystem „Reisen für Alle“ zertifiziert haben, umfangreich dargestellt. Damit auch Familien mit Kindern und ältere Menschen ihren Urlaub ohne Barrieren genießen können, werden zudem Betriebe vorgestellt, die besonders kinderfreundlich sind oder einen großen Wert auf Service und Komfort legen.

Anhand der Kapitel Natur, Kultur, Aktiv und Wasser werden zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in der Region präsentiert. Neu dabei sind unter anderem die barrierefreien Angelplätze, Gästeführungen für Alle und Mehrgenerationen-Strandkörbe. Ein umfangreicher Serviceteil gibt praktische Tipps zu allen Schritten der Reiseplanung: von der An- und Abreise über Informationsmöglichkeiten bis hin zu Ansprechpartnern vor Ort. In dem Kapitel Unterkünfte findet der Gast eine Auswahl barrierefreier Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze.

Der Katalog „Ostfriesland – Urlaub für Alle“ kann kostenfrei unter www.ostfriesland.de, urlaub@ostfriesland.de oder 04 91 / 91 96 96 60 bestellt werden.

Sommer an der Nordsee

Dieser Sommer verspricht heiß zu werden. Das ist keine Wettervorhersage sondern ein Versprechen an alle Beachboys und -girls, Hochleistungs-Chiller und Party-Löwen. Open-Air-Konzerte direkt am Wasser, entspannte Abende im Liegestuhl angesagter Strandbars und (House-)Boot-Partys. An lauen Sommerabenden lässt sich all das hervorragend mit einem kühlen Getränk und einer herrlichen Aussicht auf die Nordsee erleben. Und wenn es mal länger dauert? Dann zieht die ganze Meute unters Sternenzelt.

Weicher Sand unter den Füßen, wärmende Sonnenstrahlen auf der Haut und ein sanfter Wind sortiert die Frisuren der Sonnenanbeter. Passend dazu hat sich entlang der niedersächsischen Nordsee eine Reihe von Lokalitäten etabliert, in denen sich der Sommer mit allen Sinnen genießen lässt. Hinter der freundlichen Lässigkeit der Bedienungen, der naturnahen, rustikalen Einrichtungen und einer kreativen Getränke- und Speisenauswahl stecken gut durchdachte Konzepte, viel gastronomischer Aufwand und überraschende, liebevoll platzierte Details. So bekommen Cocktails und Co. eine ganz besondere Note. Selbst das Feierabendbier schmeckt mit nackten Füßen im Sand, dem Hintern im Liegestuhl und dem Blick auf das Meer irgendwie besser.

Life is better at the beach!

Das dachten sich wohl auch die Inhaber der Weissen Düne auf Norderney, des Sonnendecks in Dangast und des Panorama Restaurants 8 Grad Ost in Schillig. Sie alle zogen mit ihren Bars in Richtung Nordsee, direkt in den feinen Sand. Weniger sandig, weil direkt auf der Promenade, sind Diggers Strandbar auf Wangerooge oder die Sandbank in Bremerhaven. Auch das Le Patron in Wilhelmshaven zeigt sich im Sommer gern luftig locker mit großer Terrasse und Blick auf die Nordsee. Ob Spaziergänger oder Hochleistungs-Chiller, Badenixen und Wassermänner, hier findet jeder seine persönliche Ruhezone.

Heißer Sommer mit Temperaturen bis zu 90° C

Seit ein paar Jahren liegen die Strandsaunen an Niedersachsens Nordsee voll im Trend. Auf Borkum schauen die Saunagäste durch zwei große Bullaugen über den Strand auf die Nordsee. Zum Entspannen gibt es eine große Terrasse sowie einen Ruheraum. Die Crew der Strandsauna Borkum verwöhnt ihre Gäste nicht nur mit verschiedenen Aufgüssen im Saunabereich, sondern auch mit einem gastronomischen Angebot. Am Strand von Hooksiel schwitzen die Gäste in einem umgebauten Zirkuswagen. Abkühlung nach dem Saunagang bietet die Nordsee. Ruhe finden Gäste im Strandkorb auf der Wiese oder im Ruhewagen nebenan. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten kann die Strandsauna auch privat gemietet werden. Auf Norderney sorgen gleich zwei Panoramasaunen für Wohlfühltemperaturen und fruchtige Aufgüsse. >Strandsaunen im Überblick.

Auf einer Wellenlänge

Irgendwann in diesem Sommer sollte man den Hintern aber aus dem Strandkorb oder von der Sonnenliege bekommen. Denn ein Nordseeurlaub ist die Gelegenheit, um jene Bretter zu erklimmen, die für Wassersportler die Welt bedeuten. In sogenannten Wind- und Kitesurf-Camps kann über mehrere Tage hinweg intensiv und an der Seite eines erfahrenen Lehrers trainiert werden. Das beste daran: Die Kurs-Pakete enthalten die Übernachtungen direkt auf dem Gelände der Surf-Schule sowie die Ausrüstung. Die Nordsee Academy im Wangerland bietet bis Oktober für Jugendliche und Erwachsene Wind- und Kitesurf-Camps an. Wer nur mal schnuppern möchte, bucht das Wochenend-Camp. Um die Grundlagen zu erlernen und ein wenig Sicherheit auf dem Brett zu gewinnen, empfiehlt sich jedoch der 5-tägige Intensiv-Kurs. Im Preis enthalten ist hier sogar die Verpflegung.

Auch die Surfschule in Norddeich bietet 5-tägige Kite-Camps. Die Teilnehmer kommen in der WattLodge unter – auf Wunsch in einer Surfer-Suite inklusive Frühstück oder im Indoor-Zeltlager.

Die Surfschule Windloop in Neuharlingersiel bietet das Kite-Camp mit der Unterbringung auf dem nahegelegenen Campingplatz an. Die Teilnehmer müssen weder Zelt noch Schlafmatte mitbringen. Die Verpflegung ist hier allerdings nicht dabei.

Es lohnt sich in jedem Fall die Angebote genau zu vergleichen. Eines haben jedoch alle Surfschulen gemeinsam: Das Training in kleinen Gruppen, die gut geschulten Lehrer und die lockere Stimmung machen Lust darauf, sich auf den Nordseewellen auszutoben. Alle Wind- und Kitesurfschulen bieten ein umfangreiches Wassersportangebot. Eigenen sich die Windverhältnisse mal nicht zum Kiten, geht´s zum Stand-Up-Paddeling.

Ebenso windunabhängig können Anfänger und Profis die Wasser-Ski und Wakeboard-Anlagen in Hooksiel und in Otterndorf testen. Die Hooksieler Ski-Terassen bieten beispielsweise sonntags ein Brunch-Buffet. Gut gestärkt und nach einer kurzen Einweisung geht es auf die „Piste“. Erfahrene Boarder testen ihre Fähigkeiten auf dem Parcours. Anfänger probieren zunächt die hindernisfreie Runde.

Die Inhaber des Wakegarden in Otterndorf versprechen jedem einen Kick. Eine Besonderheit der Anlage ist die Möglichkeit des intensiven Kiteboard-Trainings, bei dem die Teilnehmer über Funk angelernt werden. Mit Bar und Trapez werden Anfänger in die Anlage eingeklinkt und können im moderaten Tempo ihre Runden drehen.

Wer nach einem Tag auf dem Wasser noch Kraft in den Beinen hat, genießt eine der Open-Air-Veranstaltung mit guter Musik und kühlen Getränken.

Freiluft-Sause: hier gibt es was auf die Ohren

Vom 26. bis 30. Juli feiern Insulaner und Gäste die summertime@norderney. Neben Sport- und Spaßveranstaltungen rocken die Band Silbermond und Mark Forster auf der großen Bühne direkt am Strand.

Am 19. August spielen Bosse, Söhne Mannheims und Yvonne Catterfeld beim Pumpwerk Open Air im Park des Wilhelmshavener Kultur- und Veranstaltungszentrums. Zwischen den Bäumen, umringt von einer großzügigen Grünanlage können sich Gäste auf der großen Wiese niederlassen oder direkt vor der Bühne das Tanzbein schwingen.

Sommerliche House- und Techno-Beats gibt es an Board der MS KOI. Im Juni und Juli nimmt das Schiff partyhungrige Landratten auf einem vier- bis fünfstündigen Törn hinaus auf die Nordsee mit. Unter dem Titel „Dance del mar“ und „Cruise del mar“ geht das Tanz-Boot in diesem Jahr in Bremerhaven, Wilhelmshaven, Cuxhaven sowie auf den Inseln Borkum und Langeoog vor Anker. Karten können online unter www.vorverkäufer.de bestellt oder bei den Partnern vor Ort gekauft werden. Das Mindestalter ist 18 Jahre.

„Kriminelle Hafenrund-fahrten“ in Leer und Emden

Hochspannung auf dem Wasser: Auch in diesem Sommer bietet Krimi-Autor Peter Gerdes wieder seine „Kriminellen Hafenrundfahrten“ in Leer und Emden an. Acht Touren sind es insgesamt; fünfmal geht es am Sonnabend mit der „Koralle“ durch den Leeraner Hafen, dreimal legt die „Schreyershoek“ freitags im Emder Ratsdelft zur „Kriminellen Hafen- und Grachten-Tour“ ab.

Die Termine in Leer: 15. Juli, 29. Juli, 12. August, 26. August und 9. September. Abfahrt ist jeweils um 17.15 Uhr an der Leeraner Rathausbrücke. Karten gibt es für 16,- Euro (incl. 2 Euro Verzehrgutschein für das Restaurant „Tatort Taraxacum“) unter Tel. 0491 / 912 262 86, unter E-Mail buchhandlung@tatort-taraxacum.de oder direkt in der Krimibuchhandlung in der Altstadt von Leer (Rathausstraße 23).

Die Termine in Emden: 14. Juli, 11. August und 08. September. Abfahrt ist jeweils um 16.30 Uhr im Ratsdelft. Karten gibt es für 15,- Euro entweder bei der AG „EMS“, Tel. 01805 / 180 182, E-Mail info@ag-ems.de, oder bei der Tourist-Information Emden, Tel. 04921 / 97400, E-Mail info@emden-touristik.de

Unterwegs gibt es nicht nur eine Menge zu sehen, sondern auch viel Spannendes zu hören. Peter Gerdes, ein geübter und versierter Vorleser und Unterhalter, trägt während der Fahrt Kurzkrimis und Romanauszüge vor, die einen direkten Bezug zwischen der unmittelbaren Umgebung und der Handlung seiner Texte herstellen. Dabei kommt der Humor nicht zu kurz; bei den bisherigen Touren gab es immer eine Menge zu lachen.

Natürlich hat Gerdes auch Neues zu bieten. So sind in diesem Jahr bereits zwei neue Bücher von ihm erschienen: Zum einen „Ostfriesen morden anders“, eine Sammlung von Kurzkrimis, die für den Einsatz bei solchen Events wie maßgeschneidert erscheint – was sie natürlich auch ist. Und zum anderen „Friesisches Inferno“, Roman Nummer 15 des gebürtigen Emders, der seit 25 Jahren in Leer lebt und arbeitet. Dieses Werk ist das bisher actionreichste des Autors und enthält u.a. Szenen, die am (und im) Emder wie auch Leeraner Hafen spielen.

Heiraten in Ostfriesland

Leichtfüßig läuft sie auf dem Sand, die Sonne lacht am Himmel, die Möwen kreischen und ihr Schleier weht im Wind. Das Lachen auf ihrem Gesicht zeigt, dass es genau die richtige Entscheidung war direkt am Strand in Ostfriesland den schönsten Tag ihres Lebens zu verbringen.

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen und den vielen Blumen kommen die Frühlingsgefühle hoch und bei vielen auch der Moment die Hochzeit des Lebens zu planen. Ostfriesland bietet den angehenden Eheleuten viele außergewöhnliche Hochzeitslocations an: In maritimer Atmosphäre kann man sich auf Schiffen, am Strand und auch auf Leuchttürmen ganz romantisch das Ja-Wort geben. Wer es hingegen typisch ostfriesisch und gemütlich mag, der ist in den Mühlen, historischen Gebäuden und urigen Bauernhäuser Ostfrieslands genau richtig. Für alle Prinzessinnen und Prinzen gibt es zahlreiche Burgen und Schlösser in Ostfriesland, die sich in wunderbare Hochzeitslocation umwandeln lassen. Die Natur- und Blumenliebhaber kommen in den ostfriesischen Parks und Gärten auf ihre Kosten. Die Auswahl in Ostfriesland ist vielfältig und bietet für jeden Geschmack das Richtige.

Die Hochzeit wird im ganzen Lande mit verschiedenen Traditionen verbunden. Zu diesen zählen zum Beispiel der Polterabend, das Brautstraußwerfen und das Tragen der Braut über die Türschwelle in den eigenen vier Wänden. Damit die Hochzeit typisch ostfriesisch wird, also eben ganz besünners, gibt es noch weitere Traditionen zu beachten. Da wäre zum einen das Klöttern während des Festessens. Die Gäste schellen mit dem Besteck an ihre Gläser und fordern so das frisch vermählte Ehepaar zu einem Kuss auf. Nach dem Kuss hört das Klirren schlagartig auf. Dieser Appell wiederholt sich mehrfach am Abend. Um die Mitternachtszeit versammeln sich alle Gäste auf der Tanzfläche und stimmen mit einem romantischen Lied zum „Schleiertanz“ an. Der Schleier der Braut wird von männlichen Gästen über das tanzende Brautpaar gehalten. Sobald das Lied zu Ende ist versuchen die darum versammelten Gäste ein Stück des Schleiers zu erlangen. Wer das größte Stück erwischt, besitzt nicht nur ein Andenken an die Hochzeit, sondern lässt auch erahnen, wer sich als nächstes „trauen“ wird. Zum Ende des Hochzeitfests ist es Zeit für einen letzten Tanz am Abend – den „Kerzentanz“. Das Brautpaar eröffnet diesen in mitten der Tanzfläche und die Gäste versammeln sich in einem Sitzkreis drum herum. Leuchtende Teelichter werden liebevoll auf einem großen Tablett hergerichtet und finden im Mittelpunkt der Tanzfläche Platz. Nach und nach stoßen dann die Eltern und Schwiegereltern zum Tanz dazu, bis das letzte Lied des Abends das ostfriesische Hochzeitsfest abschließt.