Thalasso-Urlaub an der Nordsee

Im Winter haben Erkältungen Hochkonjunktur. Gegen die lästigen Infekte, verbunden mit Husten, Schnupfen und Halsweh, gibt es keine Impfung und keine Medizin: Unser Immunsystem muss alleine mit den Viren fertig werden. Aber man kann es dabei unterstützen. Eine der wirksamsten Methoden ist Abhärtung. “Hervorragend dafür geeignet ist das Reizklima an der winterlichen Nordsee”, weiß Sebastian Kentler, Leiter des BadeWerk im Thalasso-Nordseeheilbad Neuharlingersiel. Der beliebte Urlaubsort Neuharlingersiel bietet deshalb das Thalasso-Arrangement “Fit durch den Winter” an, bei dem unter anderem mit täglichen Klima-Exkursionen die Immunabwehr gestärkt werden soll. Unter www.neuharlingersiel.de gibt es mehr Informationen.

Klima-Exkursionen am Strand

Vom 28. Januar bis zum 4. Februar 2017 geht es dabei fünfmal in Begleitung eines Klimatherapeuten an den Strand, um den Körper mit langsam steigender Intensität Kältereizen auszusetzen. “Ein Ziel könnte sein, am Ende der Woche hüfttief in der kühlen Nordsee zu stehen”, erklärt Kentler. So wird – natürlich unter Beachtung der persönlichen Grenzen – mit einfachen Mitteln die Immunabwehr gestärkt. Denn setzt man sich leicht bekleidet Wetter, Wind und Wasser aus, ruft das im Organismus eine Reaktion hervor. Die Gefäße verengen sich, um die Wärmeabgabe zu stoppen, die Muskeln zittern, um Wärme zu produzieren, eine Gänsehaut bildet sich, um das “Fell” aufzustellen. Kurz: Der Körper tut alles zur Regulation seiner Temperatur. Und diese Mechanismen lassen sich trainieren. Je öfter man sich gezielt der Kälte aussetzt, desto besser kommt der Körper damit klar. Dazu kann das Immunsystem von der Abhärtungstherapie profitieren und Erkältungsviren und Co. besser abwehren.

Baden, bummeln, durchatmen

Neben den frostigen Ausflügen gibt es in dem ostfriesischen Fischerdorf natürlich noch mehr zu erleben. So gehören ein Besuch des Meerwasserhallenbads und der Sauna im BadeWerk zum Programm, ebenso eine gemütliche Teezeremonie und eine Naturschlick-Packung mit Dampfbad, der sogenannte “Schlick-Dampfer”. Rund um den lebendigen Kutterfischerhafen, das Zentrum des Ortes, lässt es sich gemütlich bummeln, gucken und einkehren. Und nicht zuletzt warten Strand, Deich und Watt darauf, bei langen, erholsamen Spaziergängen erkundet zu werden. Hier kann man Weite, Natur und Einsamkeit genießen und mal wieder so richtig durchatmen.

Kutterregatta in Neuharlingersiel 22. – 24. Juli 2017

Wenn Krabbenkutterkapitän Georg Peters seine “Medusa” liebevoll blitzblank putzt und vom Bug bis zum Heck mit farbigen Wimpeln behängt, ist das ein sicheres Zeichen: Die alljährliche Kutterregatta im Fischerdorf Neuharlingersiel an der Nordsee steht bevor. Dann kämpfen Peters und seine Kollegen mit ihren prächtig geschmückten Schiffen um das “Blaue Band von Neuharlingersiel”, während im Hafen ausgiebig gefeiert wird. Und in diesem Jahr fällt der bunte Saisonhöhepunkt noch eine Nummer größer aus als sonst, denn das traditionelle Rennen findet zum 50. Mal statt.

Die Regatta an Bord des Lieblingskutters erleben

Vom 22. bis zum 24. Juli heißt es “Die See ruft!”. Einheimische, Urlauber und Tagesgäste können über den maritimen Schausteller-Markt am Hafen bummeln, bei der Krabbenpul-Meisterschaft antreten, den Seemannsliedern des Shantychors lauschen oder beim großen Open-Air-Konzert am Samstagabend bis in die Nacht hinein feiern. Im Mittelpunkt des Wochenendes stehen aber die Schiffe: Neben den Kuttern der örtlichen Krabbenfischer laden am Freitag beim “Open-Ship” auch moderne und historische Kutter aus anderen Häfen und Ländern zum Staunen ein. Gerne zeigen dann Peters und seine Kollegen, wie Garnelen gefangen, sortiert und in den an Bord befindlichen Krabbenkesseln verarbeitet werden. Technikfans bekommen Fragen zu Motor, Navigationsgerät und Echolot beantwortet. Am Samstag können Besucher beim Kutterkorso mit in See stechen, und auch den Höhepunkt des Wochenendes, die eigentliche Regatta am Sonntag, kann man direkt an Bord seines Lieblingskutters erleben. Unter www.neuharlingersiel.de gibt es das gesamte Programm.

Relaxen inklusive

Rund um die große Party finden Gäste in Neuharlingersiel aber auch Ruhe und Entspannung, etwa beim Baden, Wattwandern oder beim “Chillen” am Strand. Die Reiseredaktion des Verbraucherportals Ratgeberzentrale.de beispielsweise empfiehlt den Besuch des Wellnesszentrums “Badewerk” für eine Runde Schwitzen in der Kuttersauna oder eine Wellness-Packung mit dem wohltuenden, mineralreichen Naturschlick der Region.

In Dornumersiel finden Nordseefans Ferienunterkünfte mit Meerblick

Eine kurze Auszeit zu zweit, mitten im Grünen, ganz dicht an der Nordsee und ohne viel Gepäck – wer bei diesem Gedanken in Ferienlaune gerät, ist an der Küste Ostfrieslands goldrichtig. Denn dort, im Dornumerland, warten auf Campingfans ganz besondere Unterkünfte: gemütlich-nostalgische Wagen aus Holz, wie sie früher Schäfern als Schlafstatt dienten. Außerdem urige Zirkuswagen, die genug Komfort bieten, um dem Alltag für ein paar Tage ganz entspannt zu entfliehen.

Camping in der ersten Reihe

Der “Campingplatz am Nordseestrand” in Dornumersiel gehört zu den schönsten an der Küste, denn er liegt direkt am Meer, eingebettet zwischen Deich und Wiesen. Neben großzügigen Flächen für Wohnwagen und Zelte stehen dort seit kurzem mehrere Schäfer- und Pipo-Wagen als Mietunterkünfte bereit. “Wir sind ganz überrascht, dass die Wagen so gut ankommen”, sagt Marlene Heyken vom Tourismuszentrum der Gemeinde Dornum. “Die Gäste sind hin und weg von den nostalgischen Schlafplätzen mitten in der Natur.” In den kleineren Schäferwagen werden Sitzbänke und Tisch am Abend zum Bett umgebaut, es gibt eine kleine Teeküche, einen Kleiderschrank und eine eigene Terrasse. Die Pipo-Wagen sind größer und komfortabler mit Doppelbett und separatem WC. Durch eine Doppelflügeltür gelangt man in den großzügigen Wohnraum mit Sofa, Tisch und Stühlen. Auch Küchenblock, Spüle und Kochfelder sind vorhanden. “Gerade bei gutem Wetter lohnt es sich, den Grill einzupacken und auf der Terrasse zu brutzeln”, weiß Marlene Heyken. Wer mehr Platz zum Kochen möchte, nutzt einfach die moderne Küche in den Gemeinschafträumen des Campingplatzes. Weitere Informationen rund um die besonderen Unterkünfte gibt es unter www.campingplatz-am-nordseestrand.de

Die Region entspannt erkunden

Der Strand liegt zwar buchstäblich vor der Haustür, es lohnt sich aber auch, den Kurzurlaub für einen Ausflug ins Binnenland zu nutzen, etwa in die mittelalterliche Stadt Dornum, in das Naturschutzgebiet “Ewiges Meer” oder zu einer der Mühlen der Region. Wer vom Meer nicht genug bekommen kann, setzt für einen Tagestrip über auf die Inseln Baltrum oder Langeoog, macht eine Wattwanderung oder geht auf Watt’n-Safari mit dem Kutter. Weitere Tipps zu Ausflügen und Unterkünften hat das Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de unter www.rgz24.de/Camping-Nordsee zusammengefasst.

Carolinensiel-Harlesiel: Kleine Auszeit inmitten des vorweihnachtlichen Trubels

Ein böiger Wind treibt die Wolken über den Deich. Obwohl es an manchen Tagen kaum richtig hell zu werden scheint, bummeln Pärchen, Familien und ganze Gruppen vom Museumshafen in Carolinensiel über die “Harle-Promenade” bis in den Außenhafen Harlesiel und lassen sich die steife Brise um die Nase wehen. Das Nordseebad mit seinen drei Häfen ist gerade in der Weihnachtszeit eine Reise wert: Carolinensiel-Harlesiel erstrahlt vom 1. Advent bis ins neue Jahr hinein in hellem Lichterglanz.

Wo der Weihnachtsbaum schwimmt und der Nikolaus im Hafen anlegt

Ganz dem Meer verbunden, schmücken die Carolinensieler ihren Weihnachtsbaum auf dem Wasser – mitten im Museumshafen. Und pünktlich zum Wintermarkt am ersten Adventssamstag werden die Lichter des schwimmenden Weihnachtsbaums zum ersten Mal entzündet. Dann können es die kleinen Gäste kaum erwarten, bis der Nikolaus am Nachmittag endlich mit seinem Schiff, dem Raddampfer Concordia II, anlegt, um sie mit kleinen Geschenken zu überraschen. Das weihnachtliche Ambiente, die gesunde Nordseeluft und die typisch ostfriesische Küche – mit frischem Fisch, Deichlamm, deftigem Grünkohl oder Snirtje-Braten – sind wie geschaffen für eine Auszeit inmitten des vorweihnachtlichen Trubels. Attraktive Arrangements für die Winter- und Weihnachtszeit gibt es unter www.carolinensiel.de.

Friesisches Verwöhnprogramm

Carolinensiel-Harlesiel steht für Erholung und Entspannung auf ostfriesische Art – gerade in der kalten Jahreszeit. Ob ein Bad in der berühmten Stutenmilch, Relaxen in der Sauna, Hot-Stone- und Kräuterstempel-Massage oder Nordseeschlickpackung – in der Cliner Quelle findet jeder das passende Verwöhnprogramm. Am Nachmittag ist dann “Teetied” angesagt, eine Zeremonie mit echtem Ostfriesentee, Kluntje und einer “Wolke” Sahne. Oder man lässt sich in den urigen Cafés und Hafenkneipen mit Eiergrog, Punsch, Feuerzangen-Bowle oder einem brennenden Friesengeist verwöhnen – das wärmt wieder ordentlich auf nach einem langen Spaziergang durch die kalte, klare Nordseeluft.

Nordseeurlaub mit Sonne, Wolken und Meer

Ein frischer Wind ist aufgezogen, die Sonne bleibt immer öfter hinter dicken Wolken verschwunden. Der Herbst hat an der niedersächsischen Nordsee Einzug gehalten. Wer nun aber glaubt, dass sich Besucher in ihren Ferienunterkünften vor dem „Schietwetter“ verstecken müssen, der irrt. Denn auch in dieser Jahreszeit lohnt der Schritt vor die Haustür. Gesundheits- und Sportangebote sowie eine ganze Palette vielfältiger Naturerlebnisangebote locken die Gäste und sorgen für eine Pause vom Alltag.

Gesunde Kombination im Dornumerland: Fasten und Bewegung

Dass sich das Erlebnis in der Natur und die Gesundheit bestens verbinden lassen, zeigt ein Angebot aus dem Dornumerland: Vom 30. Oktober bis zum 10. November findet das Gruppenseminar „Fasten und Bewegen“ statt. Voraussetzung dafür ist ein ordentlicher Gesundheits-Check vom Hausarzt. Neben Wander- und Fahrrad-Touren steht auch Verwöhnung auf dem Programm: abendliche Entspannungsübungen und Kurse zur Zubereitung von Fastensuppen. Interessierte melden sich bei der Veranstalterin Anja Wessels-Hoppen telefonisch unter 04933-1011 oder über ww.dornumerland.de.

Power Walking in Neuharlingersiel

Mit viel Schwung erkunden die Teilnehmer des Fitnesskurses „Power Walking“ vom Badewerk Neuharlingersiel das kleine Fischerdorf, den zugehörigen GesundAthletic®-Qualitätspfad sowie den Strand. Das flotte Gehen stärkt das Herz-Kreislauf-System, löst Verspannungen und Blockaden. Diese Art des Ausdauertrainings ist schonend für den Körper. Durch Intervalle mit hoher Intensität hat das Power Walking jedoch einen ähnlichen Trainingseffekt wie das Laufen. Danach bietet sich ein Gang in die Sauna an. An jedem 3. Freitag im Monat gibt es die Mitternachts-Sauna bis 24 Uhr. Das Meerwasser-Hallenbad ist in der Zeit von 21 bis 24 Uhr für Saunabesucher zum FKK-Schwimmen geöffnet. Die nächsten Termine: 21. Oktober, 18. November, 16. Dezember. www.badewerk.de

Dem Gegenwind trotzen: per Rad durch Bremerhaven

Trotz der frischen Brise, erfreut sich Radfahren bei den Gästen der Seestadt großer Beliebtheit. Sie fahren mit dem Rad über den Deich entlang der Weser, entdecken das Naturschutzgebiet „Luneplate“ oder genießen die städtischen Parkanlagen. Neben Fernwanderwegen wie dem Nordseeküsten-Radweg empfehlen sich innerstädtische Routen wie „Fisch & Schipp“ oder „Wasser, Wind & Wiesen“. Leihräder gibt es in beiden Tourist-Infos. Die Entleihe eines Tourenrades kostet 7 Euro am Tag, ein Elektrofahrrad ist für 25 Euro Leihgebühr zu bekommen. www.erlebnis-bremerhaven.de

Natur pur auf Spiekeroog

Das Nationalpark-Haus „Wittbülten“ lädt zu naturkundlichen Exkursion auf die völlig naturbelassene Ostplate der Insel ein. Auch mit Wattführer Carsten Heithecker lässt sich „Watt erleben“. Auf den gleichnamigen Touren vom Spiekerooger Hafen bis zum Nationalpark-Haus nehmen Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene Proben aus dem Watt, um diese später im Labor genau unter die Lupe zu nehmen. Für beide Führungen sind Gummistiefel und wetterfeste Kleidung wichtig. Eine Anmeldung ist ebenso erforderlich.

Logbuch: Watt zum Schmökern

Das Wangerland lädt mit dem Reiseführer im Hosentaschenformat seine Gäste auf eine 146-seitige Entdeckungsreise ein. Von der Inspiration bis zur Information liefert das Logbuch all das, was man über das Wangerland wissen sollte. Es dient sowohl der Urlaubsplanung als auch in der Funktion eines Reiseführer vor Ort. Das Logbuch ist in verschiedene Rubriken unterteilt und zeigt das Wangerland in all seinen Facetten. www.wangerland.de

Drachenfest in der Krummhörn

Am Sonntag, den 16. Oktober 2016 findet das 33. Familien Drachenfest am Trockenstrand in Upleward statt. In der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr können Familien auf dem Deich und auf der angrenzenden Wiese in Upleward nach Lust und Laune ihre Drachen steigen lassen. Das Rahmenprogramm des diesjährigen Drachenfestes findet in den Einrichtungen des direkt an den Trockenstrand angrenzenden Campingplatzes „Camping am Deich“ statt.
Der Campingplatz ist über einen kurzen Fußweg über den Trockenstrand zu erreichen.

Für Kinder gibt es ein buntes Unterhaltungsprogramm:
Wer selber einmal einen Drachen basteln möchte, kann das auf dem Campingplatz in Upleward ausprobieren. Dort bietet das Lükko Leuchtturm Kinderspielhaus aus Greetsiel verschiedene Kreativangebote an (kostenloses Basteln von Windrädchen, Papierdrachen zum Ausmalen, Ansteck-Buttons sowie kostenpflichtiges Basteln von großen flugtüchtigen Drachen).

Die Künstlerin „Jolly“ wird Luftballons aller Art modellieren. Außerdem können sich die jungen Besucher auf der Hüpfburg von der „Feuerwehr Greetsiel“ austoben oder sich auf einem Kinderkarussell vergnügen. Auch die beliebte Kinderfigur „Lükko Leuchtturm“ wird ab ca. 14:00 Uhr zu Gast sein! Um ca. 11:30 Uhr und 15:30 Uhr wird Clown Riccolino die Kinder mit Clownereien und Liedern unterhalten.

Das Fachgeschäft „Traumflug“ aus Greetsiel präsentiert ein buntes Angebot an Drachen und Windspielen. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgt u.a. der „Elternverein krebskranker Kinder e.V.“ und das Team vom Campingplatz.

Kontakt:
Touristik-GmbH Krummhörn-Greetsiel
Zur Hauener Hooge 11
26736 Greetsiel
Tel: 04926-9188-0
Fax: 04926-2029

Norden und Norddeich in neuem Gewand

Ostfriesisch, erlebnisreich, naturnah: so definierte im Frühjahr eine neue Tourismusstrategie den Charakter der zukünftigen Marke Norden-Norddeich. Akribisch wurde nach erfolgter Ausschreibung und Vergabe seither an einem frischen Corporate Design und einem zukunftsweisenden Kommunikationskonzept für die ostfriesische Küstenkommune gearbeitet. Am Mittwoch stellten Vertreter von Stadt und Tourismus-Service nun erstmals Details des neuen Marktauftrittes für Norden und Norddeich vor.

Verspielt wie das Flatterband an einem Drachen windet sich der markante bunte Farbstreifen von links nach rechts und formt, während er von einem sanften Wiesengrün zum klaren Blau von Himmel und Meer wechselt, ein großes „N“. Rechts daneben, mal groß, mal klein, flankiert von zwei stilisierten blauen Möwen: der Schriftzug „Norden Norddeich“. „Diese je nach Kontext unterschiedliche Betonung der beiden Ortsnamen ist eines der wesentlichen Elemente des neuen grafischen Konzeptes“, betont Norddeichs Kurdirektor Armin Korok.

In der Marketing-Sprache ist ein solcher aufeinander abgestimmter Auftritt mit wechselnder Hervorhebung als „Hybridmarke“ bekannt. „Er bietet die Möglichkeit, die unterschiedlichen und für verschiedene Zielgruppen relevanten thematischen Schwerpunkte des Tourismus in Norden-Norddeich gleich auf den ersten Blick auch optisch greifbar zu machen – etwa wenn es um Tagesausflüge nach Norden oder Familienangebote in Norddeich geht“, erklärt Marketingleiter Jens Albowitz.

Entwickelt wurde das neue grafische Konzept für den ostfriesischen Küstenort in der Region: Im Sommer hatten Stadt und Tourismus-Service auf Basis der gemeinsam mit örtlichen Leistungsträgern erarbeiteten Tourismusstrategie dazu ein neues Logo sowie eine einheitliche Gesamtgestaltung ausgeschrieben. Insgesamt sieben
Marketingagenturen aus ganz Deutschland folgten dem Aufruf aus Ostfriesland, Vorschläge für ein passendes grafisches Konzept, eine einheitliche Bildsprache sowie ein eigenständiges Wording für die zukünftige Marktansprache einzureichen.

„Mitte September haben dann vier Agenturen ihre Wettbewerbsbeiträge vor dem mit regionalen Akteuren besetzten Tourismusbeirat präsentiert. Dabei zeichnete sich schnell eine große Mehrheit für den optisch ansprechenden und inhaltlich überzeugenden Beitrag der Emder Agentur Von der See ab“, freut sich Kurdirektor Armin Korok. Auch der Aufsichtsrat der Wirtschaftsbetriebe habe dieses Votum noch am gleichen Tag bestätigt.

Der ausgewählte Entwurf sieht neben dem in frischen Farben gestalteten Logo mit „Hier beginnt Meer“ bzw. „(Viel) Meer als Du denkst“ jeweils auch einen neuen einheitlichen Kernslogan für das touristische Marketing und das Standort-Marketing der Stadt Norden vor. Letzteres soll vor allem Entscheidungen von Unternehmen und
Fachkräften für eine Ansiedlung in der Region positiv beeinflussen. „Die Bedeutung Nordens als Wirtschaftsstandort und Lebensmittelpunkt mit prädestinierter Küstenlage lässt sich zukünftig mithilfe der neuen Ansprache textlich wie bildlich überregional ausspielen“, so Kerstin Krüger vom Fachdienst Wirtschaftsförderung
und Stadtmarketing.

In enger Absprache zwischen Stadt und Tourismus-Service wird nun in Emden, Norden und Norddeich intensiv an den Details des neuen Kommunikationskonzeptes gearbeitet. „Unser Ziel ist es, das heute vorgestellte Grundkonstrukt für ein neues Corporate Design möglichst zeitnah zu verfeinern und auf die verschiedenen relevanten Kommunikationskanäle zu übertragen“, betont Kurdirektor Armin Korok. Es gehe darum, dem Auftritt Norden-Norddeichs insgesamt mehr Kontur und Schärfe zu verleihen und die Wahrnehmung als moderner Urlaubsort und lebenswerte Stadt nachhaltig zu steigern.

„Gleichzeitig werden wir umgehend die Mammutaufgabe angehen, das inzwischen über 10 Jahre alte Norden-Norddeich- bzw. Norden-Nordsee-Logo möglichst kurzfristig auf allen Trägern und in allen Medien zu ersetzen – vom Briefpapier bis hin zum Strandkorb“, so die Norddeicher Touristiker, die deutlich machten, dass die neuen grafischen Elemente bei weitem nicht nur zur Verwendung für eigene
Zwecke gedacht sind.

„Die Wahrnehmung als attraktives Urlaubsziel hängt schließlich auch davon ab, dass sich möglichst viele Anbieter den Gästen von morgen mit einer stimmigen und harmonischen Ansprache präsentieren. Gerne stellen wir deshalb allen touristischen Leistungsträgern die neuen grafischen Elemente auf Anfrage kostenlos zur Verfügung – etwa, wenn Vermieter sie im Rahmen einer eigenen Anzeige oder Webpräsenz verwenden möchten“, so Armin Korok.

Der ausgewählte Entwurf sei so überzeugend, dass auch die Stadtwerke Norden aktuell eine Umstellung auf das neue Erscheinungsbild in Erwägung ziehen würden. „Tourismus-Service, Stadtwerke und Stadt in einem Design – damit wären wir in der
Außendarstellung des „Konzerns Stadt Norden“ einen riesigen Schritt weiter“, freut sich Kerstin Krüger.

Illumina Schlosspark Lütetsburg

Der größte englische Landschaftsgarten Norddeutschlands mit seinen historischen Bauwerken und über 150 exotischen und
heimischen Baum- und Straucharten sowie das von Tido Graf zu Inn- und Knyphausen bewohnte Schloss Lütetsburg sind ein Besuchermagnet. Vom
23. September bis 3. Oktober 2016 setzt Regisseur Wolfram Lenssen den Park mit imposanten Lichtstimmungen, mystischen Sprachkollagen und
virtuosen musikalischen Akzenten während der Illumina unter dem Motto „Wasserfantasien“ kunstvoll in Szene.

Nach der Premiere im vergangenen Jahr, zu der über 10.000 Besucher kamen, lädt die Illumina Schlosspark Lütetsburg in diesem Jahr erneut zum nächtlichen Besuch des Parks unter dem Motto „Wasserfantasien“ ein. Wasser ist das Lebenselixier des Parks mit seinen Gräften, Kanälen, Teichen und Seen. Wasser wird in diesem Jahr in all seinen Erscheinungsformen thematisiert. Im Schlosspark sprudelt, spritzt und spricht das Wasser. Sei es als Strahlenbögen, romantische Spiegelungen oder spektakuläre Fontänen, die im Rhythmus von Licht und Musik tanzen. Es prasselt im exotischen Regenwald oder lässt in eine surreale Unterwasserwelt eintauchen. „Wasserfantasien“ möchte die verschiedenen Formen des Wassers sinnlich erlebbar machen. Bizarre Sirenenklänge locken in eine mystische Nebel-landschaft. Musik und Lyrik enthüllen die poetische Seele des Elements. Texte aus der Weltliteratur tauchen in den „Wasserdialogen“ in die Tiefe zum Thema – amüsant, sachlich physikalisch und nachdenklich philosophisch. Ein „Wasserzirkus“ für die Kleinen stellt große Fragen. Welche Farbe hat das Wasser? Warum weint die kleine Meerjungfrau? Ob es auf die Frage nach der Stimme des Wassers eine Antwort gibt? Es wird gerätselt, geblubbert gesungen und gerappt – und den Besuchern wird es sicherlich noch besser gefallen als im Vorfahr. Der Eintritt kostet von Montag bis Donnerstag jeweils 6 und Freitag bis Sonntag jeweils 9 Euro an der Tageskasse. Bei Online-Tickets kosten im VVK jeweils 5 und 8 Euro. Kinder bis 16 Jahre sind in Begleitung Erwachsener frei. Alle Informationen und Online-Tickets unter
www.schlosspark-luetetsburg.de.

Kleine Auszeit inmitten des vorweihnachtlichen Trubels in Carolinensiel – Harlesiel

Ein böiger Wind treibt die Wolken über den Deich. Obwohl es an manchen Tagen kaum richtig hell zu werden scheint, bummeln Pärchen, Familien und ganze Gruppen vom Museumshafen in Carolinensiel über die “Harle-Promenade” bis in den Außenhafen Harlesiel und lassen sich die steife Brise um die Nase wehen. Das Nordseebad mit seinen drei Häfen ist gerade in der Weihnachtszeit eine Reise wert: Carolinensiel-Harlesiel erstrahlt vom 1. Advent bis ins neue Jahr hinein in hellem Lichterglanz.

Wo der Weihnachtsbaum schwimmt und der Nikolaus im Hafen anlegt

Ganz dem Meer verbunden, schmücken die Carolinensieler ihren Weihnachtsbaum auf dem Wasser – mitten im Museumshafen. Und pünktlich zum Wintermarkt am ersten Adventssamstag werden die Lichter des schwimmenden Weihnachtsbaums zum ersten Mal entzündet. Dann können es die kleinen Gäste kaum erwarten, bis der Nikolaus am Nachmittag endlich mit seinem Schiff, dem Raddampfer Concordia II, anlegt, um sie mit kleinen Geschenken zu überraschen. Das weihnachtliche Ambiente, die gesunde Nordseeluft und die typisch ostfriesische Küche – mit frischem Fisch, Deichlamm, deftigem Grünkohl oder Snirtje-Braten – sind wie geschaffen für eine Auszeit inmitten des vorweihnachtlichen Trubels. Attraktive Arrangements für die Winter- und Weihnachtszeit gibt es unter www.carolinensiel.de.

Friesisches Verwöhnprogramm

Carolinensiel-Harlesiel steht für Erholung und Entspannung auf ostfriesische Art – gerade in der kalten Jahreszeit. Ob ein Bad in der berühmten Stutenmilch, Relaxen in der Sauna, Hot-Stone- und Kräuterstempel-Massage oder Nordseeschlickpackung – in der Cliner Quelle findet jeder das passende Verwöhnprogramm. Am Nachmittag ist dann “Teetied” angesagt, eine Zeremonie mit echtem Ostfriesentee, Kluntje und einer “Wolke” Sahne. Oder man lässt sich in den urigen Cafés und Hafenkneipen mit Eiergrog, Punsch, Feuerzangen-Bowle oder einem brennenden Friesengeist verwöhnen – das wärmt wieder ordentlich auf nach einem langen Spaziergang durch die kalte, klare Nordseeluft.

In Bremerhaven liegen Kulturgenuss und Naturerlebnis eng beieinander

Wer nordisches Küsten-Flair und urbanes Kulturleben zugleich erleben möchte, der ist in Bremerhaven richtig. In der größten Stadt an der deutschen Nordseeküste liegen etwa mit den sogenannten Havenwelten und dem Schaufenster Fischereihafen die Attraktionen ganz nah beieinander. Das weltweit einzigartige Klimahaus Bremerhaven 8° Ost ist schon architektonisch ein echter Hingucker – und im Inneren erleben die Besucher eine Reise durch die unterschiedlichen Klimazonen der Erde. Im Deutschen Auswandererhaus wird dagegen die Suche nach dem Glück jenseits des Atlantiks hautnah nachvollziehbar. Das Erlebnismuseum steht genau dort, wo zwischen 1832 und 1974 mehr als sieben Millionen Menschen ihre Heimat verließen und Bremerhaven so zum größten Auswandererhafen Europas machten.

Schifffahrt früher und heute

Das Deutsche Schifffahrtsmuseum zeigt die Geschichte der Seefahrt und präsentiert die einzige erhaltene Hanse-Kogge der Welt von 1380. Und im Museumshafen sind der größte hölzerne Frachtsegler “Seute Deern” und das historische U-Boot “Wilhelm Bauer” zu besichtigen. Die modernen Überseehäfen im Norden der Stadt haben auch heute noch Weltrang und der Containerhafen gehört zu den größten in Europa. Mit dem “HafenBus” sind die beeindruckenden Hafenanlagen bei einer zweistündigen Fahrt aus der Nähe zu erleben: Die Tour führt mitten auf die Containerterminals und dicht unter die tonnenschweren Beladungsbrücken.

Naturerlebnis an der Wesermündung

Daneben hat die Seestadt an der Wesermündung auch ein besonderes Naturerlebnis zu bieten: Das Naturschutzgebiet Luneplate auf einer ehemaligen Weserinsel sorgt für ein Kontrastprogramm zum städtischen Kulturgenuss. Ein Spaziergang oder eine Radtour mit Besuch der Aussichtsplattformen im grünen Marschland ist ein echter Insidertipp der Bremerhavenerin Dörte Behrmann im Reise-Blog Aboutcities.de, einem gemeinsamen Online-Portal Bremerhavens mit 17 niedersächsischen Städten: “Ich war erstaunt, wie vielfältig die Natur dort ist. Überall glitzert Wasser, was auf die großen Röhricht- und Wattflächen hinweist, die dort entstanden sind. Ein Tidepolder lässt bei Flut das Wasser auf die Luneplate auflaufen, sodass sich das Brackwasser der Weser in dem verästelten Gebiet verteilt. Bei Ebbe läuft das Wasser wieder ab. Diesem Spiel von Nehmen und Geben zuzuschauen, empfinde ich als lohnenswerte Ergänzung zum Besuch in Klimahaus und Co.”